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Sommerbiathlon 2018

veröffentlicht um 01.07.2018, 22:29 von Markus Kammerl

Hier die Ausschreibung für den Biathlon 2018

Eichenlaub II holt sich den Meistertitel (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 06:12 von Schützenverein Saltendorf

Die Bayernliga Nord-Ost Luftgewehr ist zwei Durchgänge vor Saisonende entschieden. Die Saltendorfer sind vorzeitig Meister.
20. Februar 201810:55 Uhr

Doris Kühnl und Co. sicherten sich den Titel in der Bayernliga Nord-Ost. Foto: Eder

SALTENDORF.Die Bayernliga Nord-Ost Luftgewehr ist zwei Durchgänge vor Saisonende entschieden. Die 2. Mannschaft des Erstligisten Eichenlaub Saltendorf ist vorzeitig Meister. Holzhammer als Zweiter hat nur zwei Punkte auf den Dritten Bad Berneck Vorsprung. Im letzten Durchgang am 4. März in Bad Berneck haben die oberfränkischen Gastgeber die Chance, die Oberpfälzer aus Holzhammer noch abzufangen.

Bad Berneck trifft auf Zeitlarn, die als Aufsteiger die Liga erhalten haben und die noch punktlosen Nittenauer, die die Liga wieder verlassen werden. Holzhammer hat mit den noch unbesiegten Saltendorfern den schwersten Gegner. Im letzten Durchgang treffen sie auf Neumühle. Zeitlarn und Oppersdorf verbleiben in der dritten Liga. Geroldsgrün muss absteigen.

Tabelle: 1. Saltendorf II 24:0 Punkte; 51:9 Einzelwertungen; 1940,33 Ringschnitt; 2. Holzhammer 18:6; 41:19; 1923,5; 3. Bad Berneck 16:8; 34:26; 1920,83; 4. Neumühle 12:12; 34:26; 1912,75; 5. Oppersdorf 12:12; 29:31; 1907,42: 6. Zeitlarn 12:12; 27:33; 1905,33; 7. Geroldsgrün 2:22; 13:47; 1887,08; 8. Nittenau 0:24; 11.49; 1877,67. (lje)

Eichenlaub erneut deutscher Vizemeister (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:54 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:55 ]

Auch im zweiten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit überraschen Saltendorfer Schützen mit Platz zwei im LG-Finale in Paderborn.
Von Werner Artmann
06. Februar 201813:49 Uhr





Mit dem Deutschen Vizemeistertitel kehrte die SG Eichenlaub Saltendorf mit ihrem Trainer Robert Senft (re.) in die Heimat zurück. Foto: bat

SALTENDORF.Wiederum erlebten die Eichenlaub-Schützen eine dramatische Entscheidung um den Deutschen Mannschaftsmeister im Luftgewehrschießen in Paderborn. So gingen die Saltendorfer mit zwei Vorrundensiegen in den Endkampf gegen den SB Freiheit, doch das Glück war ihnen nicht hold und man holte wie im Vorjahr den deutschen Vizemeistertitel.

Beim letzten Wochenende im Ligasystem in Brigachtal hatten sich die Saltendorfer gerade noch auf Platz vier gemogelt, der dazu berechtigte, am Finale in Paderborn teilzunehmen. Wie schon im Vorjahr reisten die Saltendorfer Eichenlaubschützen als der Außenseiter aus dem Süden an. Als Südvierter musste man gegen den Sieger der Nordgruppe und großen Favoriten BSV Buer-Bülse antreten. „Meine Mannschaft konnte jedoch ganz gelassen an diesen Wettkampf herangehen, denn das Saisonziel Klassenerhalt wurde weit übertroffen und man hatte mit Platz vier Top-Vereine wie Dynamit Fürth und den mehrfachen Deutschen Meister SG Coburg hinter sich gelassen,“ stellte Trainer Robert Senft fest. Das bedeutet aber auch, dass es in der Stadt Teublitz im Herbst wieder einen Bundesligakampf im LG-Schießen in der Dreifachsporthalle zu sehen gibt.

