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Dem Klassenerhalt einen Schritt näher

veröffentlicht um 13.11.2018, 08:14 von Markus Kammerl

2. Luftgewehrmannschaft von Eichenlaub Saltendorf gewinnt in der 2. Bundesliga gegen den Burglauer SV und die SG Obing.
Von Werner Artmann
09. November 201813:30 Uhr

Die Nachwuchsschützin Petra Käsz holte für die Saltendorfer einen Punkt. Foto: Werner Artmann

SALTENDORF.Einen erfolgreichen Wettkampftag hat die 2. Luftgewehr-Mannschaft der Eichenlaub-Schützen aus Saltendorf in der 2. Bundesliga Süd hinter sich. Mit zwei Siegen sind sie auf dem richtigen Weg Richtung Klassenerhalt.

Beim Wettkampf in Obing war der SV Burglauer der erste Gegner der Saltendorfer. Hier wurde der Kampf mit 4:1 gewonnen. Mit einem Gesamtergebnis von 1956:1939 Ringen ging der Mannschaftspunkt an Saltendorf 2.

In der Partie eins wurde Peter Somogyi erstmals eingesetzt. Ein Achter wurde ihm zum Verhängnis und somit musste er sich mit 394:396 Ringen gegen Antonia Back geschlagen geben. Aber der Rest der Saltendorfer Mannschaft konnte punkten. Julia Helgert, die bis jetzt noch keinen Kampf verlor, schoss gegen Sara Lechner 393:384 Ringe. Benjamin Moser hatte seinen ersten Einsatz und seine Leistung wurde belohnt. Er schoss gegen Petr Smol und gewann mit 392:389 Ringen. Petra Käsz war etwas unter ihrer Leistung, konnte aber trotzdem ihren Punkt holen. Mit 385:383 gegen Anna-Lena Albert holte die Saltendorferin ihren Punkt. Doris Kühnl hat ihre Form wieder gefunden und gewann mit 392:387 gegen Tobias Stockmann.



Saltendorf II

2. Bundesliga:

Nach den beiden Siegen gegen den Burglauer SV und die SG Obing belegen die Auerhahn-Schützen mit 6:6 Punkten den siebten Tabellenplatz in der 2. Luftgewehr-Bundesliga Süd.

Trainer:
„Ein Schritt in Richtung Ziel Klassenerhalt ist somit getan,“ freute sich Trainer Günter Hirsch. Der nächste Wettkampf in der 2. Luftgewehr-Bundesliga ist am 18. November in Zaitzkofen.



Trainer Günter Hirsch und Betreuer Alfons Bräu änderten gegen Obing dann die Mannschaftsaufstellung nicht. Peter Somogyi konnte sein gutes Ergebnis vom ersten Kampf wiederholen und seine Gegnerin hatte Johanna Irlinger keine Chance. Mit 385:394 holte sich der Saltendorfer den Einzelpunkt. Auch Julia Helgert ließ ihrer Gegnerin keine Chance. Mit 396:389 gegen Nadine Ungerank holte sie sich den zweiten Einzelpunkt. Etwas schwieriger hatte es dieses Mal Benjamin Moser. Sein Schießstand war defekt und zeigte eine Sieben und eine Null an, obwohl er gut im Ziel war. Es folgte eine Unterbrechung, und der Stand wurde repariert. Der Empfehlung vom Trainer Günter Hirsch, den Stand zu wechseln, wurde vom Kampfrichter nicht entsprochen. Moser durfte zwei Schüsse nachholen. Doch es dauert nicht lange und schon folgte die zweite Unterbrechung in diesem Wettkampf. Wieder zeigte der Bildschirm eine Null an und schließlich wurde der Standort gewechselt. In der letzten Zehner-Serie schoss Benjamin Moser wieder seine 98 Ringen. Trotzdem musste er seinen Kampf mit 383:391 Ringen an Regina Westner abgeben.

Diese Unterbrechungen bekam auch Petra Käsz zu spüren, die eine unglückliche Sieben schoss. Damit musste sie auch ihren Punkt an Melanie Namberger mit 388:389 Ringen abgeben. Nun stand die Partie 2:2 ausgeglichen. Bei der letzten und entscheidenden Paarung standen sich Robert Ober und die Saltendorferin Doris Kühnl gegenüber. Sie konnte ihre Form vom Vorkampf halten und holte mit 381:390 den entscheidenden Punkt für die Saltendorfer Mannschaft. Trotz den Handicaps mit dem defekten Stand gewann die Saltendorfer Mannschaft den Kampf gegen die SG Obing mit 1935:1951 Ringen.

