1985.05 MC - Die Mikrocomputer-Zeitschrift #5

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Mephisto - nicht nur Schach


Mephistos PHC-64 hat etwas übrig für Grafik, Spiele und Musik, aber auch für
Textverarbeitung und CP/M
Einiges gelernt hat man bei Mephisto von den bekannten Schachcomputern, aus gleichem Hause taucht nämlich nun ein Heimcomputer auf: PHC-64 nennt er sich, er kostet 1198 DM, bietet 64 KByte RAM und hat neben Basic (dieses mit Pascal-Elementen) gleich ein spezielles Textprogramm „intus". Als CPU tut ein Z80A mit 4 MHz seinen Dienst, die Tastatur ist gemäß DIN aufgebaut und kann mit acht freiprogrammierbaren Funktionstasten zusätzlich aufwarten. Daß bei der Konzeption des Computers doch auch in Richtung „Spiel" gedacht wurde, zeigen der eingebaute Joystick (auch zur Cursor-Steuerung) und die zwei weiteren Joystick-Ports. Aber auch ganz Ernsthaftes läßt sich mit dem PHC-64 betreiben, besteht doch die Möglichkeit, das Standard-Betriebssystem CP/M zu benutzen - eine Shugart-Schnittstelle für Diskettenlaufwerke ist vorhanden. Auch in bezug auf Grafik braucht sich der neue im Design übrigens recht eigenwillig gestaltete. Tischcomputer nicht zu verstecken: 672×512 Bildpunkte und 256 Farben stehen da zur Verfügung, 50 Zeilen zu je 84 Zeichen hat der textverarbeitende Benutzer für sich frei, und der Musikfreund kann über acht Oktaven hinweg, noch dazu in Stereo, tätig werden. Auch ein Drucker findet Anschluß, und zwar über das Centronics-Interface.

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