Beim Vorrundenkampf in Paderborn gegen BSV Buer Bülse überzeugte nur dessen ungarischer Star Pèni Istvan mit einem Weltklasse-Ergebnis von 399 Ringen. Obwohl die Saltendorferin Julia Simon 395 dagegenhielt, ging der Punkt nach Buer-Bülse. Die restlichen Schützen vom Nord-Meister zeigten Nerven. Robin Zissel, Leila Hoffmann und Lisa Tüchter schossen alle weit unter ihren Schnitten und mussten die Punkte deutlich an Saltendorf abgeben. Claudia Brunner, mit 396 Ringen auf Position vier, setzte ein klares Zeichen, dass mit den Eichenlaub-Schützen auch 2018 zu rechnen ist. Alexander Schmirl und Helmut Kächele holten mit 393 Ringen die restlichen Punkte ein. Benjamin Moser schaffte gegen Patrick Kurz ein Unentschieden mit je 392 Ringen.
Halbfinale gegen Titelverteidiger


Doch die Verschnaufpause war nur kurz, denn im Halbfinale wartete der Titelverteidiger Hubertus Elsen, gegen den die Saltendorfer im Vorjahr im Finale eine Niederlage einstecken musste. Zu diesem Zeitpunkt waren die Asse des Südens Germania Prittlbach und Bund München bereits ausgeschieden.

Hubertus Elsen zog mit den höchsten Einzelergebnissen ins Halbfinale ein. Doch Julia Simon mit 398 und Claudia Brunner mit 395 Ringen übernahmen gleich die Führung. Benjamin Moser konnte nach schlechtem Rückstand nicht mehr aufholen und musste den Punkt an Dirk Steinicke abgeben. Auch Alexander Schmirl und Helmut Kächele lagen immer in Front. So sah es nach einem klaren Sieg der Saltendorfer aus. Dann aber zeigte Alexander Schmirl Nerven, fing sich einige Neuner ein und verlor noch mit 392:393 Ringen gegen den deutschen Nationalkaderschützen Julian Justus. Als auch noch Helmut Kächele schwächelte, wurde der Wettbewerb zum Krimi. Mit 392 Ringen erzielte er das gleiche Ergebnis wie seine Gegnerin Nadine Hochgeschurz und musste um den Sieg im Halbfinale ins Stechen. Hier zeigte dann Hochgeschurz, die mit 99 und 100 Ringen ihren Wettkampf beendet hatte, Nerven. Sie legte eine „9“ vor und Helmut Kächele ließ mit einer „10,0“ die Saltendorfer-Fangemeinde im Sportzentrum Maspernplatz jubeln. Jetzt hatte man in zwei Jahren Bundesliga das zweite Finale erreicht.

Der Saltendorfer Gegner im Finale, SB Freiheit aus Osterode im Harz, zeigte sich im Viertel- und Halbfinale bereits bärenstark, deklassierten den Südmeister Germania Prittlbach mit 20 Ringen und setzte sich im Halbfinale gegen Pfeil Vöhringen durch. „Für uns war vor dem Endkampf klar, dass es sehr schwer werden würde, an die begehrte Trophäe des Meisters heranzukommen,“ stellte Trainer Senft fest.

Die Vermutung bewahrheitete sich. SB Freiheit konnte seine Leistung abrufen und schon zur Mitte des Wettkampfs war klar, dass die Saltendorfer keine Chance hatten. Obwohl Julia Simon wieder mit 396 Ringen überzeugte, setzte ihr Gegner, der rumänische Olympiasieger von London, Alin George Moldoveanu, der in den Vorkämpfen nicht über 393 und 395 Ringen gekommen war, im Finale ein deutliches Zeichen (398) und brachte seine Mannschaft auf die Siegesstraße. Claudia Brunner (395) hielt die Partie lange offen, doch war gegen Michaela Thöle mit 397 Ringen „kein Kraut gewachsen“. In der letzten Serie gab auch noch Alexander Schmirl den Punkt an die EM-Teilnehmerin Jolyn Beer mit 393:395 ab. Helmut Kächele hatte Schwierigkeiten, in den Wettkampf zu kommen. Mit 390:395 gegen Martina Prekel konnte er nicht zufrieden sein. Benjamin Moser schaffte zum Schluss nochmals ein Unentschieden, das aber angesichts des 0:4-Rückstandes keine Bedeutung mehr hatte.
Erwartungen weit übertroffen


„Auch mit dieser Finalniederlage kann die Saltendorfer Schützengemeinde gut leben“, sagte Trainer Senft. Wieder wurden alle Erwartungen in dieser Saison weit übertroffen. Mit Julia Simon und Alexander Schmirl ist man auch noch Ende Februar bei der Europameisterschaft in Györ (Ungarn) mit zwei Schützen dabei. Beide werden sicher noch an dem einen oder anderen Weltcup teilnehmen, bevor es im September beim Trainingslager in Tirol wieder darum geht, den Feinschliff für die nächste Saison zu bekommen.