Saltendorfer erobern sich Platz zwei

veröffentlicht um 13.11.2018, 08:13 von Markus Kammerl

Die Eichenlaub-Schützen gewinnen ihre Bundesliga-Kämpfe gegen Prittlbach und Petersaurach jeweils mit 3:2 Punkten.
Von Werner Artmann
07. November 201809:02 Uhr


Die erfolgreiche Luftgewehr-Mannschaft der SG Saltendorf nach den Wettkämpfen in Petersaurach Foto: Werner Artmann


SALTENDORF.Einen mit Weltklasse-Ergebnissen gespickten Wettkampf lieferte sich die Saltendorfer Luftgewehr-Bundesligamannschaft mit der Top-Mannschaft vom SV Germania Prittlbach (bei Dachau) beim sechsten Punktewettkampf in Petersaurach.

Einen ersten Höhepunkt gab es in dieser Begegnung zwischen dem Saltendorfer Nikolaus Blamauer, der den Sieg trotz 398 Ringen an seinen Kontrahenten, den Österreicher Martin Strempfl, abgeben musste, da dieser alle 40 Schüsse in die „10“ jagte und somit das optimale Ergebnis von 400 Ringen erreichte.

Aber auch Claudia Brunner, die einen klasse Wettkampf lieferte und 397 Ringe erreichte, konnte den Punkt für ihre Mannschaft nicht holen. Ihr Kontrahent Sebastian Franz schoss zweimal „100“ Ringe und erzielte insgesamt 398 Ringe.

Der Saltendorfer Helmut Kächele legte 394 Ringe vor, die von seiner Gegnerin Julia Bauer mit 391 Ringen nicht getopt werden konnten. Der Saltendorfer Nachwuchsschütze Andreas Preis behielt mit 389 Ringen die Nerven und besiegte die schwächelnde Anna-Lena Geuther (387 Ringe). Somit hatten die Saltendorfer den Ausgleich geschafft.
Top-Paarung war gefordert


Die Entscheidung musste in der Top-Paarung fallen, in der sich die derzeit beiden besten deutschen LG-Frauen gegenüberstanden: Isabella Straub und die Saltendorferin Julia Simon. Straub war die etwas schnellere Schützin und konnte sich auch schon mit einem Ring absetzen, den sie bis in die letzte Serie verteidigte.

Aber auch Julia Simon ließ sich nicht abschütteln. Als sich Isabella Straub von den Zuschauern ablenken ließ und als letzten Schuss eine 9,8 setzte, hatte Julia Simon nochmals die Chance auszugleichen. Mit 397 Ringen konnte sie letztendlich Isabella Straub ins Stechen zwingen, das über Sieg und Niederlage der beider Mannschaften entscheiden musste.



LG-Bundesliga

Vorschau:

Am 17. November geht es weiter. In Titting (bei Eichstätt) müssen die Saltendorfer gegen die noch punktlose Mannschaft von Buch antreten. „Auf dem Papier eigentlich eine leichte Aufgabe, aber wir sind gewarnt, denn im letzten Jahr mussten wir gegen Buch eine bittere Niederlage einstecken“, warnte Trainer Robert Senft.

Revanche:

Mit Buch hat man „noch eine Rechnung offen“. Bei dieser Partie können die Saltendorfer auch wieder auf den österreichischen Nationalkaderschützen Alexander Schmirl zurück greifen.


Beim Stechschuss war Isabella Straub schon anzumerken, dass sie den Ärger noch nicht abgelegt hatte. Beim ersten Schuss war es noch eine 10,1, doch beim zweiten fiel die „9“. Julia Simon war hochkonzentriert und besann sich auf ihre Stärken. Mit zwei starken „10,5 und 10,6“ holte sie den umkämpften Sieg für Saltendorf.

Am Sonntag ging es dann zum Spitzenduell gegen die punktgleiche Heimmannschaft des SV Petersaurach, die noch am Vortag das starke Team aus München mit einem Sieg ins Mittelfeld der Tabelle zurückwarf. Die Anspannung dieser richtungsweisenden Partie war den beiden Mannschaften deutlich anzumerken. Die Folge war, dass sich die Ergebnisse weit unter denen des Vortages bewegten. Einzig die Spitzenpaarung durch die Inderin Ayonika Paul mit 397 Ringen und einer wiederum überragenden Julia Simon (398 Ringe) lieferten sich einen Wettkampf auf höchsten Niveau.

