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Körperliche Ursachen der Impotenz


Neben der schieren Zahl von Männern mit Erektionsproblemen, die in der Massachusetts Male Aging Study ans Licht kam, deckten die Autoren auch den engen Zusammenhang zwischen Potenzstörung und bestimmten Krankheiten, Lebensgewohnheiten und psychischen Problemen auf.

Patienten, die beispielsweise wegen Diabetes, Herzkrankheiten oder Bluthochdruck in ärztlicher Behandlung waren, litten wesentlich häufiger unter kompletter Impotenz als der Durchschnitt ihrer Altersgruppe. Waren sie zusätzlich Raucher, stieg das Risiko noch einmal um das Drei- bis Siebenfache an. Auch exzessiver Alkoholkonsum, Depressionen oder Charaktereigenschaften wie geringe Dominanz und eine Neigung zum Ärgern lassen das Risiko einer schweren Erektionsstörung offenbar in die Höhe schnellen. Eine vergleichbare Häufung von Risikofaktoren beobachtete auch Ulrich Wetterauer, Urologe am Universitätsklinikum Freiburg, bei seinen Patienten mit Erektionsstörungen: Siebenundachtzig Prozent waren Raucher, dreiundachtzig Prozent hatten erhöhte Blutfettwerte, ein Drittel litt unter erhöhtem Blutdruck und siebenundzwanzig Prozent unter Diabetes.

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Heute gehen Männerheilkundler (Andrologen) davon aus, daß etwa ein Drittel aller Erektionsstörungen auf einer krankhaften Verengung der Gefäße beruht, die den Penis mit Blut versorgen. Damit stehen die vaskulären Erkrankungen, und darunter vor allem die Arteriosklerose, unter den körperlichen Ursachen an erster Stelle. Indirekt gelten deshalb auch alle Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht, überhöhte Blutfettwerte oder Bluthochdruck als Warnzeichen für eine entstehende Impotenz. Daß vor allem ältere Männer von Gefäßkrankheiten betroffen sind, ist einer der Gründe, weshalb Impotenz als Alterserscheinung gilt.

Diabetiker machen rund ein Viertel der Patienten mit erektiler Dysfunktion aus. Zwischen dreißig und fünfzig Prozent der Zuckerkranken leiden unter sexuellen Störungen, deren Schwere mit dem Fortschreiten der Krankheit zunimmt. Nach fünf Jahren mündet die Krankheit häufig in eine völlige

Impotenz – Was nun?



Impotenz. Da eine Variante (Typ I oder insulinpflichtiger Diabetes) schon in der Kindheit ausbrechen kann, gehören Diabetiker auch zu den jüngsten Patienten mit Erektionsstö-rungen. Ursache sind durch den Insulinmangel hervorgerufene Veränderungen der Blutgefäße (Angiopathie) und Nervenfasern (Neuropathie), die unter anderem die Schwellkörper versorgen.

Die Entfernung einer vom Krebs befallenen Prostata ist statistisch für jeden zehnten Fall von Impotenz verantwortlich. Vierzigtausend Männer erkrankten 1997 in Deutschland neu an einem Prostatakarzinom, Tendenz steigend. Rund ein Viertel davon mußte sich einer radikalen Prostatektomie, also der vollständigen Entfernung der Drüse, unterziehen. Trotz einer erektionserhaltenden Operationstechnik werden bei dem Routine-Eingriff häufig auch die Nervenbahnen geschädigt, die den Penis mit den Erektionszentren im Rückenmark verbinden. Rund achtzig Prozent der Operierten, schätzt Professor Ulrich Wetterauer, haben danach ein Problem mit ihrer Potenz. Ähnlich hoch ist das Risiko nach der Amputation eines vom Krebs befallenen Mastdarms: Von den jährlich etwa neuntausend Betroffenen in Deutschland müssen zwischen achtzig und hundert Prozent mit einer anschließenden Impotenz rechnen, erklärt Wetterauer.

Impotenz – Was nun?


Häufig sind Verletzungen oder Erkrankungen des Rückenmarks Ursache einer Erektionsstörung. Ausschlaggebend für die Schwere der Impotenz sind dabei vor allem die Lage und das Ausmaß der Zerstörung. Vorübergehend kann sich Impotenz auch als Folge eines Bandscheibenvorfalls einstellen.