Saltendorfer sind deutscher Vizemeister (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:53 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:55 ]

Beim Finale in Paderborn mussten sich die Eichenlaub-Schützen dem SB Freiheit mit 0:4 Punkten geschlagen geben.
04. Februar 201817:59 Uhr


Die Saltendorfer Eichenlaub-Schützen wurden deutscher Vizemeister. Foto: bat


SALTENDORF.Auch in diesem Jahr holte sich die LG-Mannschaft von Eichenlaub Saltendorf den Titel eines deutschen Vizemeisters. In Paderborn siegten die Saltendorfer im Viertelfinale gegen den Favoriten BSV Buer Bülse I mit 3:1 und im Halbfinale gegen den Vorjahresfinalisten Hubertus Elsen mit 3:2. Natürlich war die Freude groß bei den Saltendorfern, dass sie wie im Vorjahr im Finale standen. Dort wartete am Sonntagnachmittag der SB Freiheit, der sich förmlich ins Finale zitterte. Doch die Saltendorfer hatten am Sonntag nicht ihren besten Tag erwischt und man ging mit 0:4 Punkten unter. Julia Simon unterlag gegen Alin George mit 398:396, Alexander Schmirl gegen Jolyn Beer mit 395:393, Helmut Kächele gegen Martina Prekel mit 395:390, Claudia Brunner gegen Michaela Thöle mit 397:395 und Bejamin Moser gegen Sebastian Höfs mit 388:388. Text und Foto: bat

Gelingt die Überraschung? (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:52 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 20.02.2018, 05:56 ]

Saltendorfer sehen sich im Kampf um den deutschen Meistertitel gegen den Nord-Ersten BSV Buer-Bülse als Außenseiter.
VON WERNER ARTMANN
01. Februar 201815:26 Uhr

Helmut Kächele tritt für die Saltendorfer auf Position drei an. Foto: Artmann

SALTENDORF.Mit starken Leistungen und natürlich einer Portion Glück erreichten die Saltendorfer Bundesliga-Schützen wie schon im Vorjahr das Finale der deutschen Meisterschaft im Luftgewehrschießen in Paderborn. Die vier besten Süd-Mannschaften der Bundesliga, darunter die SG Eichenlaub Saltendorf, treffen an diesem Wochenende auf die besten vier Teams aus dem Norden.

Am Samstag um 10.45 Uhr haben die Eichenlaub-Schützen einen ganz schweren Stand gegen den Tabellenführer aus dem Norden, den BSV Buer-Bülse. Hier wird sich schon vorzeitig entscheiden, ob der Weg ins Viertelfinale weitergehen kann.

„Gar keine Frage, gegen Buer-Bülse sind wir natürlich der große Außenseiter“, stellte Trainer Robert Senft fest. Mit dem Ungarn Péni Istvan steht auf Position eins einer der weltbesten Schützen. Während der Saison hat dieser bereits dreimal 400 Ringe erzielt und sein Schnitt ist bei sagenhaften 399,14 Ringen. Damit steht er auf Position eins aller Bundesligaschützen.
Simon muss auf Fehler hoffen


Die Saltendorfer Schützin Julia Simon muss demnach auf einen Fehler von Istvan hoffen und dann selbst mit einem starken Ergebnis die Partie offen halten. Dass dies nicht ausgeschlossen ist, hat Julia Simon erst vor wenigen Tagen bei der Qualifikation zur Europameisterschaft gezeigt.

Die 26-Jährige konnte dabei zwar im ersten Durchgang nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen, doch im zweiten Durchgang zeigte sie, was sie kann. Mit 634,1 Ringen schoss sie mit Abstand das beste Ergebnis aller Starter und qualifizierte sich fürs Finale, das sie mit einem exzellenten Ergebnis von 252,7 Ringen gewann.

