Iron Curtain Trail 
2. Teil Grünes Band: Oebisfelde - Dreiländereck

 

Freitag, 3.09.2010

1.  Etappe von Oebisfelde nach Schöningen

Wiedersehen mit Marienborn

Tageskilometer:

61

Tageshöhenmeter:

513


Tagessattelstunden:

4,5

Tagesfotos:

37

Tourkilometer:

61

Tourhöhenmeter:

513

Toursattelstunden:

4,5

Tourfotos:

37


Route:

Wetter:

Unterkunft:

Oebisfelde - Weferlingen - Schöningen


Leicht bewölkt, angehme Temperatur

Jugendherberge Schöningen








Hier in Oebisfelde hatten wir Anfang Juli 2010 den ersten Teil des Iron Courtain Trail - Grünes Band beendet. Nun wollte ich genau hier den zweiten Teil beginnen. Er sollte mich bis an die Tschechische Grenze ind der Nähe von Hof in Bayern bringen. Um etwa 14.00Uhr erreichte ich mit der Bahn den Bahnhof in Oebisfelde und schon konnte die Reise starten.












Bei leicht bewölktem Himmel ging es zügig voran - ich war alleine unterwegs, Renate hatte die anstehenden bergigen Strecken standhaft verweigert.














Die Pflaumen waren reif zu dieser Jahreszeit und bereicherten meinen Speiseplan völlig kostenlos.























So kam ich über teilweise schwer zu fahrende Wege, Sandpisten und die Betonplattenwege der Volksarmee, in den Kreis Helmstedt. Das Gelände war jedoch noch flach und deswegen recht gut zu bewältigen. Beiderseits des Platteweges sieht man bereits die nach der Wende auf dem Todesstreifen angepflanzten jungen Wälder.







Immer wieder waren einige Relikte des kalten Krieges zu sehen, welche man zur Mahnung und Erinnerung stehen gelassen hat.














Zum späten Nachmittag erreichte ich den ehemaligen Autobahnkontrollpunkt und Grenzübergang Helmstedt - Marienborn, hier hatte ich bereits vor vielen Jahren bei einer Klassenfahrt nach Berlin über die strengen Kontrollen der DDR-Behörden gestaunt. Man hat die Kontrollstelle weitgehend erhalten und als Museum eingerichtet. Die Gedenkstätte "Deutsche Teilung Marienborn" ist von der Autobahn mühelos zu erreichen, aber eben auch mit dem Rad.







Auf diesem riesigen Areal kann man stundenlang staunen, auf welch mannigfaltige Weisen man die Transitreisenden und deren Fahrzeuge auf genaueste und von allen Seiten unter die Lupe genommen hat.











Riesige Masten mit Scheinwerfern beleuchteten das Gelände auch in dewr Nacht taghell. Der Stromverbrauch der Anlage entsprach dem einer Kleinstadt.














Aber auch für die zahlreichen Kontrolleure war der Job kein zuckschlecken, die diese Foto zeigt. Jeder kontrollierte jeden.














Heute kann man dagegen einfach sein Fahrrad am Wachgebäude abstellen und völlig unkontrolliert das Gelände betreten und vor allem auch wieder verlassen.













Nach einem guten Stück über eine Kopfsteinpflasterstraße hatte ich bald das Tagesziel Schönigen erreicht. Um zur Jugendherberge zu gelangen mußte allerdings, wie so oft ein Berg bewältigt werden.
Na, das kennt man ja.