Aktuelle Mitteilungen

Ermstal-Marathon 2020 fällt aus!

veröffentlicht um 16.04.2020, 07:20 von TuS Metzingen

Wir hatten Hoffnung bis zuletzt, doch mit dem Verbot von Großveranstaltungen mindestens bis zum 31. August 2020 wegen der Corona-Pandemie hat es nun auch uns erwischt: Wir müssen den Ermstal-Marathon am 12. Juli 2020 leider absagen. Mit unseren mehr als 2500 Teilnehmern plus Zuschauern fallen wir in die Kategorie, worüber wir grundsätzlich natürlich sehr dankbar sind.
Kurz haben wir auch die Option einer Verschiebung in den Herbst geprüft. Zum einen gestaltet sich dort die Terminfindung aber äußerst schwierig, zum anderen kann heute ja noch niemand garantieren, dass dann Veranstaltungen wie der Ermstal-Marathon wieder gestattet sind. Wir haben uns also entschlossen, für dieses Jahr einen Schlussstrich zu ziehen.
Bei unseren Partnern und Sponsoren möchten wir uns für die bereits zugesagte Unterstützung für dieses Jahr herzlich bedanken, auch wenn wir diese nun nicht abrufen müssen. Umso mehr hoffen wir, dass Sie uns im kommenden Jahr, beim 12. Ermstal-Marathon am 11. Juli 2021, wieder zur Seite stehen.
Das ehrenamtliche Organisationsteam begrüßt die Maßnahmen der Corona-Verordnung in vollem Umfang. Die Gesundheit eines jeden Einzelnen steht über unserem schönen Laufevent und erst recht über den finanziellen Verlusten, die wir, wie viele Unternehmen, durch den Ausfall wegen bereits bestellter Dienstleistungen zu verkraften haben.
Aber keine Sorge: Wir kommen wieder und schicken die Sportler wieder auf die verschiedenen Strecken durch das Ermstal. 2021 wird auch die Premiere unseres inklusiven Angebotes für Rollstuhlfahrer nachgeholt. Wir hoffen, Sie dann wieder bei der größten Sportveranstaltung im Landkreis Reutlingen begrüßen zu dürfen.

Ermstal - da läuft was: Lauf- und Walkingkurse beginnen später

veröffentlicht um 18.03.2020, 06:03 von TuS Metzingen

Der Fitnesskurs der SÜDWEST PRESSE beginnt frühestens nach den Osterferien.
Um einen Befall mit dem Coronavirus möglichst glimpflich zu überstehen, braucht man ein intaktes Immunsystem. Neben gesunder Ernährung trägt körperliche Bewegung zur Stärkung der Abwehrkräfte bei. Das Angebot „Ermstal - da läuft was“ mit seinen Lauf- und Nordic-Walking-Kursen käme da gerade recht. Doch in der aktuellen Situation rund um das Virus können die Kurse nicht wie geplant beginnen. 
Die erste Trainingseinheit wird stattdessen hinter die Osterferien geschoben und wäre nach heutigem Stand dann am Dienstag, dem 21. April um 19.00 Uhr. Auch dann gibt es noch das Angebot der kostenlosen Schnupperwoche, sodass der Anmeldeschluss auf Sonntag, 26. April verlängert wird. Wie in den Vorjahren gibt es Laufkurse für alle Leistungsstufen mit Trainern und Übungsleitern der Leichtathletik-Abteilung der TuS Metzingen, gleiches gilt für die Nordic-Walking-Kurse, die unter der Obhut der Skizunft Metzingen stehen. Das Ende der Kurse sollte zum Ermstal-Marathon am 12. Juli sein. Ob der Kurs nun tatsächlich verkürzt angeboten wird oder die drei Trainingswochen noch nach dem Ermstal-Marathon angehängt werden, entscheiden die Beteiligten dann kurzfristig. (Quelle: SWP/17.03.2020) 