Auf Position zwei war die Petersauracherin Maren Prediger gleich mit 100 Ringen in Führung gegangen. Danach kam aber ein deutlicher Einbruch und somit konnte der Saltendorfer Nikolaus Blamauer mit 393:391 Ringen den Punkt für Saltendorf gewinnen. Auch Andreas Preis hatte kein Problem mit Gina Grünwedel und siegte deutlich mit 390:381 Ringen. Claudia Brunner hatte keinen guten Tag. Sie konnte ihr Gewehr nicht ruhig im Ziel halten und holte sich so viele „Neuner.“ An diesem Tag blieb sie chancenlos gegen Theresa Schwendner und verlor mit 389:395 Ringen deutlich.
Stechschuss für Kächele


Die Saltendorfer hatten bereits drei Punkte, als Helmut Kächele zum Stechschuss antreten musste. Er hatte bereits 390:390 Ringe gegen Vanessa Gleißner geholt. Allerdings hatte er nicht die Nerven und musste beim zweiten Schuss mit einer „9“ den Punkt an Petersaurach abgeben.

Somit kann die Schützengesellschaft Saltendorf bisher die beste Bundesligabilanz in ihrer Geschichte vorweisen. Mit 10:2 Mannschaftspunkten und dem zweiten Platz in der Tabelle war man noch nie so gut wie in diesem Jahr. Aber es stehen noch schwere Aufgaben bevor und man müsste noch drei Siege holen, um sicher beim Endkampf in Paderborn dabei zu sein.

Tag der Wahrheit für Eichenlaub-Schützen

veröffentlicht um 13.11.2018, 08:12 von Markus Kammerl

Die Saltendorfer peilen gegen Prittlbach und Petersaurach einen Sieg an, um im Rennen um den Finaleinzug zu bleiben.
Von Werner Artmann
02. November 201814:49 Uhr


Nikolaus Blamauer wird für Alexander Schmirl für die Saltendorfer Schützen an den Start gehen. Foto: bat


SALTENDORF.Das „Wochenende der Entscheidung“ steht für die Saltendorfer Luftgewehr-Bundesligamannschaft an. Auf dem Weg nach Mittelfranken zu den Schützen von Petersaurach bei Ansbach erwarten die Saltendorfer Schützen zwei schwierige Aufgaben.

Am Samstag um 17.30 Uhr treffen sie auf die Mannschaft, die in den letzten Jahren die Süd-Liga dominiert hat. Mit SV Germania Prittlbach steht ihnen ein schwerer Brocken bevor. Doch die Mannschaft von Trainer Ralf Horneber ist nicht optimal in die Saison gestartet. Mit zwei Siegen und ebenso vielen Niederlagen blieben sie hinter den Erwartungen zurück.

Mit der Ausnahmeschützin Isabella Straub, die in dieser Saison das Optimum von 400 Ringen bereits erreicht hat, und dem Österreicher Martin Strempfl sind sie auf Position eins und zwei bestens besetzt. Aber auch Bauer, Franz und Geuther haben in dieser Saison schon gezeigt, dass sie jederzeit über 395 Ringe erzielen können.

Die Saltendorfer treten nur mit einer Veränderung an: Für Alexander Schmirl, der dieses Mal verhindert ist, wird Nikolaus Blamauer zum Einsatz kommen. Natürlich werden Julia Simon, Helmut Kächele und auch wieder Claudia Brunner das Team bilden. Der Youngster Andreas Preis hat weiter das Vertrauen des Trainers und wird nach guten Ergebnissen der letzten Runde wieder zum Einsatz kommen. Wieder zur Verfügung steht auch Benjamin Moser, doch erstmals wird er die zweite Mannschaft unterstützen, die am Sonntag in Obing (Oberbayern) antreten muss und unbedingt punkten sollte, um den drohenden Abstieg zu vermeiden.

Am Sonntag um 13 Uhr geht es gegen das punktgleiche Team von Petersaurach. Beim Heimteam kommt zum ersten Mal die Inderin Ayonika Paul zum Einsatz. Mit einem Schnitt von 399,5 Ringen in der Setzliste wird es für Julia Simon sehr schwer werden, die Punkte für Saltendorf zu ergattern. Jedoch hat Julia Simon in den vier Wettkämpfen der Saison alle Punkte geholt und sieht auch gegen Ayonika durchaus eine Chance. Die Berufsschützin Maren Prediger bei Petersaurach mit einem Schnitt von 395,5 Ringen wird es Nikolaus Blamauer ebenfalls nicht leicht machen, Punkte für Saltendorf zu holen. Die Partien drei bis fünf sind sehr ausgeglichen von der Setzliste her und lassen auf einen spannenden und dramatischen Wettkampf schließen.

„Unser Ziel ist mindestens ein Sieg aus den zwei Partien, damit würden wir uns weiterhin im vorderen Tabellendrittel festsetzten, um das Ziel, den vierte Tabellenplatz, der zum Finale in Paderborn reichen würde, nicht aus den Augen zu verlieren“, so Trainer Robert Senft zuversichtlich. Die Wettkämpfe können im Internet beim „Bundesliga Meyton Live Ticker“ live verfolgt werden.