Unter den Hormonstörungen, die für zwei bis acht Prozent aller Fälle von Impotenz verantwortlich gemacht werden, steht vor allem der Testosteronmangel im Verdacht, die sexuelle Performance zu hemmen. Die auflebende Diskussion um das Klimakterium des Mannes bringt derzeit auch das männliche Sexualhormon als potenzförderndes Mittel wieder

Impotenz – Was nun?



ins Gespräch. Mit zunehmendem Alter nimmt beim Mann die Testosteronkonzentration im Blut kontinuierlich ab. Die Neigung zu depressiver Stimmung, abnehmende Lust am Sex und schwächere Erektionen werten manche Andrologen als Folge dieses schleichenden Testosteronentzugs. Im Gegensatz zum Klimakterium der Frau, in dessen Verlauf der Östrogenspiegel um das fünfzigste Lebensjahr abrupt absinkt, fällt der Hormongehalt beim Mann jedes Jahr aber lediglich um etwa ein halbes Prozent.

Eine medikamentöse Behandlung ist in der Regel nur dann nötig, wenn der Testosteronwert deutlich unter den alterstypischen Wert fällt. Bei Männern unter siebzig Jahren ist eine Erektionsstörung fast nie durch Testosteronmangel verursacht. Ausnahme: Hypogonadismus, eine angeborene oder durch Infektion, einen Tumor oder eine Verletzung hervorgerufene Unfähigkeit der Hoden, das männliche Sexualhormon in ausreichender Menge herzustellen. Die Patienten sind müde und sexuell desinteressiert.

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Kritiker der Andropause Theorie bestreiten jedoch, daß das natürliche Absinken des Hormonspiegels eine wesentliche Rolle beim Auftreten von Erektionsstörungen im Alter spielt. Es ist zudem nicht völlig auszuschließen, daß die Gabe von Testosteron das Entstehen und Wuchern von kleinsten Krebsgeschwülsten in der Prostata fördert.

Als gesichert gilt hingegen der Zusammenhang zwischen Impotenz und Rauchen. Die kalifornische Gesundheitsbehörde investiert seit Anfang Juni 1997 68,5 Millionen Dollar in eine drei Jahre dauernde Werbekampagne, in der sie den Zigarettenkonsum als Potenzkiller anprangert. Wenn auf jeder Tabakwerbung Rauchen macht impotent stünde, glaubt der Münchner Androloge Ullrich Schwarzer, dann würden sicher mehr Leute die Finger davonlassen.

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Mitunter wirkt die Droge schneller, als man(n) meint. Wer sich vor dem Sex mit einigen Zigaretten in Stimmung bringen will, hat womöglich Pech bei der Liebe: Nikotin kann binnen Minuten die erektionssteuernden Nervenfasern im Penis lahmlegen.

Auf lange Sicht sind Glimmstengel in puncto Sex ohnehin kontraproduktiv: Sie rufen Gefäßveränderungen hervor, drosseln die Blutversorgung und schädigen das venöse Dränagenetz des Penis. Übersteigt der Konsum zwanzig Zigaretten am Tag, gehen auch die glatten Schwellkörpermuskeln allmählich zugrunde. Bilanz: Raucher leiden doppelt so häufig unter Impotenz wie Nichtraucher.

Sogar beim Freizeitsport, der im allgemeinen dem Liebesleben zuträglich ist, droht Lendenschwäche: Der amerikanische Urologe Irvin Goldstein diagnostizierte bei vier Prozent der männlichen Radsportler Potenzprobleme, die er auf das stundenlange Kauern der Athleten auf harten und schmalen Sätteln zurückführt. Der immense Druck auf Nerven und Blutgefäße, spekulierte der Potenzforscher von der Boston University auf dem letzten Jahrestreffen des amerikanischen Urologenverbandes, führe zu Impotenz, Orgasmusschwierigkeiten, Gefühllosigkeit und Schmerzen in den Genitalien.



Eine weitere alarmierende Nachricht kam kürzlich ebenfalls aus den Vereinigten Staaten: Zwei Millionen Amerikaner erkranken Jahr für Jahr an den Nebenwirkungen von Medikamenten, hunderttausend sterben daran. Zu den düsteren Seiten vieler Arzneimittel gehört auch die Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit. Manche Substanzen, wie das Antidepressivum Trazodon, können die Potenz fördern. Die meisten Wirkstoffe in blutdrucksenkenden Mitteln, Herzmedikamenten, Psychopharmaka oder Schmerzmitteln dämpfen jedoch die sexuelle Leistungsfähigkeit. Stefan Zettl und Joachim Hartlapp listen in ihrem Kompendium über Sexualstörungen 159 häufig eingesetzte Medikamente auf, die das Sexualverhalten negativ beeinflussen können.