Ermstal - da läuft was: Sport treiben für die körpereigene Abwehr

veröffentlicht um 11.03.2020, 02:00 von TuS Metzingen

Die Info-Veranstaltung zu „Ermstal - da läuft was“ fällt aus. Die Kurse beginnen dafür mit einem unverbindlichen Schnuppertraining. 
Im Zuge der Vorbeugung zur Ausbreitung des Corona-Virus hat sich unsere Zeitung entschlossen, die Info-Veranstaltung zum Lauf- und Nordic Walking-Kurs „Ermstal - da läuft was“, abzusagen. Sie war für Dienstag, 17. März, in der Festkelter geplant. An diesem Abend wären Interessierte über den Trainingskurs informiert worden, der unverändert am 24. März im Metzinger Otto-Dipper-Stadion beginnt. 
Wie in den Vorjahren bieten Trainer, Übungsleiter und Athleten der Leichtathletik-Abteilung der TuS Metzingen und der Skizunft Metzingen zwei Mal pro Woche eine Trainingseinheit für Jogger und Nordic Walker an. Der Kurs geht bis Anfang Juli und endet zum Ermstal-Marathon am 12. Juli. Das Trainingsprogramm richtet sich an Hobbysportler aller Leistungsklassen, beginnend beim Anfänger und Wiedereinsteiger bis hin zum Fortgeschrittenen. Die Info-Veranstaltung wäre besonders für Unentschlossene hilfreich gewesen, die das Trainerteam und die Trainingsmethoden kennengelernt hätten.

Schnuppertraining statt Auftaktveranstaltung
Als Alternative dazu wird nun das Ende der Anmeldefrist um eine Woche auf den 29. März nach hinten verschoben. Alle Interessierten haben so die Möglichkeit, die erste Woche unverbindlich an den Trainingseinheiten teilzunehmen und sich in der Praxis ein Bild von dem Kurs zu machen. In den vergangenen Jahren haben stets um die 150 Sportlerinnen und Sportler an den Kursen teilgenommen.
Auch die AOK als ein Sponsor der Aktion hatte schon angekündigt, die Körperfettmessung im Rahmen der Auftaktveranstaltung aus präventiven Gründen nicht machen zu können, weil es dabei zu einem direkten Körperkontakt mit Mitarbeitern kommt.

Mit Sport gegen Viren
Als Referent war der Metzinger Sportmediziner Dr. Peter Bornhäuser vorgesehen. Er bezeichnet die Absage zwar als konsequent, hätte dennoch gerne in seinen Vortrag das aktuelle Thema „Corona“ mit eingebaut. Man hätte Wege aufzeigen können, die Gefahr zu entschärfen. Dazu gehöre moderater Sport, um die Abwehrzellen gegen Viren zu vermehren. Mit Sport schützt man sich zwar nicht vor einer Infektion, kann aber deren Auswirkungen deutlich positiv beeinflussen. Dazu gehört laut Bornhäuser noch eine bilanzierte mediterrane Kost mit frischem Obst, Gemüse, Walnüssen und biologischen Produkten, der Verzicht aufs Rauchen sowie die Einhaltung der Hygienestandards – schon tun sich die Viren schwer mit ihrer Attacke. Bornhäuser hat angeboten, seinen Vortrag auch noch während der Trainingsphase zu halten. So verpassen die Teilnehmer nichts und dürfen sich auf sportliche und gesellige Wochen freuen. (Quelle: SWP/11.03.2020/Michael Koch)

Info:
Erstes Training für Jogger und Nordic Walker ist am Dienstag, 24. März, um 19 Uhr, im Otto-Dipper-Stadion. Jogger haben ihre zweite Einheit immer freitags um 19 Uhr, Nordic Walker donnerstags. Auf das Anmeldeportal der Firma Abavent gelangt man über www.swp.de/metzingen.

Anmeldeportal für den 12. Ermstal-Marathon geöffnet

veröffentlicht um 02.03.2020, 06:09 von TuS Metzingen   [ aktualisiert: 02.03.2020, 06:11 ]

Das Anmeldeportal für den 12. Ermstal-Marathon ist geöffnet. Wir nehmen eure Anmeldungen ab sofort an und freuen uns auf euch am Sonntag, dem 12. Juli 2020.

Ermstal - da läuft was: Infoabend und Anmeldung in der Festkelter Metzingen

veröffentlicht um 15.02.2020, 02:45 von TuS Metzingen

Lesen und hören kann man viel, wer sich aber von den Trainern und den Kursen selbst ein Bild machen möchte, bevor er sich anmeldet, kann dies am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr in der Festkelter Metzingen tun. Dort gibt es einen kostenlosen und unverbindlichen Info-Abend, an dem die Trainer beziehungsweise Trainerinnen sich vorstellen. Außerdem gibt es dort ein kleines Rahmenprogramm, so wird der Sportmediziner i.R. Peter Bornhäuser einen unterhaltsamen Vortrag über die positiven Auswirkungen des Sports auf Körper und Geist halten.

