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Geschichte vor der Gründung

Das Gelände der heutigen Sparte gehörte zum königlichen Vorwerk Ostra und wurde bis zur Gründung landwirtschaftlich genutzt. Der Name „Drescherhäuser“ erinnert an die armseligen Bewohner, die für das königliche Gut arbeiten mussten.

Mitte des 19. Jahrhunderts ging der Besitz in städtischen bzw. privaten Besitz über.

Im Zuge der Industrialisierung wurde ab 1891 – 1893 der Güterbahnhof Friedrichstadt und der Elbhafen gebaut sowie das neue Flussbett der Weißeritz angelegt.

Damit verblieb zwischen Wernerplatz und Fröbelstraße ein schmaler Streifen Feld, auf dem später unsere Sparte entstand. Hinter dem Gelände, am alten Dorfplatz Löbtau, lag das alte Stadtgut, das erst dem Vorwerk Ostra und später verschiedenen Besitzern gehörte.

1903 wurde Löbtau nach Dresden  eingemeindet.

Es war damals ein großer Ort mit umfangreicher Industrie. Die Einwohner waren zum großen Teil Arbeiter und Kleinbürgertum.

 

Im Jahre 1900 entschlossen sich vier Familien, Kleingärten anzulegen. Dies erfolgte mit einfachsten Mitteln und zwar auf dem Gelände des heutigen Spartenheimes.

In Löbtau gab es damals einen starken Bevölkerungszuwachs. Viele Arbeiterfamilien und Familien des Kleinbürgertums suchten die Verbindung zur Natur und die Möglichkeit, sich zusätzliche Nahrungsmittel selbst anzubauen.

Die Bewegung, Gärten anzulegen, entstand in Leipzig durch Herrn Schreber und gab vermutlich auch bei uns die Anregung.

Bald folgten weitere Interessenten dem Beispiel der ersten Kleingärtner und legten auf dem umliegenden Feld weitere Gärten an, die meist 100 qm groß waren.

Das Land gehörte dem Fabrikanten Bramsch, der auch das anliegende Stadtgut besaß, sowie einer Erbengemeinschaft Schmidtchen und wurde von den Kleingärtnern gepachtet.
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