Aber auch die drei nächstplatzierten Schützen von Buer-Bülse, Robin Zissel, Leila Hoffmann und Lisa Tüchter, sind allesamt sehr erfahren und haben einen Schnitt von mehr als 393 Ringen.

Lediglich die Position fünf ist noch offen bei Buer-Bülse, da hat der Trainer die Qual der Wahl. Ob nun David Koenders, Patrick Kurz oder Klaas Viebahn diese Position einnimmt, alle drei Schützen sind in der Lage, mehr als 390 Ringe zu erzielen.

„Bei unseren Schützen sind alle Stammschützen dabei“, erklärt Senft. Neben Julia Simon tritt auch der österreichische Nationalschütze Alexander Schmirl an. Und Helmut Kächele, Claudia Brunner und Benjamin Moser werden die Saltendorfer Mannschaft vervollständigen. Als Ersatz stehen Julia Helgert und erstmals Bastian Birkenseer zur Verfügung. Nur auf Doris Kühnl kann der Trainer an diesem Wochenende nicht zurückgreifen, sie fällt für den Endkampf aus.
Dem Favoriten ein Bein stellen


Sollten es die Eichenlaub-Schützen wirklich schaffen, dem großen Favoriten aus dem Norden ein Bein zu stellen, dann würde am Samstag um 18 Uhr im Halbfinale der Sieger aus der Begegnung zwischen dem SV Prittlbach und dem amtierenden deutschen Meister Hubertus Elsen auf die Saltendorfer Schützen warten.

Das Finale im Kampf um den deutschen Meistertitel findet dann am Sonntag um 14 Uhr statt.

Julia Simon löst das EM-Ticket (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.02.2018, 05:51 von Schützenverein Saltendorf

Die Saltendorfer Top-Schützin gewinnt in Pfreimd die Endausscheidung vor Isabella Straub und Jolyn Beer.
VON WERNER ARTMANN
26. Januar 201817:26 Uhr

Julia Simon hat sich in Pfreimd für die Europameisterschaft im ungarischen Györ qualifiziert. Foto: gdl


TEUBLITZ.Die Saltendorfer Top-Schützin Julia Simon ist in der Weltspitze angekommen. Die 26-Jährige startete im vergangenen Jahr richtig durch und kämpfte sich über die Rangliste in Hannover und den Ausscheidungswettkampf für die Nationalmannschaft in Dortmund in die Spitzengruppe der deutschen Damen.

Im Landesleistungszentrum des Oberpfälzer Schützenbundes in Pfreimd traf Julia Simon nun bei der Endausscheidung auf die besten sieben Damen Deutschlands. Dabei konnten sich die besten drei Schützinnen für die Europameisterschaft qualifizieren, die Ende Februar in Ungarn im Schießzentrum in Györ stattfindet.

Drei Durchgänge mit je 60 Schuss waren zu absolvieren. Julia Simon erreichte am ersten Tag eine durchschnittliche Leistung mit 621,9 Ringen (Zentelwertung) und kam zunächst auf Platz sechs. Die Ergebnisliste führte die Rheinländerin Jana Erstfeld mit 626,5 Ringen an.
Überragendes Ergebnis


Der zweite Tag sollte dann der Tag von Julia Simon werden. Sie schoss sich in einen wahren Rausch. Mit einem überragenden Ergebnis von 634,1 Ringen, was ein Weltrekordergebnis gewesen wäre, jedoch bei Ausscheidungen nicht offiziell anerkannt wird, übernahm sie bei den Damen die Führung. Knapp dahinter waren die Favoriten Isabella Straub vom Bundesligisten Prittlbach und Jolyn Beer aus Niedersachsen.

Im dritten Durchgang erwischte Julia Simon einen mäßigen Start und fiel nach den ersten 20 Schüssen bis auf Platz vier zurück. Danach aber konnte sie wieder an die tollen Leistungen des zweiten Durchgangs anknüpfen und schloss mit dem zweitbesten Ergebnis dieses Durchgangs ab. 628,8 Ringe zeigte der Bildschirm an und nur Isabella Straub war mit 630,2 Ringen besser.