Ermstal - da läuft was: Der SWP-Trainingskurs für`s Frühjahr

veröffentlicht um 15.02.2020, 02:31 von TuS Metzingen

Ermstal - da läuft was
Ob der Winter in diesem Jahr (bislang) seinen Namen wirklich verdient hat, mag jeder für sich entscheiden. Die Pfunde, die nach Weihnachtsschmaus und langen Abenden auf dem Sofa die Hüfte umschmeicheln, dürfen aber mit Fug und Recht als Winterspeck bezeichnet werden. Ob man diesem zu Leibe rücken möchte, der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken will oder einfach sich selbst und seiner Gesundheit etwas Gutes schuldet – ein Argument, um am Laufkurs und Nordic Walking-Kurs der SÜDWEST PRESSE mitzumachen, findet sich immer.
Zum fünften Mal bieten das Metzinger-Uracher Volksblatt/Der Ermstalbote, die Reutlinger Nachrichten und der Alb Bote die Aktion „Ermstal – da läuft was“ an, ein Trainingsprogramm, das von Ende März bis zum Ermstal-Marathon am 12. Juli absolviert wird.

160 Teilnehmer im vergangenen Jahr
Etwa 160 Teilnehmer waren im vergangenen Frühjahr angemeldet. Sie können nicht nur frei wählen, ob sie joggen oder walken möchten, sondern sie werden je nach Leistungsstand in Gruppen eingeteilt, sodass möglichst homogene Trainingsgrüppchen entstehen. Damit ist der Spaß unter den Gleichgesinnten innerhalb einer Gruppe garantiert, außerdem kann man sich gemeinsam über die Fortschritte freuen, die sich deutlich spürbar von Woche zu Woche einstellen. Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen findet so jeder die passenden Mitsportler.
Die Trainer werden gestellt einerseits von der Leichtathletik-Abteilung der TuS Metzingen, die sich um die Jogger kümmert, und andererseits von der Skizunft Metzingen, die sich den Nordic Walkern annimmt. Die Skizunft beheimatet mehrere ausgebildete DSV-Walking-Instruktoren, die teilweise schon seit vielen Jahren entsprechende Kurse in und um Metzingen anbieten. Die TuS-Leichtathleten warten mit erfahreren Trainern und erfolgreichen aktiven Sportlern auf, sodass ein bunter Trainermix entsteht.

Viel mehr als Ausdauer
Inhalte des Trainings sind nicht nur das reine Ausdauertraining, sondern auch Kraft-, Gymnastik- und Koordinationselemente. Zudem wird speziell beim Nordic Walking gerade zu Beginn auf den richtigen Einsatz der Stöcke geachtet, der für ein gewinnbringendes Training unerlässlich ist.
Trainiert wird zwei Mal pro Woche: Die Jogger treffen sich dienstags und freitags jeweils um 19 Uhr im Otto-Dipper-Stadion in Metzingen, für die Nordic Walker haben sich der Dienstag und Donnerstag als die geeignetsten Tage herauskristallisiert. Zu einem späteren Zeitpunkt beginnen die Nordic Walker ihre Trainingseinheiten am Forsthof Metzingen, um noch schneller im Wald zu sein. Das wird aber dann vorab innerhalb der Trainingsgruppe abgesprochen.
Wie erwähnt eignen sich die Kurse auch für absolute Anfänger oder Wiedereinsteiger, die allerdings gesundheitlich in belastbarem Zustand sein sollten. Die Laufkurse etwa beginnen dann mit Gehen und Laufen im Stadionrund, sodass niemand verloren gehen kann. Von Woche zu Woche werden die Laufintervalle länger und die Gehstrecken kürzer. Nicht nur in Einzelfällen haben es „Anfänger“ nach den rund drei Monaten geschafft, den Zehn-Kilometer-Lauf beim Ermstal-Marathon zu absolvieren. Die Teilnahme daran ist aber ausdrücklich nicht Bedingung für die Teilnahme an „Ermstal – da läuft was“.