Diese Zahlen sind Wasser auf die Mühlen von Kritikern, die seit langem bemängeln, daß Potenzstörungen als häufige Nebenwirkung von den verschreibenden Ärzten gerade bei älteren Patienten zu oft hingenommen würden.

Impotenz



Die sexuelle Verfügbarkeit des Mannes

Die Wege, die beim Mann zu einer Erektion führen, sind manchmal mehr als verwunderlich. Einen speziellen Fetisch zu haben, gehört ja heutzutage zum normalen lifestyle Leben dazu. Einige Männer stehen auf Dessous und abgefahrene Klamotten in Bett. Wer schon einmal die Spannung erlebt hat, sich in Seidenstrumpfhosen zu lieben, was von was wir reden. Auch der Sex in geilen Lederklamotten mit Nieten und Bändern findet immer mehr Liebhaber beiderlei Geschlechts. Es ist keinesfalls ungeheuerlich mehr, wenn Männer sich deshalb offen zu der Einnahme zu Potenzmittel bekennen. Einen harten Schwanz zu haben ist ein schönes Accessoire beim Sex. Frauen werden immer anspruchsvoller beim Geschlechtsakt. Der Druck auf Männer wächst und sie sind um diesen Zustand nicht zu beneiden. Der Mann muß für die Sex Wünsche der Frauen verfügbar sein. Warum sollte Mann sich deshalb auf halbe Sachen einlassen. Der Hypertrend der sexuellen Verfügbarkeit, stürzt manche Männer in eine Identitätskrise und sie sind froh dass es Potenz Hilfsmittel gibt.

Erektion der Wertespiegel des Lifestyles

Die eigene erfolgreiche Erektion ist zu einem Wertespiegel des momentanen Lifestyles geworden. Wer kann sich heute noch erinnern, dass die ersten Busenvergrößerungen bzw. die Silikonimplantate einen riesigen Skandal in der Presse ausgelöst haben. Heute denken schon Schülerinnen über ihre erste Brust Implantation nach, so selbstverständlich wie über eine Echt Haarverlängerung durch Extensions. Es gehört zum ganz normalen Lebensstil, dass man sich einfach besser fühlt, wenn körperliche Einschränkungen oder kleine Fehler professionel behoben werden. Das gilt im besonderen Maße auch für den Mann. Auch er hat ein Recht auf Glück und Zufriedenheit mit allen Teilen seines Körpers. Das ist der Grund für einen sehr stark ausgeprägten Wunsch auf eine beständige und nachhaltige Erektion beim Geschlechtsverkehr oder bei allen sexuellen Spielarten. Das ist für Männer sehr wichtig, sowohl für ihn selbst und sein Selbstwertgefühl, als auch für seine Partnerin und allen Arten der Beziehungen zu ihr. Sowohl in einem Geschäftsumfeld, das immer mehr die Hektik und den Stress für den Mann verstärkt als auch in seinem privaten Lebensumfeld, hat das Wort Zeit oder Tempo rausnehmen und genießen immer mehr Gewicht. In beiden Bereichen muss der Mann seinen Mann stehen und das fällt zunehmend schwerer. Frauen haben heute einen überhang an Lust. Nicht der Mann ist der bestimmende Faktor im Bett, sondern die Frau fordert emanzipiert ihr Liebesglück und ihren Orgasmus ein. Der Druck auf Männer wächst und das ist nicht ohne Auswirkung auf seine Erektion. Vor etwa 10 Jahren kamen die Potenzmittel auf den Markt und haben die Männerlust revolutioniert. Dem Manne wurde damit extrem geholfen, denn mittlerweile gehört es zum guten Ton sich zu der Einnahme der Lusthilfsmittel zu bekennen. Sowohl bei Ehefrauen, Geliebten, Lebensabschnittsgefährtinnen oder auch nur bei einmaligen Bettgeschichten fällt keine Frau hocherötet oder gar schockiert von der Bettkante wenn das männliche Pendant zu kleinen blauen Tabletten greift. Ob in Sylt im Golfclub oder in Ibiza im Yachthafen, egal wo und wann auch immer, das Thema ist vollkommen entabuisiert. Es ist sogar umgekehrt so, dass Frauen die Mittelchen mit in den Sex einbringen, so selbstverständlich wie das Kondom beim ersten Sex mit den Jungs aus der Schulklasse. In vielen Talkshows mit der B und C Prominenz sind Aussagen und Statements zu der eigenen Erektion oder zum eigenen Sexualleben immer gewürzt mit Details zu dem jeweils aktuell verwendeten Potenzmittels. Es gehört zum Leben dazu wie das tragen von Dessous oder das Vergrößern der Brust.


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