Sonntag, 22.04.2012

3. Etappe Darlowo - Rowy

Durch Dörfer, Wiesen und Wälder


Tageskilometer:

80

Tageshöhenmeter:

348

Tagessattelstunden:

4,5

Tagesfotos:

79

Tourkilometer:

293

Tourhöhenmeter:

1280

Toursattelstunden:

16,5

Tourfotos:

257


Route:

Wetter:

Unterkunft:

Darlowo (Rügenwalde) – Jaroslawiec - Ustka - Rowy

Erst sonnig – dann wolkig -Abends wieder sonnig gegen-windig aber trocken

Villa Gravaldi Rowy













Kurz vor 9.00 startete ich bei sonnigem Wetter. Schon nach wenigen Kilometern verliess ich die Hauptstrasse und fuhr durch recht hügeliges Gelände (wer rechnet damit an der See?) .










Wiederum wenige Kilometern weiter, nachdem ich das erste Bauerndorf durchfahren hatte wurde die Fahrbahn recht sandig. Durch den gestrigen Regen klebte der Sand jedoch zu einem passablen Untergrund zusammen. So kam ich, obwohl ein großer Teil der heutigen Strecke aus ähnlichen Wegen bestand, recht gut voran; nicht zuletzt, weil ich fast den ganzen Tag den Wind im Rücken hatte. Der Radlerspruch „der Wind kommt immer von vorn“ traf heute ausnahmsweise nicht zu. Abseits der Feldwege konnte ich mich aber auch an Alleen mit uralten Bäumen erfreuen, auch wenn sie leider noch nicht ergrünt waren.
 










An manchen Bäumen war die Hauptwindrichtung deutlich zu erkennen.





















Die Dörfer zeigten ein recht gemischtes Bild. Hier standen sehr alte Bauerhöfe, wohl noch aus deutscher Zeit neben neuen, villenähnlichen Häusern. Gleich daneben abbruchreife Ruinen. Dies Ganze wurde noch durch diverse Storchennester untermalt. Und bei fast allen Häusern Hühner und Hunde. Einer der Hunde, ein mittelgroßes Exemplar, machte sich einen Spass daraus, sich ein Wettrennen mit mir zu liefern. Erst bei 40km/h fiel er leicht zurück.











Vor der Mittagspause in Ustka wurde ich dann noch durch einen schmalen, teils zugewachsenen Pfad gefordert. Durch die hervorragende Kennzeichnung habe ich dann den rechten Weg gefunden.










An der Strandpromenade in Ustka hatte sich gefühlt die halbe Stadt eingefunden. Wohl auch wegen der hervorragend schmeckenden Waffeln. ;-)










Frisch gestärkt schaffte ich dann die restlichen 25km zum Etappenziel, obwohl diese zu ganz überwiegenden Teil wieder über, diesmal recht gut zu befahrende Wald- und Feldwege verliefen, von kurzen Abschnitten durch Bauschutt und schlimmes Kopfsteinpflaster mal abgesehen.










Ein ausgiebiger Strandspaziergang incl. eines herrlichen Sonnenunterganges beschloss diesen schönen Abend.