Dienstag, 18.06.2013

Pompeii - Praiano

Atemberaubende Ausblicke

 

Tageskilometer:

50

Tageshöhenmeter:

680

Tagessattelstunden:

3,5

Tagesfotos:

66

Tourkilometer:

307

Tourhöhenmeter:

??

Toursattelstunden:

17,5

Tourfotos:

127

 

Route:

Wetter:

Unterkunft:

Pompeii – Positano - Praiano

Trocken, wolkenlos, eher windstill, etwa 33°, schweißtreibend, besonders am Berg

Hotel Alfonso a Mare

 

Allesandro, meine Vermieter hat ähnliche ökolgische Interessen wie ich. Wir sahen uns die Websites des jeweils Anderen an. Er fährt eine E-Bike, hat eine PV-Anlage auf dem Dach. Da mußte natürlich morgens erst noch der ein oder andere Kaffee getrunken werden. So startete ich denn auch später als geplant. Heute war die atemberaubende weltbekannte Amalfiküste mein Tagesziel. Nachdem ich einer guten Stunde unterwegs war, rief mich Alessandro an: Ich hatte meine Reiseunterlagen, (Hotelreservierungen, Flugschein für den Rückflug...) liegen lassen. Zuerst war ich erschrocken, vor 10 Jahren hätte ich zurück fahren müssen – da ich aber alle Unterlagen auf dem Rechner hatte, konnte ich sie mir am Abend im Hotel neu ausdrucken lassen. Davor war aber eine Menge Schweiß angesagtt. Eine verpasste Abfahrt und der Alternativweg ohne Serpentinen verlangten den kleinsten Gang und eine Menge Wasser. Auf einem am Wege liegenden Bauernhof konnte ich Obst kaufen. Die alte Frau war sehr freudlich, packte großzügig ein und zeigte mir den Wasserhahn, um meine Vorräte aufzufüllen und das Obst zu waschen. Wenig später hatte ich den höchsten Punkt erreicht und schon bald konnte ich den Blick auf die „schönste Steilküste Europas“ genießen. Es ist wirklich herrlich anzusehen, wie sich die Häuser an den Steilhang schmiegen, wie sich die „Amalfitana“ entlang der zerklüfteten Küste schlängelt. Welch ein Aufwand, diese Straße zu bauen. Bevor sie im vorletzten Jahrhundert gebaut wurde, waren viele Orte nur mit dem Schiff oder über Treppen zu erreichen. Mit dem Rad hat man den Vorteil, dass man überall anhalten kann um die Landschaft zu bewundern. Das befürchtete Verkehrschaos auf der „Amalfitana“ blieb aus. Es war ein völlig entspanntes Fahren möglich. Mein Hotel lag mit einigen wenigen Häusern in einer tiefen Schlucht mit Kiesstrand. Sie ist über in den Fels gehauene abenteuerliche Wege und Treppen mit der Nachbarschaft verbunden.