Unsere Kirchen

Die St. Petri Kirche zu Leitzkau

Die St. Petri Kirche in Leitzkau ist die älteste in ihren Substanzen erhaltene steinerne Kirche östlich der Elbe.

1114 weihte Bischof Hartbert von Brandenburg im Ort eine Kirche aus Bruchsteinen, die als provisorischer Sitz des Bistums Brandenburg diente.

Reste dieses Baus blieben wohl noch im Chor der heutigen Pfarrkirche erhalten. Wenige Jahre später, 1139, richtete der Magdeburger Erzbischof Norbert von Xanten ein Prämonstratenser Chorherrenstift an dieser Kirche ein, das bald in den Rang eines Domkapitels erhoben wurde.

Entsprechend ihrer neuen Bedeutung baute man die Kirche weiter aus. 1140 wurde die St. Petri Kirche geweiht. Die romanische Kirche des 12. Jhd. war eine kreuzförmige, dreischiffige Basilika mit einem stattlichen Westbau und Apsiden am Langchor und an den beiden Querhausarmen. Diese Struktur ist trotz zahlreicher Veränderungen bis heute nachweisbar.

So existieren die ausgeschiedene Vierung auf stark eingezogenen Bögen und das verhältnismäßig lange Sanktuarium noch. Der nördliche Querhausarm war wohl von Anfang an als Turm mit rundbogigen Schalöffnungen ausgeführt, in seiner Ostwand ist noch der Öffnungsbogen der einstigen Nebenapsis sichtbar.

Die Umgestaltung der Kirche erfolgte Anfand des 17. Jahrhunderts (Abbruch der Seitenschiffe etc.). Zur Ausstattung gehört unter anderem eine Sandsteintaufe mit Reliefs der Evangelisten und ihrer Symbole (1620).
 
 
Dorfkirche Ladeburg

Die Ladeburger Kirche wurde 1187 erstmals erwähnt. Der aus Gommernschen Bruchsteinen errichtete, wehrhafte Bau, damals dem Leitzkauer Prämonstratenser – Stift zugehörig, wurde jedoch mehrfach verändert.

So verlängerte man 1724 das Schiff nach Osten und vermauerte das Portal auf der Westseite des Turmes. 1853 wurde das Kirchenschiff durch einen Brand vollkommen zerstört, nur der Turm blieb unversehrt. 1854 erfolgte der Wiederaufbau des Kirchenschiffes.

Zwischen 1979 und 1985 trug man schließlich den romanischen Turm wegen Einsturzgefahr bis auf einen Stumpf ab und verkürzte gleichzeitig innen das Kirchenschiff von der Westseite her.

Der langgestreckte Kirchensaal enthält an der Nord- und Westseite Emporen; die Kassettendecke des offenen Dachstuhls ist mit Bauernmalerei verziert (um 1920, später restauriert).

Über den Durchgängen beiderseits des hölzernen Kanzelaltars (1775) stehen Schnitzfiguren der Evangelisten Matthäus und Markus. Eine sechseckige Sandsteintaufe (1607) trägt an der Schale ein Relief mit der Darstellung der Taufe Christi.

 

 

Führungen nach Voranmeldung:

 

St. Petri Kirche Leitzkau

Pfarramt Leitzkau       Tel.: 039241/290

H. Diestau                  Tel.: 039241/4109

                               Handy: 0178/7045998

 

Dorfkirche Ladeburg

Frau Anschütz   Tel.:039241/4117     Mo.-Fr.

Herr Diestau      Tel.: 039241/4109    Sa.-So.

                       Handy: 0178/7045998

 

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