I.   Situation: Wuppertal-Nord


Stadtentwicklungsgeschichtlich sind die Siedlungsbereiche Wittener Straße / Schmiedestraße / Erlenrode seit den 1920er Jahren besiedelt. In den 1980ern kam die Bebauung des Paul-Flocke-Weges/Schmiedestraße hinzu, schließlich in jüngster Vergangenheit der Bereich Kattenbreucken und der Ausbau Mollenkotten / Alte Schmiede.
Zur Zeit wohnen etwa 450 Haushalte in diesem Siedlungsgebiet Wuppertal-Nord.

Diesem Umstand wurde in der Regionalplanung seitens der Bezirksregierung Düsseldorf in der Form Rechnung getragen, dass der Regionalplan, der von der Bezirksregierung Düsseldorf als Rahmenplan vorgegeben wird, 2001 dahingehend verändert worden ist, dass nun der Bereich der Hausausstellung am Eichenhofer Weg als auch umgrenzende, benannte Besiedelungen (Schmiedestraße, Paul-Flocke-Weg, Kattenbreucken) in einen Allgemeinen Siedlungsbereich (ASB) gewandelt wurden. Vormals entsprach die Hausausstellung wie auch das Gewerbe am Eichenhofer Weg sowie die Siedlungen (Wittener Straße, Schmiedestraße, Kattenbreucken, Mollenkotten, Eichenhofer Weg) einem Bereich für gewerbliche und industrielle Nutzungen (GIB). Diese Veränderung ist im Flächennutzungsplan (FNP) der Stadt Wuppertal noch nicht nachvollzogen worden.

Parallel zur Entwicklung der Wohngebiete wurde die Wohnqualität im Bereich Wuppertal-Nord durch die Autobahnen A1/A46/A43 (sowie durch Strom-Über­landleitungen) zunehmend beeinträchtigt, was sich besonders durch den Geräuschpegel der Autobahnen und des Industriebereichs Nächstebreck ausdrückt.

Die Verkehrsführung in dem Bereich Schmiedestraße / Eichenhofer Weg entspricht immer noch dem Bild vor der Ansiedlung zahlreicher Gewerbe durch die Städte Wuppertal und Sprockhövel. So wurden in jüngster Zeit z.B. die Lastverkehr intensiven Firmen Hermes-Versand und Klaus-Heinz Transporte neu angesiedelt. Weitere Firmen sind am Eichenhofer Weg (Sprockhövel) in der Planung. Ein darauf abgestimmtes Verkehrskonzept für Lastverkehr und Fußgänger gibt es bis heute nicht.



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