Mon Cher Monde

 

Mon cher monde, das ist Janique.

Sie ist das unbeschwerte Lachen. Das sanfte Laecheln in sorglosen Momenten des schweigenden Gluecks. Sie ist der heitere Sonnenstrahl, der selbst truebe Wintertage in helles Licht taucht.

Wie faszinierend auch Paris sein mag, fuer mich waere Paris trist, wuesste ich nicht, dass Janique die gleichen Wege beschreitet wie ich.

Das naechtliche Farbspiel des Seinewassers, wenn es  sacht die Uferboeschungen beruehrt, dabei aufstrahlt, glitzert, erinnert unweigerlich an Janiques wundervolle Augen, in denen ich mich haltlos verliere und gleichzeitig wiederfinde.

Das Hallen meiner Schritte waere in naechtlicher Stille der Strassen monoton, und selbst wenn Janique nicht neben mir schreitet, so vernehm ich ihrer Schritte Widerhall und bemerke, dass der Weg nicht endlos ist, wartet doch Janique, dass sich die Haustuer oeffnet und ich in meiner nachlaessigen Art mit den Strassenschuhen in den Salon gehe, um mich dann neckend zu erinnern, ich solle die Schuhe wechseln.

All diese tagtaeglichen Kleinigkeiten gehoeren zu mon cher monde, zu meiner lieben Welt, zu Janique, der meine Liebe gehoert.

 

Quentin, Paris 1. August 2010