Info-Abend in der Festkelter Metzingen
Lesen und hören kann man viel, wer sich aber von den Trainern und den Kursen selbst ein Bild machen möchte, bevor er sich anmeldet, kann dies am Dienstag, 17. März, um 19 Uhr in der Festkelter Metzingen tun. Dort gibt es einen kostenlosen und unverbindlichen Info-Abend, an dem die Trainer beziehungsweise Trainerinnen sich vorstellen. Außerdem gibt es dort ein kleines Rahmenprogramm, so wird der Sportmediziner i.R. Peter Bornhäuser einen unterhaltsamen Vortrag über die positiven Auswirkungen des Sports auf Körper und Geist halten. (Quelle: SWP/15.02.2020 / Foto:Thomas Kiehl)

Schulpreise gehen nach Metzingen, Dettingen und Neuhausen

veröffentlicht um 21.07.2019, 03:54 von TuS Metzingen

Als Namensgeber und Sponsor der Schülerläufe ehrten die Stadtwerke Metzingen auch in diesem Jahr wieder die drei teilnehmerstärksten Schulen und stellten dafür zusätzlich 1000 € zur Verfügung.
Der erste Preis in Höhe von 500 € ging, wie im vergangenen Jahr auch, an die Sieben-Keltern-Schule in Metzingen. Über 300 € freuen konnte sich in diesem Jahr die Schillerschule in Dettingen. Einen Scheck in Höhe von 200 € entgegengenommen hat Peter Keinath für die Uhlandschule in Neuhausen. Überreicht wurden die Preise durch Petra Münzing von den Stadtwerke Metzingen.

Der Bilder-Marathon 2019 beginnt

veröffentlicht um 16.07.2019, 23:06 von TuS Metzingen   [ aktualisiert: 28.07.2019, 02:05 ]

Randnotizen und Kurioses rund um die 11. Auflage des Laufevents

veröffentlicht um 16.07.2019, 13:40 von TuS Metzingen

Die 11. Auflage des Ermstal-Marathons ist Geschichte. Ein paar Randgeschichten rund um den Marathon hat unser Sportredakteur Wolfgang Seitz aber noch zusammengetragen:

Noch ein Zehner
Was macht eigentlich ein Halbmarathon-Läufer nach getaner Arbeit? Er läuft – was soll er auch sonst tun. „Acht bis zehn Kilometer ganz locker. Ich bin ja in der Marathon-Vorbereitung“. So hat Timo Göhler das Programm für den Sonntagnachmittag umrissen. Dominik Notz wollte davon nichts wissen. „Ich habe ab jetzt Urlaub“, verkündete er. Es ist davon auszugehen, dass er, wenn überhaupt, die Beine nur ganz kurz hochlegt. Auch hier steht ein Marathon ins Haus.

Berlin ist eine Reise wert
Egal, mit wem man gesprochen hat. Scheinbar wollen alle zum Marathon nach Berlin. Dominik Notz nicht – der rennt in Frankfurt über die 42,195 Kilometer. Die großen Stadtmarathons haben eine magische Anziehungskraft. Darunter leiden Veranstaltungen wie der Ermstal-Marathon. Wobei dies nur bedingt stimmt. Solange er als Vorbereitung für einen „Großen“ gilt, kommen so erstklassige Rennen wie jenes im Halbmarathon heraus. Der ganze Respekt gilt trotzdem jenen, die sich der Herausforderung stellen. Der Marathon ist immer noch die Königsdisziplin.

Wo ist Richard?
Was ist denn mit Richard Schumacher? Der SWP-Redakteur vermisste den Vorjahressieger, mit dem er sich unter der Woche zum Zwecke eines Porträts noch unterhalten hatte. Jetzt war er einfach nicht da – fehlte aber nicht unentschuldigt. Per Mail hat er sich bereits am Samstag abgemeldet. 39 Grad Fieber fesselten ihn ans Bett. Dass er dies dem Pressemann persönlich mitteilte, hat einen gewissen Charme, unterstreicht die Wichtigkeit der Medienvertreter. Wenn sie dann auch an Wochenenden ihre Postfächer kontrollieren würden, wären sie noch klüger.

Fahrradfahrer und Pizzabäcker
Jochen Coconcelli hatte nicht sein Mountainbike vergessen. Er wollte einfach laufen, einen Halbmarathon. Über den Zehner hat er mit dem oben erwähnten SWP-Redakteur noch eine Wette am Start, eine Hochrechnung auf den Halben wollte kurz vor „Anpfiff“ nicht mehr so richtig klappen. Auf alle Fälle war er hernach zufrieden mit gelaufenen 1:51:07 Stunden. Pasquale Mazzaro, Inhaber des Metzinger Restaurants Piccolo Mondo, hatte zunächst Ankommen als Ziel ausgegeben. Hat er geschafft, wobei er ab sofort 2:04:48 als verbesserungswürdig erachtet. Da hat das Laufvirus scheinbar wieder einen erwischt.