Beim entscheidenden Finale ging die Saltendorferin dann als Zweite mit nur 0,9 Ringen Rückstand auf Straub ins Rennen. Doch gleich bei den ersten Schüssen zeigte sich, dass an diesem Tag an Julia Simon keine Vorbeikommen war. Mit einem Klasse-Finalergebnis überholte sie Isabella Straub und belegte in der Gesamtwertung den ersten Platz. Dies bedeutete die Qualifikation für die Europameisterschaft in Ungarn sowie für den Nationalkader des deutschen Schützenbundes.
In drei Wettbewerben am Start


Gemeinsam mit den beiden anderen Qualifizierten, Jolyn Beer und Isabella Straub, vertritt Julia Simon nun Deutschland vom 20. bis 25. Februar in Györ. Durch die gewonnene Ausscheidung hat sich Julia Simon drei Starts gesichert. Sie geht im Einzel, mit der Damen-Mannschaft und im Mixed-Wettbewerb, bei dem sie mit dem Herren-Gewinner Julian Justus aus Hessen eine Mannschaft bildet, an den Start.

Ein großes Ziel für Julia Simon wäre, bei der Europameisterschaft einen Platz unter den besten Fünfzehn zu erreichen. Und bei einem optimalen Verlauf eines Wettkampfes ist natürlich auch bei dieser hochrangigen Veranstaltung alles möglich.

Ergebnisse:

EM-Qualifikation in Pfreimd: Frauen: 1. Julia Simon 621,9; 634,1; 628,8; Gesamt: 1888,8; 2. Isabella Straub 625,0; 630,5; 630,2; 1888,7; 3. Jolyn Beer 626,0; 628,5; 628,4; 1884,9; 4. Lisa Müller 624,2; 629,1; 626,1; 1879,4; 5. Jana Erstfeld 626,5; 623,2; 625,5; 1876,2; 6. Annemarie Röser 624,6; 626,6; 622,9; 1874,1; 7. Sarah Roth 619,6; 621,5; 623,6; 1864,7; 8. Michaela Thöle 618,0; 622,8; 619,6; 1860,4
Männer: 1. Julian Justus 625,0; 627,8; 624,3; 1881,1; 2. Maximilian Dallinger 623,5; 623,8; 628,2; 1878,5; 3. Andre Link 625,1; 624,5; 623,5; 1875,1; 4. David Koenders 625,8; 623,1; 624,9; 1874,8; 5.n Dennis Welsch 619,2; 623,8; 620,0; 1863,0

Julia Simon qualifiziert sich für die Europameisterschaft

veröffentlicht um 21.01.2018, 10:47 von Schützenverein Saltendorf

Dieses Wochenende qualifizierte sich unsere Julia Simon für die Europameisterschaft (16.-26.02.) in Györ.

Gestern schoss sie ein Weltklasse-Ergebniss von 634,1 Ringe!!!
Zusammen mit Isabella Straub und Jolyn Beer wird sie Deutschland bei der EM vertreten.



Saltendorf zieht ins Finale ein (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 20.01.2018, 01:25 von Schützenverein Saltendorf   [ aktualisiert: 21.01.2018, 10:48 ]

Eichenlaub-Schützen lösen das Ticket für Paderborn. Auf den Sieg über Brigachtal folgt eine Niederlage gegen Kronau.
Von Werner Artmann
Julia Simon gelangen gegen den SSV Kronau 399 Ringe. Foto: Artmann


SALTENDORF.Das dreitätige Wettkampfwochenende im baden-württembergischen Bad Dürrheim war für die Bundesligaschützen der Schützengesellschaft Eichenlaub Saltendorf ein voller Erfolg. Was am Anfang der Saison nur ein Traum von Trainer Robert Senft war, ging dieses Wochenende in Erfüllung. Die Saltendorfer Schützen schafften es, sich in ihrer zweiten Saison in der 1. Bundesliga zum zweiten Mal für das Finale in Paderborn zu qualifizieren.
„Harten Weg“ beschritten


Zum Saisonauftakt im Oktober sagte Trainer Senft: „Die Teilnahme am Finalwochenende in der letzten Saison war das Schönste, was ich in meiner Schießkarriere je erlebt habe. Aber bis dahin ist es ein harter Weg und für uns als Bundesliganeuling wahrscheinlich nicht leicht, es gleich wieder zu schaffen. Der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga ist unser Ziel. Alles andere ist dann das Zuckerl.“ Aber die Eichenlaub-Schützen haben an diesem Wochenende bewiesen, dass sie absolut angekommen sind in dieser Liga und sich ihr „Zuckerl“ verdient haben.

