Montag, 23.04.2012

4. Etappe Rowy – Karwia

Gegenwind, Sanddünen und Storchengeklapper

Tageskilometer:

125

Tageshöhenmeter:

412

Tagessattelstunden:

7

Tagesfotos

56

Tourkilometer:

418

Tourhöhenmeter:

1692

Toursattelstunden:

23,6

Tourfotos:

313


Route:

Wetter:

Unterkunft:

Rowy – Smolzino – Leba - Karwia

Trocken, sonnig, kalter Wind, diesmal leider von vorne, nach Zieleinlauf Schauer, dann sonnig.

Pension Dworek, Karwia


Da ich kein Frühstück bekam startete ich bereits gegen 6.30. Immerhin lagen etwa 120km teilweise schlecht zu befahrende Strecken vor mir.











Direkt in Rowy beginnt der Slowinzische Nationalpark. Um diese Jahreszeit wollte noch niemand Eintritt. Und so fuhr ich denn etwa 10km über recht passable Walwege, vorbei an Dünen und durch naturnahe Wälder. Absolute Ruhe zu dieser Zeit; bis auf Vogelgezwitscher war kein Laut zu hören.










Nach dem Verlassen des Parks gings dann über Lochplatten noch einige Kilometer weiter, bevor ich in einem Sklep (Tante Emma Laden) mein Frühstück einkaufen konnte. Nach der verdienten Stärkung fuhr ich durch kleine Bauerndörfer ein Stück von der Ostsee Richtung Süden.











Fast in jeden der Dörfer klapperten die Störche nach Herzenslust.










Dann wieder gen Norden erreichte ich das Dörfchen Gac. Dieses ist noch nicht durch eine asphaltierten Weg mit der Aussenwelt verbunden. Durch die noch vorhandene historische Kopfsteinstrasse durch das Dorf wirkte es wie aus einer anderen Zeit.
 




















Ab hier fuhr ich nun über ein doch recht schwer zu befahrenden sandigen Weg durch eine herrliches Waldgebiet, welches aus verlandeten Dünen besteht. Eine streckenweise sehr anstrengende Tortur.










Doch dann, nach 8 Kilometern war dann wieder ein befestigter Weg erreicht, und weiter ging die Fahrt durch kleine Weiler.




In dieser Gegend sieht das das typische Bauernhaus aus.












Storchenfamilie beim Nestbau, hier ist noch eine Menge zu tun!




Der Gegenwind, welcher mich ab Mittag treu begleitete machte mir ordentlich zu schaffen, zusätzlich war die Gegend recht hügelig. Als dann auch noch die Sonne hinter dicken Wolken verswandt wurde es unangenehm kalt. So war froh als ich mein Tagesziel Karwia erreichte, insbesondere, weil ein kräftiger Regenschauer niederging.