Jetzt spricht er
Peter Keinath war da – er ist aber nicht gelaufen. Der Glemser hat die Fronten gewechselt, interviewt für den lokalen Fernsehsender RTF. Das macht er sicher auch gut, nur irgendwie fehlt er auf der Strecke. Nächstes Jahr ist aber wieder Ermstal-Marathon ...

Versprechen werden gehalten: Zwei Streckenrekorde purzeln

veröffentlicht um 16.07.2019, 13:29 von TuS Metzingen

Es geht also auch anders beim Ermstal-Marathon. Eigentlich ist es heiß, meist unerträglich heiß, wenn sich die Läuferschar auf diversen Strecken zwischen Metzingen und Bad Urach bewegt. Gestern war alles bestens, das Wetter wie gemalt. Deshalb verwundert es nicht, dass mit 2579 Teilnehmern die erste Bestmarke aufgestellt wurde. Zwei weitere folgten – mit Ansage.
„Dome“ und seine Fans
Er hat sich so gefreut, dass es endlich klappte mit seinem Rennen vor der Haustür. Immer hatte der Dettinger Dominik Notz andere Verpflichtungen, jetzt wurde extra für die zehn Kilometer zwischen Bad Urach und Metzingen die Saison verlängert. „Das war richtig toll, ich bin begeistert. Viele Leute haben mich angefeuert. Es ist etwas ganz besonderes, wenn man auf der Strecke, die man vom Training her bestens kennt, ein Rennen läuft“, sagte Notz. Und wie er gelaufen ist. „Ich war sehr aufgeregt, bin deshalb viel zu schnell angegangen.“ Ein bisschen musste er Tempo rausnehmen, hat dabei aber sein großes Ziel nicht aus den Augen verloren – den Streckenrekord. Den hat er mit 30:51 Minuten geschnappt. „Ich konnte mich unterwegs sogar noch ein bisschen unterhalten.“ Unglaublich, aber der junge Mann hat tatsächlich nebenher Smalltalk betrieben und auf der Zielgeraden ehemalige Mitschüler abgeklatscht, die es sich nicht nehmen ließen, ihren „Dome“ ins Ziel zu brüllen.
Daniel Noll wurde Zweiter (31:57), hatte daran gar nichts auszusetzen. „Die Pace von Dominik mitzugehen hätte keinen Sinn gemacht. Es war perfekt.“ Mit Luca Hauser und Tim-Phillip Koch waren zwei weitere Glemser unter den Top-Fünf. Die Phalanx durchbrach Silvan Rauscher (TSG Münsingen) als Dritter. Triathlet Michael Wetzel konnte mir Rang sieben sehr gut leben. „Unter 35 hat zwar nicht ganz geklappt, ich war aber wohl zu euphorisch, habe mir zu Beginn zu viel zugetraut“, kommentierte er seine 35:14. Nicht kommentieren muss man die erstklassigen 38:21 von Benjamin Diehl. Der 14-jährige Dettinger, der für den LAV Stadtwerke Tübingen unterwegs ist, wird sicher noch des öfteren in den Ergebnislisten des Ermstal-Marathons auftauchen.

