Von Rom nach Lamezia

1. Etappe: Anreise und weiter von Rom nach Anzio

Donnerstag, 13.06.2013

Die Vorteile des Fahrrads im Stau


Tageskilometer:

60

Tageshöhenmeter:

120

Tagessattelstunden:

3

Tagesfotos:

25

Tourkilometer:

60

Tourhöhenmeter:

120

Toursattelstunden:

3

Tourfotos:

25


Route:

Wetter:

Unterkunft:

Rom-Fuimicino nach Anzio

Trocken, wolkenlos, leichter Nord-Westwind, etwa 30°

Ritas B&B in Anzio, 4. Stock.

Das Rad durfte unten bleiben.








Start vom Erndtebrücker „Hauptbahnhof " in Richtung Flughafen Köln-Bonn um 7.00 Uhr. Die Bahnfahrt verlief ohne Probleme. Ja, so was gibt es tatsächlich noch!




Am Flughafen angekommen hieß es nun das Fahrrad flugzeugtauglich zu verpacken.                                           Hierzu hatte ich diverse Materialien dabei wie etwa Filtermatten und Kartons aus einer Weinlieferung. Das Ganze befestigte ich dann mittels Kabelbindern und Isolierband.Nach einer halben Stunde Arbeit sah mein Fahrrad denn auch recht abenteuerlich aus.                                                                           Schließlich fand es Gnade vor den gestrengen Augen der Flughafenmitarbeiterinnen. Am Sperrgepäckschalter musste ich denn auch nur einen Teil der Luft aus den Reifen lassen, was mir in Rom den einen oder anderen Schweißtropfen ersparen sollte.



Nachdem ich in Rom mein Gepäck in Empfang genommen hatte, musste ich noch recht lange auf das Rad warten, dafür kam es unbeschädigt an. Nach auspacken, Luft pumpen und zusammenbauen konnte es dann los gehen. Nachdem ich Den richtigen Weg vom Flughafengelände in Richtung Anzio fand ich auf Anhieb! Auf der vierspurigen Straße herrschten stop and go Verkehr, welcher sich mit Stau abwechselte. Hier konnte man die Vorteile eines Fahrrades so richtig ausnutzen. Immer am stehenden Verkehr entlang, mal rechts vorbei, mal links. Den letzten Schliff bracht mir denn auch einheimscher Radler bei, nachdem er mich missbilligend überholt hatte. So kam ich recht zügig voran.




Die Verkehrsdichte lichtete sich dann ein wenig. Ich fuhr auf der Strada del Mare immer am Meer entlang - wie der Name schon sagt. Der Wind kam von schräg hinten, so das ich mühelos 30km/h fahren konnte und kam gegen 19.30 Uhr bei Serena B&B an. Sie empfing mich mit eisgekühlem Eistee, sehr erfrischend. Leider hatte sie einen Wasserrohrbruch in dem für mich reservierten Zimmer. So wurde ich noch 5km weiter, zum Glück in meiner Richtung, zu Ritas B&B geschickt. Zwar musste ich mich und mein Gepäck in den 4. Stock schaffen. Das Hochtragen des Rades blieb mir glücklicherweise erspart - es gab einen Keller, wo ich das Bike sicher verschließen konnte.






Von meinem Balkon hatte ich einen schönen Ausblick auf den kleinen Hafen der Stadt.






So findet man immer seinen Platz!




Ich wohnte mitten in der Altstadt von Anzio, was für die weitere Gestaltung des Abends sehr zuträglich war.