Zwei Teams mit großen Gegensätzen

veröffentlicht um 13.11.2018, 08:11 von Markus Kammerl

Während Gemütlichkeit Luckenpaint zwei Siege feiert, kämpfen die Lustigen Brüder Zaitzkofen noch um den Zweitliga-Erhalt.
Von Josef Eder
23. Oktober 201815:48 Uhr


Die Schweizerin Muriel Züger war zum ersten Mal in dieser Saison für Luckenpaint am Schießstand. Foto: Eder


LUCKENPAINT.Einen größeren Gegensatz kann es an einem Wettkampfwochenende in der 2. Bundesliga Süd Luftgewehr wohl kaum geben: Während Gemütlichkeit Luckenpaint in der voll besetzten Thalmassinger Mehrzweckhalle feierte, sprachen die Schützen der Lustigen Brüder Zaitzkofen von einem „gebrauchten Tag“.

Luckenpaint gelang ein Traumstart in die neue Zweitliga-Saison. In zwei Wettkampftagen erreichten sie drei Siege in vier Durchgängen. Ist das schon die halbe Miete für den Klassenerhalt? Im Vorjahr reichten schon acht Punkte dafür. In Zaitzkofen sind die Vorzeichen ganz andere: Nur ein Sieg steht bisher auf der Habenseite der erfahrenen Mannschaft. Am Wochenende gab es zwei 2:3-Niederlagen – im Lokalderby gegen Luckenpaint und gegen Petersaurach II.
Züger fand ihren Rhythmus


Bei Luckenpaint war zum ersten Mal in dieser Saison die Schweizer Nationalkaderschützin Muriel Züger am Stand. Sie wird noch zu weiteren zwei Wettkämpfen aus Galgenen am Zürichsee (Kanton Schwyz) anreisen. Züger fand sofort in den Wettbewerb. Im guten Rhythmus schoss sie wie ein Schweizer Uhrwerk. „Im Vorjahr war ich etwas inkonstanter. Jetzt nach knapp einem Jahr, nachdem ich so manches umgestellt habe, funktioniert es“, sagte sie und freut sich schon auf den nächsten Wettkampf.

Maria Weitzenbeck hatte einen Lauf, bei Marion Dummer war das Gegenteil der Fall. „Ärgerlich ist, dass heute beim Heimkampf nichts passte“, sagte sie, strahlte nach den Mannschaftssiegen aber dennoch, zumal Sybille Neumeyer und Maria Weitzer zwei verlässliche Stützen waren.

Trainer Peter Trägner sprach die Breite des Kaders an: „Leider musste Christina Dörrich zugunsten unserer Schweizerin aussetzen. Jetzt gilt es, in den noch ausstehenden sieben Durchgängen so schnell wie möglich den endgültigen Klassenerhalt zu schaffen“, sagte er.

Die Gastgeber besiegten im ersten Durchgang des Tages Saltendorf II mit 4:1 Einzelwertungen bei 1936:1941 Ringen. Marion Dummer (379:395) war chancenlos gegen Julia Helgert, wohingegen Sybille Neumeyer (385:383) Bastian Birkenseer und Maria Weitzer (390:387) Petra Käsz besiegten. Maria Weitzenbeck (389:388) holte sich die Wertung von Stefan Aichinger und Muriel Züger (393:391) auf Position fünf von Doris Kühnl.

Zaitzkofen versuchte alles, es dem Vorjahresaufsteiger nachzumachen. Nach 40 Schuss (388:388) kam es zum Stechen. Bogner-Weiß erzielte eine Neun und Schmidt, für die Zweite des mittelfränkischen Erstligisten aus Petersaurach am Start, die Zehn. Sandra Reimann (393:391) kam zum Sieg über Sarah Morgott, während Tamas Haner (381:386) Jenifer Hens zum Sieg gratulieren musste. Thomas Dietz (390:386) gewann dann gegen Anja Herbst, während Thomas Pelkofer (377:385) gegen Sebastian Hahn verlor.
Mehr als 100 Zuschauer


Als Kampfrichter Konrad Jäggi den letzten Durchgang freigab, waren mehr als 100 Zuschauer in der Halle. Dummer (382:397) konnte Reimann nicht Paroli bieten. Neumeyer (389:385) schoss sehr schnell, so dass Bogner-Weiß, der fast die gesamte Zeit von 50 Minuten ausnutzte, nur mehr reagieren konnte. Maria Weitzer (388:389) lag lange in Führung, doch Haner holte ab Schuss 30 immer mehr auf und gewann am Ende. Nicht zu bremsen war vor eigenem Publikum die deutsche Meisterin Maria Weitzenbeck (395:387). Haas hatte das Nachsehen, und Züger (395:383) zeigte Pelkofer, wer Herrin im Hause ist.