Um den Finaleinzug überhaupt zu schaffen, musste beim ersten Wettkampf unbedingt ein Sieg her. Dass dieses Match ein harter Kampf werden würde, war von Anfang an klar, denn auch für den Gegner ging es um alles. Die Mannschaft aus Brigachtal zählt leistungsmäßig zu einem der stärkeren Gegner und wurde zum Saisonauftakt sogar als Mitfavorit für den Titel gehandelt. Durch etliche unglückliche Niederlagen wurde die Mannschaft aber bis ans Tabellenende gedrängt.

Somit entschied dieser Kampf für Brigachtal über den Abstieg aus der Liga und für die Saltendorfer über die Möglichkeit, ins Finale einzuziehen. Die Spannung war also vorprogrammiert.

Die wohl schwierigste Partie hatte Julia Simon vor sich, denn sie musste gegen Peter Sidi antreten, für den ein Ergebnis jenseits der 398 Ringe keine Seltenheit ist. Simon präsentierte sich am Anfang bärenstark und konnte den erfahren Schützen mit einer fehlerfreien ersten Serie sogar unter Druck setzen. Mit 100:99 Ringen ging Simon in Führung. Mit vier 9,9 in der zweiten Serie hatte sie dann allerdings großes Pech und musste sich am Ende mit 392:398 geschlagen geben.

An Position zwei ging Alexander Schmirl für Saltendorf an den Start. Alle hatten gehofft, dass Schmirl zu seiner starken Form, die er außerhalb der Liga regelmäßig unter Beweis stellt, zurückfindet. Doch mit einem für ihn nicht zufriedenstellenden Ergebnis von 392 Ringen konnte er gegen seine Gegnerin, die wie ihr Mannschaftskollege 398 Ringe auf die Scheibe zauberte, nichts ausrichten.

Hervorragend präsentierte sich dann allerdings Helmut Kächele. Volle 200 Ringe war seine Bilanz zur Mitte des Wettkampfs. Damit erkämpfte er sich schon fünf Ringe Vorsprung auf Eva Rösken nach den ersten zwei Serien. Diesen Vorsprung konnte er bis zum letzten Schuss aufrecht erhalten, und Kächele holte mit 396 Ringen für die SG Saltendorf den ersten wichtigen Mannschaftspunkt.

Weitaus nervenaufreibender ging es auf der Position vier zu. Claudia Brunner lieferte sich mit Siliva Rachl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach 20 Schuss waren beide Schützinnen ringgleich. Doch Brunner ließ sich von ihrer Gegnerin nicht aus der Ruhe bringen und biss sich weiter durch. In der dritten Serie konnte sie sich zwei Ringe absetzen und hatte die Chance auf den Sieg. Die erfahrene Rachl zog aber alle Register und leistete sich keinen Fehlschuss mehr in der letzten Serie. Doch auch auf die Saltendorferin war Verlass, sie erlaubte sich in der letzten Serie nur einen Fehlschuss und erkämpfte somit mit 395:394 Ringen den zweiten Punkt für Saltendorf.

Benjamin Moser bewies am Samstag, dass er ein absoluter Wettkampftyp ist. Denn obwohl es in den Trainingswettkämpfen nicht hundertprozentig lief, zeigte er im Wettkampf seine Klasse. Er schoss Serie für Serie konstant gut und ließ der am Anfang schwächelnden Kerstin Kohler bis zum Schluss keine Chance auf einen Sieg. Somit war das erste Etappenziel in Richtung Finale von den Saltendorfern geschafft. Die Mannschaft aus Brigachtal steigt hingegen nach 18 Jahren aus der 1. Bundesliga ab.

