Randnotizen und Kurioses rund um die 11. Auflage des Laufevents

veröffentlicht um 16.07.2019, 13:40 von TuS Metzingen
Die 11. Auflage des Ermstal-Marathons ist Geschichte. Ein paar Randgeschichten rund um den Marathon hat unser Sportredakteur Wolfgang Seitz aber noch zusammengetragen:

Noch ein Zehner
Was macht eigentlich ein Halbmarathon-Läufer nach getaner Arbeit? Er läuft – was soll er auch sonst tun. „Acht bis zehn Kilometer ganz locker. Ich bin ja in der Marathon-Vorbereitung“. So hat Timo Göhler das Programm für den Sonntagnachmittag umrissen. Dominik Notz wollte davon nichts wissen. „Ich habe ab jetzt Urlaub“, verkündete er. Es ist davon auszugehen, dass er, wenn überhaupt, die Beine nur ganz kurz hochlegt. Auch hier steht ein Marathon ins Haus.

Berlin ist eine Reise wert
Egal, mit wem man gesprochen hat. Scheinbar wollen alle zum Marathon nach Berlin. Dominik Notz nicht – der rennt in Frankfurt über die 42,195 Kilometer. Die großen Stadtmarathons haben eine magische Anziehungskraft. Darunter leiden Veranstaltungen wie der Ermstal-Marathon. Wobei dies nur bedingt stimmt. Solange er als Vorbereitung für einen „Großen“ gilt, kommen so erstklassige Rennen wie jenes im Halbmarathon heraus. Der ganze Respekt gilt trotzdem jenen, die sich der Herausforderung stellen. Der Marathon ist immer noch die Königsdisziplin.

Wo ist Richard?
Was ist denn mit Richard Schumacher? Der SWP-Redakteur vermisste den Vorjahressieger, mit dem er sich unter der Woche zum Zwecke eines Porträts noch unterhalten hatte. Jetzt war er einfach nicht da – fehlte aber nicht unentschuldigt. Per Mail hat er sich bereits am Samstag abgemeldet. 39 Grad Fieber fesselten ihn ans Bett. Dass er dies dem Pressemann persönlich mitteilte, hat einen gewissen Charme, unterstreicht die Wichtigkeit der Medienvertreter. Wenn sie dann auch an Wochenenden ihre Postfächer kontrollieren würden, wären sie noch klüger.

Fahrradfahrer und Pizzabäcker
Jochen Coconcelli hatte nicht sein Mountainbike vergessen. Er wollte einfach laufen, einen Halbmarathon. Über den Zehner hat er mit dem oben erwähnten SWP-Redakteur noch eine Wette am Start, eine Hochrechnung auf den Halben wollte kurz vor „Anpfiff“ nicht mehr so richtig klappen. Auf alle Fälle war er hernach zufrieden mit gelaufenen 1:51:07 Stunden. Pasquale Mazzaro, Inhaber des Metzinger Restaurants Piccolo Mondo, hatte zunächst Ankommen als Ziel ausgegeben. Hat er geschafft, wobei er ab sofort 2:04:48 als verbesserungswürdig erachtet. Da hat das Laufvirus scheinbar wieder einen erwischt.

Jetzt spricht er
Peter Keinath war da – er ist aber nicht gelaufen. Der Glemser hat die Fronten gewechselt, interviewt für den lokalen Fernsehsender RTF. Das macht er sicher auch gut, nur irgendwie fehlt er auf der Strecke. Nächstes Jahr ist aber wieder Ermstal-Marathon ...
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