Am 4. November trifft Luckenpaint in Plattling auf Kastl sowie die Gastgeber, in deren Reihen mit Andrea Hartl (Oberhinkofen) und Monika Dummer (Riekofen) zwei Donau-Gauschützinnen stehen. Zaitzkofens Gegner sind dann in Obing die Aufsteiger Obing und Diessen.

Saltendorfer vor den Tagen der Wahrheit

veröffentlicht um 13.11.2018, 08:09 von Markus Kammerl

Eichenlaub-Schützen müssen sich bei zwei Top-Teams, dem „Bund München“ und dem SV Niederlauterbach, beweisen.
Von Werner Artmann
19. Oktober 201816:29 Uhr


Der österreichische Nationalkaderschütze Alexander Schmirl steht wieder für die SG Saltendorf beim Kampf in München zu Verfügung. Foto: Werner Artmann


SALTENDORF.Ein schweres Wochenende steht der Bundesliga-Luftgewehrmannschaft der Saltendorfer Eichenlaubschützen bevor. Am Samstag muss man sich beim Tabellenführer „Bund München“ beweisen, wenn man in dieser Liga auch mit den „großen“ Vereinen mithalten will.

Spannend wird es auch, welcher Ausländer bei München auflaufen wird. Ist es der frühere Olympiasieger, der US Amerikaner Emmons Matthew, oder der Franzose Piasecki Pierre-Edmond, der beim ersten Wettkampf bereits 399 Ringe erzielt hat und damit seine momentane Klasse unterstreichen konnte. Je nachdem, wie die Entscheidung ausfällt, für die Nummer eins der Saltendorfer, Julia Simon, wird es sehr schwer werden, diesen Punkt für das Team zu holen. „Julia präsentierte sich zu Beginn dieser Bundesligasaison in einer blendenden Verfassung und wird ihre Chance suchen“, stellte Trainer Robert Senft fest.

Wieder mit dabei auf Saltendorfer Seite ist der österreichische Nationalschütze Alexander Schmirl. Er wird versuchen, die Münchnerin Hanna Bühlmeyer in die Schranken zu weisen und die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Auf Position drei hat es Helmut Kächele sicherlich sehr schwer, gegen die erfahrene Lisa Haensch zu punkten. Allerdings steigt die Formkurve von Helmut nach oben und er geht nicht ohne eine Chance in diesen Wettkampf.



Ausgangssituation

Punktekampf:

Sollte Eichenlaub Saltendorf zwei Niederlagen einfahren, würde sich die Mannschaft im Abstiegskampf wiederfinden. Mit zwei Siegen jedoch könnte man sich befreien und den Weg zu einem der Plätze unter den ersten vier Mannschaften erreichen.

Endkampf:

Mit zwei Erflgen könnte man sich zum dritten Mal hintereinander für den Endkampf in Paderborn qualifizieren. Allerdings wird dieses richtungsweisende Wochenende mit diesen beiden Top-Mannschaften den Saltendorfer Schützen alles abverlangen.


Claudia Brunner überzeugte zuletzt mit erstklassigen Trainingsergebnissen. Sie versucht, diese Trainingsleistungen in den Wettkampf zu übernehmen. Wenn das gelingt, hat sie gute Chancen, gegen Michaela Walo zu punkten. Da Trainer Robert Senft noch immer nicht auf seine Nummer fünf, Benjamin Moser, zurückgreifen kann, bekommt wieder der Nachwuchsschütze Andreas Preis seine Chance. Andreas hatte sich beim letzten Heimkampf mit 389 und 390 Ringen achtbar geschlagen und auch schon seinen ersten Punkt für die Mannschaft feiern können. Das will er in München wiederholen und damit weiter an seine starken Leistungen anknüpfen.

Am Sonntag, dem zweiten Schießtag, treffen sie Saltendorfer auf die Mannschaft von SV Niederlauterbach. In dieser Mannschaft stehen fast ausschließlich Schützen aus der Deutschen Nationalmannschaft. Mit den WM-Teilnehmern Daniel Brodmeier und Maximilian Dallinger, dem erfahrenen Andreas Geuther und dem Nachwuchstalent Maximilian Simbeck aus dem Junioren-Nationalkader verfügen sie über einzigartige Qualität. Verstärkt wird dieses Team noch durch die österreichische Top-Schützin Olivia Hofmann. Aber auch diesem Team wollen die Saltendorfer Paroli bieten.