Beim letzten Wettkampf der Südgruppe ging es dann am Sonntag gegen den Tabellenletzten SSV Kronau. Mit nur einem Sieg aus zehn Wettkämpfen und einem Punkteverhältnis von 17:38 waren sich die Saltendorfer schon sehr siegessicher. Zudem ließ Kronau seinen amerikanischen Top-Schützen Christenson Dempster gar nicht mehr einfliegen, da der Abstieg ohnehin schon besiegelt war. Und durch die Niederlagen von Dynamit Fürth und SG Coburg konnte sich Saltendorf sogar eine Niederlage leisten. Die Eichenlaub-Schützen benötigten lediglich einen einzigen Einzelpunkt, um das Finale zu erreichen.

Doch der Absteiger aus Kronau trat ohne Druck an, zeigte eine sehr gute Leistung und verdarb den Saltendorfern die Feierlaune. Mit Benjamin Moser und Claudia Haider hatten zwei Schützen einen rabenschwarzen Tag erwischt. Moser musste seinen Punkt mit 380:386 an Ralf Hillenbrand abgeben und auch Claudia hatte mit 385:391 Ringen gegen Christian Butz keine Chance. Als dann auch noch Helmut Kächele mit 390:391 gegen Melanie Ebend verlor, drohte das Verpassen der Finalteilnahme.

Für den entscheidenden Punkt sorgte dann aber Alexander Schmirl mit seinen sehr guten 396 Ringen gegenüber 392 Ringen von Steffen Hillenbrand. Als auch zum Schluss noch Julia Simon ein Weltklasseergebnis von 399 Ringen erzielte (100, 99, 100, 100), konnte man dennoch etwas Positives aus dem Wettkampf mitnehmen.
In Paderborn der Außenseiter


Als Südvierter müssen die Saltendorfer am 3. Februar um 10.45 Uhr gegen den Sieger der Nordgruppe, BSV Buer-Bülse, antreten. Saltendorf ist da natürlich der große Außenseiter und hofft, von den hochrangigen Gegnern unterschätzt zu werden.

BSV Buer-Bülse tritt mit dem Weltklasseschützen Istvàn Pèni an, er geht mit einem Ligaschnitt von 399,14 ins Finale. Dreimal hat er in der Saison schon das optimale Ergebnis von 400 Ringen erreicht. Sein schlechtestes Ergebnis waren immer noch 398 Ringe. Aber auch mit Gernot Rupler auf Position zwei (Schnitt 396,5), Robin Zissel (394,7), Leila Hoffmann (393,2) und Lisa Tüchter (392,7) weisen allesamt hochklassige Ergebnisse auf.

Doch egal was passieren wird, die Mannschaft aus Teublitz kann sich schon jetzt über eine gelungene Saison freuen, und auch im nächsten Jahr gibt es wieder Bundesliga in Teublitz zu sehen. Diesmal startet die Bundesliga in Teublitz am 6./7. Oktober 2018.

Finalkampf

Viertelfinale: 3. Februar, 9 Uhr: SV Pfeil Vöhringen – SSG Kevelaer; 10.45 Uhr: Eichenlaub Saltendorf – BSV Buer-Bülse I; 12.30 Uhr: Der Bund München – SB Freiheit I 14.15 Uhr: SV Germ. Prittlbach – ST Hubertus Elsen;
Halbfinale: 3. Februar ab 16 Uhr;

Um Platz 3: 4. Februar, 10 Uhr

Finale: 4. Februar, 14 Uhr

Schlachtschüsselessen

veröffentlicht um 11.01.2018, 02:29 von Schützenverein Saltendorf

Am Samstag, 13.01.2017, um 18.00 Uhr, öffentliches Schlachtschüsselessen der Schützengesellschaft Eichenlaub Saltendorf im Schützenheim. Die Portion kann auch mitgenommen werden. Anmeldung in der Liste im Vereinsheim oder bei Rainer Graf, Tel. 09471/98496. 

Bereits ab 17.00 Uhr erfolgt die Übertragung per Liveticker des Auswärtskampfes unserer Luftgewehr-Bundesligamannschaft aus Bad Dürrheim.