Dass dort Katja Fischer (ebenfalls LAV) als Siegerin des Zehners verewigt ist, hat die sympathische Läuferin doch ein bisschen verwundert. „Ohne Mocki hätte ich das aber nie geschafft“, gab sie die Blumen an die Zweitplatzierte weiter. Sabrina Mockenhaupt musste ihr ganz knapp den Vortritt lassen (35:08 zu 35:09). „Ich trainiere ja nicht mehr so viel, deshalb ist das in Ordnung. Für Katja freue ich mich“, sagte Mocki. Dass jene den Streckenrekord nicht geknackt hat, war für die Frohnatur dann aber auch in Ordnung. Der gehört nämlich immer noch ihr.
Markus Ruopp musste seinen Uralt-Rekord aus dem Jahr 2009 im Halbmarathon hergeben. Mit Ansage. „Das traue ich mir zu“, hatte Simon Stützel zu Protokoll gegeben. Und er hat im bestbesetzten Lauf des Tages geliefert. Die Strecke richtig kennengelernt hat er erst gestern. „Sie ist gar nicht so einfach“, sagte der Top-Läufer aus Karlsruhe. Der „Aufstieg“ nach Bad Urach habe ganz schön Körner gekostet, talabwärts ging es ganz geschmeidig. Da hatte er nur Probleme mit den Kilometerangaben, die nicht mit den eigenen Messungen korrespondierten. Am Ende stand aber der Rekord: 1:09:01 Stunden.
Den hätte auch Timo Göhler gerne gehabt. Ging aber nicht, weil Kollege Stützel ja schneller war. „Ich bin trotzdem zufrieden, auch wenn Zeit und Platzierung nicht ganz gepasst haben. Es hat einen Riesenspaß gemacht“, war Timo Göhler schnell versöhnt. Es ist der Einstieg in die Marathon-Vorbereitung. Da lassen sich, nach einer schweren Vorsaison, gespickt mit Verletzungen, 1:11:41 durchaus sehen. Platz zwei ist ja auch nicht ganz schlecht.
Lorenz Baum, wie Göhler im LAV-Trikot unterwegs, hatte gar nichts zu meckern. Platz drei in 1:13:55 passen wunderbar. „Gut war, dass es nicht so heiß war“, dankte er auch noch dem Wettergott. Efrem Brhane (4.) wurde nach 1:14:15 gestoppt. Eine tolle Leistung des jungen Mannes, der für den AK-Asyl Metzingen rennt.
Passt alles
Auch bei den Frauen hatte sich ein Trio zusammengefunden, das ordentlich Rabatz machte im halben Marathon. Die Reutlingerin Catrin Götz spielte zunächst die Lokomotive, kam final in 1:31:23 Stunden auf Platz drei. Pia Holzer, die niemand richtig auf der Rechnung hatte, und Lokalmatadorin Katrin Kommer, Umsteigerin vom Zehner auf den Halbmarathon, konnten noch überholen. Holzer siegte in 1:29:17. „Es war ein Vorbereitungsrennen für den Berlin-Marathon. Das lief natürlich optimal“, war sie happy. Katrin Kommer (1:30:02) war es auch. „Ich ließ mich nicht hetzen, habe mein Ding gemacht. Passt alles.“ Auch Katrin Kommer hat, wie scheinbar das ganze Feld, Berlin auf dem Laufzettel.
Dem allgemeinen Trend bei vergleichbaren Veranstaltungen folgend, war das Marathonfeld überschaubar. Bei den Männern musste Vorjahressieger Richard Schumacher krankheitsbedingt absagen. So war der Weg frei für den Altdorfer Ultra-Spezialisten Andreas Thumm (2:48:58 Stunden). „Auf der Strecke war es für mich sehr einsam, spätestens als der Halbmarathon im Ziel war“, sagte Thumm, für den der Marathon eine Art Unterdistanz ist. Zumindest hatte er die begleitenden Radfahrer, die sich mit ihm unterhielten. „Tolle Jungs“ seien das gewesen. Den Frauen-Wettbewerb gewann, wie im Vorjahr, Katja Gallasch. Sie war damit die einzige Titelverteidigerin.

Ergebnisse vom Ermstal-Marathon
Marathon
Weiblich: 1. Katja Gallasch (3:23:58), 2. Sandra Fätsch (3:35:10), 3. Ramona Kay (3:46:37), 4. Mara Koster (3:47:26), 5. Monika Herb (3:55:31)
Männlich: 1. Andreas Thumm (2:48:58), 2. Stefano Gatti (3:04:17), 3. Fabio Geiger (3:11:44), 4. Roman Spurny (3:13:14), 5. Philipp Schneider (3:13:58)
Halbmarathon
Weiblich: 1. Pia Holzer (1:29:17), 2. Katrin Kommer (1:30:02), 3. Catrin Götz (1:31:33), 4. Sophia Hess (1:31:42), 5. Linda Sgonina (1:36:44)
Männlich: Simon Stützel (1:09:01), 2. Timo Göhler (1:11;41), 3. Lorenz Baum (1:13:55), 4. Efrem Brhane (1:14:15), 5. Wolfgang Gauss (1:19:45)
Zehn Kilometer
Weiblich: 1. Katja Fischer (35:08), 2. Sabrina Mockenhaupt (35:09), 3. Michaela Renner-Schneck (39:23), 4. Michaela Stützel (39:44), 5. Corinna Coenning (41:33)
Männlich: 1. Dominik Notz (30:51), 2. Daniel Noll (31:57), 3. Silvan Rauscher (32:33), 4. Luca Hauser (34:00), 5. Tim-Philipp Koch (34:23)

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