Sommerbiathlon 2018

veröffentlicht um 01.07.2018, 22:29 von Markus Kammerl

Hier die Ausschreibung für den Biathlon 2018

Eichenlaub II holt sich den Meistertitel (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 06:12 von Schützenverein Saltendorf

Die Bayernliga Nord-Ost Luftgewehr ist zwei Durchgänge vor Saisonende entschieden. Die Saltendorfer sind vorzeitig Meister.
20. Februar 201810:55 Uhr

Doris Kühnl und Co. sicherten sich den Titel in der Bayernliga Nord-Ost. Foto: Eder

SALTENDORF.Die Bayernliga Nord-Ost Luftgewehr ist zwei Durchgänge vor Saisonende entschieden. Die 2. Mannschaft des Erstligisten Eichenlaub Saltendorf ist vorzeitig Meister. Holzhammer als Zweiter hat nur zwei Punkte auf den Dritten Bad Berneck Vorsprung. Im letzten Durchgang am 4. März in Bad Berneck haben die oberfränkischen Gastgeber die Chance, die Oberpfälzer aus Holzhammer noch abzufangen.

Bad Berneck trifft auf Zeitlarn, die als Aufsteiger die Liga erhalten haben und die noch punktlosen Nittenauer, die die Liga wieder verlassen werden. Holzhammer hat mit den noch unbesiegten Saltendorfern den schwersten Gegner. Im letzten Durchgang treffen sie auf Neumühle. Zeitlarn und Oppersdorf verbleiben in der dritten Liga. Geroldsgrün muss absteigen.

Tabelle: 1. Saltendorf II 24:0 Punkte; 51:9 Einzelwertungen; 1940,33 Ringschnitt; 2. Holzhammer 18:6; 41:19; 1923,5; 3. Bad Berneck 16:8; 34:26; 1920,83; 4. Neumühle 12:12; 34:26; 1912,75; 5. Oppersdorf 12:12; 29:31; 1907,42: 6. Zeitlarn 12:12; 27:33; 1905,33; 7. Geroldsgrün 2:22; 13:47; 1887,08; 8. Nittenau 0:24; 11.49; 1877,67. (lje)

Eichenlaub erneut deutscher Vizemeister (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:54 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:55 ]

Auch im zweiten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit überraschen Saltendorfer Schützen mit Platz zwei im LG-Finale in Paderborn.
Von Werner Artmann
06. Februar 201813:49 Uhr





Mit dem Deutschen Vizemeistertitel kehrte die SG Eichenlaub Saltendorf mit ihrem Trainer Robert Senft (re.) in die Heimat zurück. Foto: bat

SALTENDORF.Wiederum erlebten die Eichenlaub-Schützen eine dramatische Entscheidung um den Deutschen Mannschaftsmeister im Luftgewehrschießen in Paderborn. So gingen die Saltendorfer mit zwei Vorrundensiegen in den Endkampf gegen den SB Freiheit, doch das Glück war ihnen nicht hold und man holte wie im Vorjahr den deutschen Vizemeistertitel.

Beim letzten Wochenende im Ligasystem in Brigachtal hatten sich die Saltendorfer gerade noch auf Platz vier gemogelt, der dazu berechtigte, am Finale in Paderborn teilzunehmen. Wie schon im Vorjahr reisten die Saltendorfer Eichenlaubschützen als der Außenseiter aus dem Süden an. Als Südvierter musste man gegen den Sieger der Nordgruppe und großen Favoriten BSV Buer-Bülse antreten. „Meine Mannschaft konnte jedoch ganz gelassen an diesen Wettkampf herangehen, denn das Saisonziel Klassenerhalt wurde weit übertroffen und man hatte mit Platz vier Top-Vereine wie Dynamit Fürth und den mehrfachen Deutschen Meister SG Coburg hinter sich gelassen,“ stellte Trainer Robert Senft fest. Das bedeutet aber auch, dass es in der Stadt Teublitz im Herbst wieder einen Bundesligakampf im LG-Schießen in der Dreifachsporthalle zu sehen gibt.

Beim Vorrundenkampf in Paderborn gegen BSV Buer Bülse überzeugte nur dessen ungarischer Star Pèni Istvan mit einem Weltklasse-Ergebnis von 399 Ringen. Obwohl die Saltendorferin Julia Simon 395 dagegenhielt, ging der Punkt nach Buer-Bülse. Die restlichen Schützen vom Nord-Meister zeigten Nerven. Robin Zissel, Leila Hoffmann und Lisa Tüchter schossen alle weit unter ihren Schnitten und mussten die Punkte deutlich an Saltendorf abgeben. Claudia Brunner, mit 396 Ringen auf Position vier, setzte ein klares Zeichen, dass mit den Eichenlaub-Schützen auch 2018 zu rechnen ist. Alexander Schmirl und Helmut Kächele holten mit 393 Ringen die restlichen Punkte ein. Benjamin Moser schaffte gegen Patrick Kurz ein Unentschieden mit je 392 Ringen.
Halbfinale gegen Titelverteidiger


Doch die Verschnaufpause war nur kurz, denn im Halbfinale wartete der Titelverteidiger Hubertus Elsen, gegen den die Saltendorfer im Vorjahr im Finale eine Niederlage einstecken musste. Zu diesem Zeitpunkt waren die Asse des Südens Germania Prittlbach und Bund München bereits ausgeschieden.