Schwere Aufgaben für Saltendorf (MZ-Artikel)

veröffentlicht um 29.10.2017, 11:34 von Schützenverein Saltendorf

Eichenlaub-Schützen müssen in Coburg eine Topleistung abliefern, wenn sie gegen Fürth und Niederlauterbach punkten wollen.
Von Werner Artmann
27. Oktober 201715:03 Uhr

Claudia Brunner wird am Wochenende wieder für die Eichenlaub-Schützen aus Saltendorf an den Schießstand gehen. Foto: Artmann


SALTENDORF.Am Wochenende starten die Saltendorfer Schützen in das zweite Wettkampfwochenende der neuen Bundesligasaison. Der Austragungsort des Geschehens ist dieses Mal die Angerturnhalle in der fränkischen Stadt Coburg. Die „Eichenlaubschützen“ haben ein gutes Ergebnis im Visier und wollen auf keinen Fall mit leeren Händen zurückkommen.

Nach dem nervenaufreibenden und schweren Saisonauftakt in München hat sich die Mannschaft bestens erholt. Die Schützen und auch Trainer Robert Senft sind voller Tatendrang. „Am liebsten wollen wir jedes Mal mit zwei Punkten nach Hause fahren, aber das ist leider nicht so einfach, denn in dieser Klasse ist die Leistungsdichte enorm und jeder kann jeden schlagen“, meinte Trainer Senft vor der neuen Herausforderung am Wochenende.
Zwei Teams mit zwei Siegen


Wie eng die Mannschaften beieinander und wie stark die einzelnen Teams sind, zeigt die Ergebnistabelle nach den ersten beiden Wettkämpfen. Die Saltendorfer sind „nur“ auf Platz neun der Tabelle. Allerdings sind Platz drei bis zehn punktgleich, was die Siege betrifft. Das bedeutet, nur zwei Mannschaften konnten beim Saisonauftakt zwei Siege einfahren und für die Schützen der SG Saltendorf ist mit ihrem Einzelsieg für das kommende Wettkampfwochenende alles offen.

„Aber leicht wird es natürlich auch diesmal nicht, denn zwei harte Brocken warten auf unsere Saltendorfer Schützen“, stellte Betreuer Uwe Wachter im Vorfeld fest. Am Samstag um 16 Uhr fällt der Startschuss gegen die Schützen von Dynamit Fürth. Die Fürther sind extrem stark und haben mit Sonja Pfeilschifter eine der erfahrensten Schützinnen der Bundesliga in ihren Reihen. Pfeilschifter zählt zu den Schützen, die das Sportschießen in den letzten 15 Jahren dominiert haben. Doch auch für sie wird es dieses Wochenende bestimmt nicht einfach.

Denn mit den Saltendorfern Julia Simon und Benjamin Moser trifft sie auf alte Kameraden, die schon zusammen in einer Mannschaft eine Bundesligasaison für die HSG München bestritten haben. Daher weiß sie um die Stärken ihrer Gegner und es wird auf jeden Fall ein spannendes Duell.
Hervorragender Saisonauftakt


Auf Position eins muss es der österreichische Nationalkaderschütze Alexander Schmirl mit der italienischen Spitzenschützin Elania Nardelli aufnehmen. Nardelli ist eine internationale Weltklasseschützin und wird Schmirl eine Topleistung abverlangen, wenn er einen Punkt für die Saltendorfer erzielen will. Dass er dazu in der Lage ist, hat er mit hervorragenden 398 Ringen bei seinem Saisonauftakt bereits bewiesen.

Der zweite Gegner der Saltendorfer ist Niederlauterbach. Hier wird es am Sonntag um 10 Uhr ein österreichisches Duell der Spitzenklasse geben. Denn Schmirl muss gegen seine Landsfrau und Teamkollegin im Nationalkader, Olivia Hoffmann, antreten. Zwei harte Gegner, die auf Schmirl an diesem Wochenende warten.

Doch auch der Rest der Saltendorfer muss abermals versuchen, eine starke Leistung abzurufen, denn die Niederlauterbacher haben zahlreiche Nationalkaderschützen unter Vertrag.

Die Eichenlaub-Schützen sind in Topform und von Position eins bis fünf stark besetzt. Außerdem stehen leistungsstarke Ersatzschützen bereit.

Am Wochenende werden Alexander Schmirl, Julia Simon, Helmut Kächele, Benjamin Moser, Julia Helgert und Claudia Brunner, die sich nach ihrem Trainingsrückstand mit guten Leistungen zurückgemeldet hat, versuchen, möglichst viele Punkte für die Saltendorfer mit nach Hause zu bringen

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