Warum gerade ich? - Schicksalsfragen im Licht neuester Erkenntnisse


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Weshalb dieses Buch?

Für die Entstehung dieses Buches waren zwei Gründe maßgebend. Erstens die persönliche Betroffenheit und zweitens die Forderungen der Zeit. Wenn beides zusammenfallen, dann ist Gott am Werk.
Seit dem 19. Jahrhundert gewannen Reinkarnationsideen in allen Bevölkerungsgruppen unserer westlichen Kultur an Sympathie. Besonders seit den letzten Jahrzehnten ist Reinkarnation so massiv im öffentlichen Bewusstsein gegenwärtig, dass wohl jeder sich in irgendeiner Weise damit auseinandersetzen muss. 

Natürlich lässt sich der Mensch nicht gern herausfordern und so ist es nicht verwunderlich, dass die Auseinandersetzung mit der Reinkarnationsfrage nicht nur von “säkularen Menschen” lasch angegangen wird, sondern auch von Christen. Ohne den eigenen Glauben genügend reflektiert und alles Relevante zur Reinkarnation kennengelernt zu haben, bezieht man Position. So aber dient man weder Gott, sich selbst, noch dem anderen. 

Reinkarnation mit dem dazugehörenden Begriff Karma ist eine Antwort auf die Frage nach der Ursache persönlichen Leidens, des Wohlergehens - ja dem Schicksal überhaupt.
Um dieser Erklärung von christlicher Seite sachgerecht begegnen zu können, ist es wichtig, die eigenen Glaubensgrundlagen gründlich zu verstehen. 

Geradezu prädestiniert für diese Aufgabe musste jemand sein, der selbst einem schweren, ihm unverständlichen Leiden unterworfen war, und dem nichts anderes zur Tröstung dienen konnte als die Bibel. Das war beim Verfasser der Fall. Aufgewachsen in der Isolation der DDR, stand ihm außer dieser nur wenige - in Antiquariaten erworbene - Literatur zur Verfügung. Die Antwort auf die Frage "Warum gerade ich?" musste selbst gefunden werden.

Dass wirkliche Antworten auf die fundamentalen Fragen des menschlichen Lebens nicht nur theoretischer Natur, sondern heilsam sind, durfte der Autor schließlich selbst erleben.  

Wie aber die gewonnenen Einsichten mitteilen? - Eine rein theologische Darstellung würde nur einen kleinen Leserkreis befriedigt haben. Auf tiefgründige Erörterungen der Problematik durfte aber nicht verzichtet werden. Deshalb galt es die schwierige Aufgabe zu lösen, den Stoff für jedermann verständlich und leicht lesbar aufzubereiten, ohne den ebenfalls angestrebten wissenschaftlichen Zweck zu vernachlässigen. Ich denke, dass das gelungen ist.

Deshalb darf ich hier ein Buch der Öffentlichkeit präsentieren, dass sowohl persönlichen Trost in schwierigen Lebenslagen zu spenden vermag als auch einen richtungweisenden Beitrag in der Auseinandersetzung des Christentums mit der Reinkarnationsfrage darstellt.












































































































* Anstatt billigen Trosts…

* Ein schwieriges Thema leicht verständlich

*Von einem Leidgeprüften


“In Zukunft wird die christliche Überzeugung von der Auferstehung glaubwürdig nur noch vorgetragen werden können, wenn sie im Dialog mit den Reinkarnationsvorstellungen weiterentwickelt wird.”
 Rüdiger Sachau


Das Standardwerk zum Thema Reinkarnation und christlicher Glaube













Zur Theologie

Theologen haben heute den denkbar schlechtesten Ruf. Nicht nur weil wir in einer säkularisierten Gesellschaft leben, wo sich nach Ansicht vieler ein Theologe mit höchst überflüssigen, lebensirrelevanten Themen beschäftigt. Nein, auch unter Christen ist dieser Beruf höchst umstritten und wird  nicht selten misstrauisch beäugt.
Die Anwendung der historisch - kritischen Methode wird von einer großen Zahl von Christen mit Unglauben gleichgesetzt. Häufig zu Recht.
Aber wird das wörtliche Verständnis der Bibel dem Wort besser gerecht?
Geht es in der Theologie überhaupt nur um die Bibel und nicht um viel mehr?

Die Apostel waren im besten Sinne echte Theologen. Ihnen ging es nicht in erster Linie um die Schrift, sondern um das Leben. Und so wird man auch nicht dadurch einfach Theologe, indem man ein paar Semester "Theologie" studiert - das ist dann nur Schriftgelehrsamkeit - sondern, in dem man unter der Regie Gottes lebt. Doch nicht alle, die Jesus nachfolgen, werden deshalb Theologen. Da gehört weit mehr dazu. Die Ausbildung ist nicht selten schmerzhaft, geht es doch dabei durch viele innere Kämpfe.

Ich selbst hätte mir nicht träumen lassen, jemals ein solcher zu werden. 
Als ich in schwerer Stunde Gott fragte, was das alles solle, hatte ein Gemeindemitglied, das davon nichts wusste, den Eindruck, dass jemand ins Feuer geworfen wurde - aber nicht darin umkam - und derjenige einmal ganz wichtig für die "Gemeinde" werden würde.
Das war natürlich Trost und Verheißung. Aber hat sich die Verheißung auch erfüllt?

In äußerer Hinsicht kann davon keine Rede sein. Doch mir selbst ist  zunehmend klar, dass mir eine Tiefe und Einsicht geschenkt wurde, die weit über das hinausging, was in der nachapostolischen Zeit zum Vorschein gekommen war. Und vor allem: Das, was ich erkannte, hatte sich in Theorie und Praxis bewährt. Nicht umsonst war vom Feuer die Rede und dass derjenige nicht in ihm umkam.

Es versteht sich von selbst, dass ein von Gott berufener Theologe nicht irgendwelche Sektenmeinungen vertritt - wobei ich jetzt das Wort Sekte nicht in abwertendem Sinne verstanden wissen möchte, sondern nur als einen Part der Ökumene. Das heißt mit anderen Worten: Er ist gemeindlich heimatlos, sitzt zwischen allen Stühlen. Das macht es natürlich den Hirten, aber auch denen, die sich über ihre Ernsthaftigkeit der Christusnachfolge täuschen, leicht, den Berufenen abzulehnen. 

Die Zeit wird zeigen, ob die Hilfe durch einen Berufenen und Bevollmächtigten angenommen wird, oder ob lieber jeder selbst - im Bild gesprochen - das Rad noch mal erfinden möchte.

Was in alten Zeiten möglich war, ist es auch heute. Aber wer die Bibel kennt, weiß auch , dass eine Ablehnung der Boten Gottes nicht dadurch belohnt wird, indem Hilfe kommt, wenn sie genehmer wäre.

„Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verstockt eure Herzen nicht.“ (Ps.95,8)








































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