Hubertus Elsen zog mit den höchsten Einzelergebnissen ins Halbfinale ein. Doch Julia Simon mit 398 und Claudia Brunner mit 395 Ringen übernahmen gleich die Führung. Benjamin Moser konnte nach schlechtem Rückstand nicht mehr aufholen und musste den Punkt an Dirk Steinicke abgeben. Auch Alexander Schmirl und Helmut Kächele lagen immer in Front. So sah es nach einem klaren Sieg der Saltendorfer aus. Dann aber zeigte Alexander Schmirl Nerven, fing sich einige Neuner ein und verlor noch mit 392:393 Ringen gegen den deutschen Nationalkaderschützen Julian Justus. Als auch noch Helmut Kächele schwächelte, wurde der Wettbewerb zum Krimi. Mit 392 Ringen erzielte er das gleiche Ergebnis wie seine Gegnerin Nadine Hochgeschurz und musste um den Sieg im Halbfinale ins Stechen. Hier zeigte dann Hochgeschurz, die mit 99 und 100 Ringen ihren Wettkampf beendet hatte, Nerven. Sie legte eine „9“ vor und Helmut Kächele ließ mit einer „10,0“ die Saltendorfer-Fangemeinde im Sportzentrum Maspernplatz jubeln. Jetzt hatte man in zwei Jahren Bundesliga das zweite Finale erreicht.

Der Saltendorfer Gegner im Finale, SB Freiheit aus Osterode im Harz, zeigte sich im Viertel- und Halbfinale bereits bärenstark, deklassierten den Südmeister Germania Prittlbach mit 20 Ringen und setzte sich im Halbfinale gegen Pfeil Vöhringen durch. „Für uns war vor dem Endkampf klar, dass es sehr schwer werden würde, an die begehrte Trophäe des Meisters heranzukommen,“ stellte Trainer Senft fest.

Die Vermutung bewahrheitete sich. SB Freiheit konnte seine Leistung abrufen und schon zur Mitte des Wettkampfs war klar, dass die Saltendorfer keine Chance hatten. Obwohl Julia Simon wieder mit 396 Ringen überzeugte, setzte ihr Gegner, der rumänische Olympiasieger von London, Alin George Moldoveanu, der in den Vorkämpfen nicht über 393 und 395 Ringen gekommen war, im Finale ein deutliches Zeichen (398) und brachte seine Mannschaft auf die Siegesstraße. Claudia Brunner (395) hielt die Partie lange offen, doch war gegen Michaela Thöle mit 397 Ringen „kein Kraut gewachsen“. In der letzten Serie gab auch noch Alexander Schmirl den Punkt an die EM-Teilnehmerin Jolyn Beer mit 393:395 ab. Helmut Kächele hatte Schwierigkeiten, in den Wettkampf zu kommen. Mit 390:395 gegen Martina Prekel konnte er nicht zufrieden sein. Benjamin Moser schaffte zum Schluss nochmals ein Unentschieden, das aber angesichts des 0:4-Rückstandes keine Bedeutung mehr hatte.
Erwartungen weit übertroffen


„Auch mit dieser Finalniederlage kann die Saltendorfer Schützengemeinde gut leben“, sagte Trainer Senft. Wieder wurden alle Erwartungen in dieser Saison weit übertroffen. Mit Julia Simon und Alexander Schmirl ist man auch noch Ende Februar bei der Europameisterschaft in Györ (Ungarn) mit zwei Schützen dabei. Beide werden sicher noch an dem einen oder anderen Weltcup teilnehmen, bevor es im September beim Trainingslager in Tirol wieder darum geht, den Feinschliff für die nächste Saison zu bekommen.

