Aus die Maus!?
(November 2012)

Die Untersagung des Landes NRW (Untersagungsbescheid vom 22.11.2012) für die weitere Planung des IKEA-Homeparks bedeutet zunächst ein STOPP! bis zum Juni 2014
WER: Grinsemann in Rot. WO: Homepark Köln-Butzweilerhof

Wir finden die Entscheidung des Landes NRW zum vorläufigen IKEA-STOPP richtig!!

Bisher überschlug sich Stadt wie Investor, in die gesetzliche Planungslücke (Lepro 24) zu stoßen, bis zu diesem STOPP.

Die Gutachten zum Verkehr, sowie die Gutachten zu Natur und Umwelt und insbesondere der Umweltbericht lassen an Qualität zu wünschen, vermutlich ob des Zeitdrucks, den Stadt Wuppertal wie Investor IICG verfolgen.

Schauen Sie doch mal in die Planungs-Unterlagen, so ist bspw. die Zusammenfassung im Umweltbericht (Seite 43-46) eine Farce. Auch sehr nett - die Begründung für den Verkehrslenkungsturm: So suche man bspw. mal das Wörtchen mit dem dieser Turm durchweg beschrieben und legitimiert wird, nämlich mit TECHNOGEN.
Wie blöd, das Wörtchen gibt´s gar nicht wirklich ...

Nun – bitte – warten wir das neue Landesentwicklungsprogramm (LEP) ab, das nicht umsonst den Schutz der Innenstädte proklamieren wird – wirtschaftlich wie kulturell. Dies alles geschieht aber aus inhaltlichen Gründen – und ist nicht alleine eine Machtfrage zwischen Ruhrgebietsstädten und Wuppertal – so wie es scheinbar “beleidigte” Wuppertaler Landtagsabgeordnete aussehen lassen könnten.

Und gleichsam ist es für die Stadt Wuppertal eine Chance – nach anderen/neuen Lösungen zu streben!!

Das kann bedeuten:

... kleiner oder gar nicht!?

Wenn IKEA-Vertreter gegenüber Radio Wuppertal betonen (am 28.11.2012), so ein "Theater wie am Standort Wuppertal gab es noch nie", dann spiegelt dieses die inhaltliche Problematik der Standortfrage wieder, und nicht nur die Einzelhandelsproblematik. Zu den Planungsunterlagen des IKEA-Homepark-Bauvorhaben:
Die Verkehrssimulation und -prognose ist geschönt und nicht unter pessimalen Bedingungen erörtert; ebenso die Zusammenfassung im Umweltbericht - das ist für uns Anwohner EXISTENTIELL! Die Vernichtung von Natur & Umwelt und der drohende Verkehrskollaps sind keine Sprachszenarien - sie betreffen uns Menschen hier!

Seit 4 Jahren ringen wir Anwohner in sachlicher Diskussion zum IKEA-Ansiedlungsvorhaben und problematisieren seit Beginn die Standortfrage. Das "Miteinander zwischen Gewerbe – Verkehr – Umwelt mit uns Anwohnern" stand dabei immer im Fokus und definiert LEBEN. Dabei darf nicht um jeden Preis zugunsten des GELDES - auf Kosten von Umwelt und Bürger - entschieden werden.

MEHR - wie Bewertung und Pressespiegel - hier bei SCHMIDTS KATZE

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