Iron Curtain Trail 
2. Teil Grünes Band: Oebisfelde - Dreiländereck

 

Mittwoch, 7.09.2010

5.  Etappe von Philippsthal nach Bad Königshofen

Point Alpha und Betonplatten

Tageskilometer:

128

Tageshöhenmeter:

1661


Tagessattelstunden:

12

Tagesfotos:

75

Tourkilometer:

581

Tourhöhenmeter:

6202

Toursattelstunden:

46

Tourfotos:

282


Route:

Wetter:

Unterkunft

  Philippsthal - Geisa - Tann - Fladungen - Bad Königshofen


Wechselnd bewölkt, einige Regenschauer.

Pension Bianca in

Bad Königshofen


Durch das sehr frühe Frühstück in einer Bäckerei war ich bereits gegen 7.00Uhr unterwegs, zunächst einige Kilometer auf der stark befahrenen Bundesstrasse 62.

















Bald bog der Radweg erfreulicherweise auf ruhigere Straßen ab.








Zum Teil war der Radweg zwar völlig ruhig, dafür aber durch die die Betonplattenoberfläche trotzdem nur schwer zu befahren.












Mein erstes Zwischenziel war der Point Alpha. Das heutige Grenzmuseum liegt auf einem Berg mit steiler Anfahrt.












































Hier war von 1948 bis 1989 eine der wichtigsten Beobachungstationen der amerikanischen Streitkräfte untergebracht. In dieser Gegend, in der Fuldaer Lücke wurde im Ernstfall der Angriff der Ostblockstaaten befürchtet. Am Point Alpha sind zwei Museen, eines der DDR-Grenztruppen und eines der Amerikaner entstanden. Den amerikanischen- und den DDR-Beobachtungsturm trennten zum Beispiel nur 200m.





















Nach dem Besuch der Museen ging es nun wieder steil bergab zurück zum Radweg. In der Ferne war noch einmal einer der Salzberge zu sehen.
















Der Tag war geprägt durch ein ständiges Auf und Ab durch die Rhön. Es kamen einige Höhenmeter zusammen. Sonnenschein und Wolken mit Schauern wechselten sich ab. Da liess ich mich gerne durch einen Hinweis auf Kaffee und Kuchen zu einer Pause verführen.
















Ruhige Landstrassen und Wege aus Betonplatten wechselten sich ab. Dieser liebevoll restaurierte Wegweiser aus dem Jahre 1913 veranlasste mich zum Anhalten. Immerhin hat er zwei Kriege und das DDR-Regime weitgehend unbeschädigt überstanden.
















Immer wieder fuhr ich durch attraktiv instandgesetzte Dörfer. Die Anblicke der schöne Häuser und Dorfkerne entschädigten für das anstrengende Fahren über teils mässige Wegoberflächen und diverse Hügel.
















Während eines Regenschauers kam ich dann noch zum deutsch-deutschen Freilandmuseum Behrungen. Auf dem ehemaligen Gelände der DDR-Grenztruppen sind Sperranlagen, Wachtürme und Fahrzeuge der Wachmannschaften zu sehen. Bedingt durch das Wetter und die fortgeschrittene Tageszeit beschränkte ich mich auf eine kurze Rundfahrt über das Gelände.





Nach weiterer Regenfahrt und einem sehr steilen, matschigen Anstieg erreichte ich Bad Königshofen. Damit befand ich mich bereits in Bayern und in der Landschaft Grabfeld. Bevor ich jedoch daran denken konnte, die Pension aufzusuchen, war ich gezwungen meine völlig matschverschmierten Schuhe schon mal grob zu reinigen.