Saltendorfer sind deutscher Vizemeister (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:53 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:55 ]

Beim Finale in Paderborn mussten sich die Eichenlaub-Schützen dem SB Freiheit mit 0:4 Punkten geschlagen geben.
04. Februar 201817:59 Uhr


Die Saltendorfer Eichenlaub-Schützen wurden deutscher Vizemeister. Foto: bat


SALTENDORF.Auch in diesem Jahr holte sich die LG-Mannschaft von Eichenlaub Saltendorf den Titel eines deutschen Vizemeisters. In Paderborn siegten die Saltendorfer im Viertelfinale gegen den Favoriten BSV Buer Bülse I mit 3:1 und im Halbfinale gegen den Vorjahresfinalisten Hubertus Elsen mit 3:2. Natürlich war die Freude groß bei den Saltendorfern, dass sie wie im Vorjahr im Finale standen. Dort wartete am Sonntagnachmittag der SB Freiheit, der sich förmlich ins Finale zitterte. Doch die Saltendorfer hatten am Sonntag nicht ihren besten Tag erwischt und man ging mit 0:4 Punkten unter. Julia Simon unterlag gegen Alin George mit 398:396, Alexander Schmirl gegen Jolyn Beer mit 395:393, Helmut Kächele gegen Martina Prekel mit 395:390, Claudia Brunner gegen Michaela Thöle mit 397:395 und Bejamin Moser gegen Sebastian Höfs mit 388:388. Text und Foto: bat

Gelingt die Überraschung? (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:52 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:56 ]

Saltendorfer sehen sich im Kampf um den deutschen Meistertitel gegen den Nord-Ersten BSV Buer-Bülse als Außenseiter.
VON WERNER ARTMANN
01. Februar 201815:26 Uhr

Helmut Kächele tritt für die Saltendorfer auf Position drei an. Foto: Artmann

SALTENDORF.Mit starken Leistungen und natürlich einer Portion Glück erreichten die Saltendorfer Bundesliga-Schützen wie schon im Vorjahr das Finale der deutschen Meisterschaft im Luftgewehrschießen in Paderborn. Die vier besten Süd-Mannschaften der Bundesliga, darunter die SG Eichenlaub Saltendorf, treffen an diesem Wochenende auf die besten vier Teams aus dem Norden.

Am Samstag um 10.45 Uhr haben die Eichenlaub-Schützen einen ganz schweren Stand gegen den Tabellenführer aus dem Norden, den BSV Buer-Bülse. Hier wird sich schon vorzeitig entscheiden, ob der Weg ins Viertelfinale weitergehen kann.

„Gar keine Frage, gegen Buer-Bülse sind wir natürlich der große Außenseiter“, stellte Trainer Robert Senft fest. Mit dem Ungarn Péni Istvan steht auf Position eins einer der weltbesten Schützen. Während der Saison hat dieser bereits dreimal 400 Ringe erzielt und sein Schnitt ist bei sagenhaften 399,14 Ringen. Damit steht er auf Position eins aller Bundesligaschützen.
Simon muss auf Fehler hoffen


Die Saltendorfer Schützin Julia Simon muss demnach auf einen Fehler von Istvan hoffen und dann selbst mit einem starken Ergebnis die Partie offen halten. Dass dies nicht ausgeschlossen ist, hat Julia Simon erst vor wenigen Tagen bei der Qualifikation zur Europameisterschaft gezeigt.

Die 26-Jährige konnte dabei zwar im ersten Durchgang nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen, doch im zweiten Durchgang zeigte sie, was sie kann. Mit 634,1 Ringen schoss sie mit Abstand das beste Ergebnis aller Starter und qualifizierte sich fürs Finale, das sie mit einem exzellenten Ergebnis von 252,7 Ringen gewann.

Aber auch die drei nächstplatzierten Schützen von Buer-Bülse, Robin Zissel, Leila Hoffmann und Lisa Tüchter, sind allesamt sehr erfahren und haben einen Schnitt von mehr als 393 Ringen.

Lediglich die Position fünf ist noch offen bei Buer-Bülse, da hat der Trainer die Qual der Wahl. Ob nun David Koenders, Patrick Kurz oder Klaas Viebahn diese Position einnimmt, alle drei Schützen sind in der Lage, mehr als 390 Ringe zu erzielen.

„Bei unseren Schützen sind alle Stammschützen dabei“, erklärt Senft. Neben Julia Simon tritt auch der österreichische Nationalschütze Alexander Schmirl an. Und Helmut Kächele, Claudia Brunner und Benjamin Moser werden die Saltendorfer Mannschaft vervollständigen. Als Ersatz stehen Julia Helgert und erstmals Bastian Birkenseer zur Verfügung. Nur auf Doris Kühnl kann der Trainer an diesem Wochenende nicht zurückgreifen, sie fällt für den Endkampf aus.
Dem Favoriten ein Bein stellen


Sollten es die Eichenlaub-Schützen wirklich schaffen, dem großen Favoriten aus dem Norden ein Bein zu stellen, dann würde am Samstag um 18 Uhr im Halbfinale der Sieger aus der Begegnung zwischen dem SV Prittlbach und dem amtierenden deutschen Meister Hubertus Elsen auf die Saltendorfer Schützen warten.

Das Finale im Kampf um den deutschen Meistertitel findet dann am Sonntag um 14 Uhr statt.

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