Bratislava - Komarno

Dienstag, 23.08.2011 – Bratislava - Komarno

Durch ungarische Dörfer zurück zur Donau

 

Tageskilometer:

143

Tageshöhenmeter:

237

Tagessattelstunden:

7,5

Tagesfotos:

58

Tourkilometer:

589

Tourhöhenmeter:

1117

Toursattelstunden:

31,1

Tourfotos:

436

 

Route:

Wetter:

Unterkunft

Bratislava – Dunakiliti – Györ – Komarom - Komarno

Heiter , Heiß, 40°, unverändert sehr heiß

Hotel Banderium 25€ mit Frühstück

 

Vor der heutigen Fahrt hatte ich gehörigen Respekt: Laut Bikeline - Buch  135km bei knapp 40°, es wurden dann trotz einer Abkürzung 143km. Frühstück im Hotel Kyjev um 6.30, um noch den kühleren Morgen nutzen zu können. Ein riesiges Büfett mit englischem und kontinentalem Frühstück. Da blieb kein Wunsch offen.

Nach der Verabschiedung von meinem „persönlichen Betreuer“ verließ ich Bratislava über die Donaubrücke.







Bereits jetzt zeigte ein Thermometer 25°.

Die Fahrt ging längs der Donau auf einwandfreien Radwegen, teils ehemaligen Autostraßen, völlig verkehrsfrei.



Zum Radweg umgewidmete Landstrasse



Nach etwa 20km entschied ich mich für die Variante über Ungarn.

Der Grenzübergang war völlig unbewacht. Meine Absicht, Euro in Forint umzutauschen musste erst mal verschoben werden.




Durch GPS geführt fand ich  mich dann mitten im Wald auf Wegen wieder, wo ich ohne das Gerät niemals hineingefahren wäre.

Sand- und Kieswege nagten zusätzlich zu der Hitze an den Kräften.













Hier führte der Weg vorwiegend durch kleine, typisch ungarische Dörfer, wo die Häuser teils strohgedeckt waren. Wieder in der Zivilisation führte der Weg durch die angesprochenen kleinen Dörfchen.













Wie auch in der Slowakei war hier alles ausgesprochen ordentlich und sauber; da findet man zu Hause mehr Müll längs der Straßen.
Immer traf ich hilfsbereite Ungarn, die mir den Weg zeigten und meinen Wasservorrat auffüllten. So auch in dem Schwimmbad auf dem Foto; wo mir der Pförtner freundlicherweise meine Flaschen füllte. Etwas verdutzt schaute er dennoch, als ich mir vorher den Rest des alten Wassers über den Kopf schüttete. Soviel Wasser wie an diesem Tag habe ich vorher noch nie getrunken. Alle 5km etwa ein halber Liter; zu fast 100% wieder aus geschwitzt.



Nun war aber an der Zeit eine Geldautomaten aufzusuchen und diverse Forint zu besorgen. Ungarn nimmt ja im Gegensatz zur Slovakei noch nicht an der Währungsunion teil.




Sogar die von alten Bildern bekannten ungarischen Brunnen waren noch zu finden.






Bei der Mittagspause in Györ hatte ich dann schon 90km geschafft. Hier nahm ich ein reichliches Mittagessen und einiges an Flüssigkeit zu mir.






Danach ging es auf mäßig befahrenen Straßen, meistens mit extra 2-spurigem Radweg, weiter zum Etappenziel Komarno in der Slowakei.






Kurz vorher jedoch, ich hatte sogar wieder ein Radwegschild erblickt, führte der Weg über einen unwegsamen Waldweg mit großen Pfützen. Man fragte sich wo die bei diesem Wetter herkamen.





Dann war aber doch die Donau wieder da, und kurz darauf auch das Hotel.





Bevor ich jedoch das Hotel aufsuchte bestellte ich mir erst mal 2! Radler. Selten hat mir Radler so geschmeckt!

Leider war mein reserviertes Zimmer aufgrund eines Wasserschadens nicht bezugsfertig. Der Hotelchef brachte mich und mein Gepäck zu einer naheliegen, klimatisierten Pension und versprach,  mich morgen früh zu Frühstück abzuholen. Die Klimatisierung des Zimmers war übrigens auch ein Grund für den heutigen langen Text, man fühlte sich wesentlich fitter. 

 

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