Fakt ist …

  • dass CDU- und SPD-Ratsfraktion der Stadt Wuppertal ein IKEA auf dem Gelände der Ausstellung "Eigenheim & Garten" ansiedeln wollen.

  • dass hier nicht ein IKEA-Haus gemeint ist, sondern ein riesiges Einkaufszentrum (110.000qm Gesamtfläche) fast vergleichbar mit einem halben Ruhr Park in Bochum (126.000qm Mietfläche).

  • dass der Investor Inter IKEA-Centre Group ein IKEA-Haus plus einen ebenso großen Komplex (=Homepark) errichten möchte, in dem mehrere andere Unternehmen wie bspw. Bauhaus, Küchenstudio, Gartencenter, Saturn o.Ä. sowie Fastfoodketten angesiedelt sind.

  • dass der langjährige Partner der Stadt Wuppertal, nämlich die Ausstellung "Eigenheim & Garten", gegen ihren Wunsch nach 37 Jahren umgesiedelt werden soll.

  • dass die Ausstellung zu einer verdichteten Wohnbebauung des Bereiches Wuppertal-Nord geführt hat, was durch den Regionalplan (in der Änderung 2001) bestätigt wurde.

  • dass der Siedlungsbereich Wuppertal-Nord durch Immission der Autobahnen A1/A43 und A46 sowie Schmiede-/Wittener Straße ohnehin hoch belastet ist.

  • dass ein IKEA-Homepark eine Mehrbelastung von durchschnittlich 8.000 KFZ bzw. 16.000 An-und Abfahrten pro Tag bedeutet (IKEA-Angabe: 6.000 KFZ pro Tag). Hierbei sind bisher nur die IKEA-Kunden berücksichtigt, nicht die Kunden des Homeparks.  

  • dass zu dem Gelände der Ausstellung weitere Grundstücke (bis zur Schmiedestraße hin) dazu genommen werden, um dem riesigen Areal eines IKEA-Homeparks zu genügen.

  • dass dieser IKEA-Homepark - nicht wie in anderen Städten in gewerblich genutzten Bereichen - sondern an Wohnsiedlungen angrenzend geplant wird.

  • dass wir als Bürger eingekesselt werden, nicht nur wie bisher von den Autobahnen, sondern von IKEA-Betonarchitektur und Parkplatzflächen.

  • dass CDU- und SPD-Ratsfraktionen sich für die Argumente der hier angesiedelten Bürger (rund 600 Haushalte) nicht wirklich interessieren.