Übersicht über das Projekt:


Echtheitskritische Untersuchungen 

zu den Paulusbriefen


Teil 1: Echtheitskritische Untersuchungen zu den vier kleineren Paulusbriefen

Bisher erschienen: 

Band 1, bestehend aus zwei Halbbänden:

Halbband A: Der Philemonbrief. Beobachtungen zur Sprache des Philipper- und des Galaterbriefs. Mit einem Geleitwort von Wolfgang Speyer. Norderstedt: Books on Demand GmbH 2011. 419 (+ 1) Seiten / 49,90 € / ISBN 9 783839 167540

Halbband B: Beobachtungen zur Sprache des ersten Thessaloniker-briefs. Norderstedt: Books on Demand GmbH 2011. – 397 (+ 3) Seiten / 49,90 € /  ISBN 9 783842 354401

Es handelt sich bei Band 1 um die verbesserte und erweiterte Fassung der im Januar 2010 an der Universität Salzburg im Fach Gräzistik verteidigten Dissertation "Echtheitskritische Beobachtungen zu den vier kleineren Paulusbriefen. Teil 1". Gutachter waren die klassischen Philologen Gerhard Petersmann und Wolfgang Speyer und der Neutestamentler Michael Ernst.




Geplant:  

Teil 1, Band 1: 2., verbesserte und erweiterte Auflage.  

Teil 1, Band

Teil 2: Echtheitskritische Untersuchungen zu den drei größeren Paulusbriefen



Jakob, verkleidet als sein Bruder Esau, täuscht Vater Isaak über seine Identität und gewinnt Gottes Segen. Gemälde von Govert T. Flinck (1615–1660)





Echtheitskritische 
Untersuchungen
zu den Paulusbriefen


Günther Schwab



ABSTRACT


STUDIES ON THE AUTHENTICITY OF THE FOUR MINOR PAULINE EPISTLES. Volume 1, half-volumes A and B. 


As a contribution to a philologically-historically comprehensible assessment of the authenticity of the Pauline corpus and as a corrective to the one-sided preference for the possibility of authenticity  

— 

a preference clearly visible in the research literature on the so-called proto-Pauline epistles 

 these studies demonstrate that the current judgments on the authenticity of four of the seven “proto-Pauline” writings 

 Philemon (Phm), Philippians (Php), Galatians (Gal) and First Thessalonians (1 Thess) 

 have been achieved by disregarding many features of these texts relevant for judging the probability of authenticity. It would not be a sign of bias or of any other scientific vice, if the mainstream of Pauline researchers took the possibility more seriously than up to now that Phm, Php, Gal and 1Thess are fictional letters originating not from the apostle Paul, and would be willing to reconsider the question of authenticity for every single “proto-Pauline” text.



               Contents of half-volume A
               Contents of half-volume B

             Corrigenda






Das Beweisziel von Teil 1, Band 1:


Als Beitrag zur Erstellung einer philologisch-historisch nachvollziehbaren echtheitskritischen Beurteilung des Corpus Paulinum und Korrektiv einer in der Literatur zu den sogenannten Protopaulinen deutlich wahrnehmbaren einseitigen Favorisierung der Echtheitsmöglichkeit weisen diese Studien nach, dass die bisherigen Echtheitsurteile über vier der sieben „Protopaulinen“ — Philemonbrief (Phm), Philipperbrief (Php), Galaterbrief (Gal) und erster Thessalonikerbrief (1Thess)  — unter Ausblendung echtheitskritisch beachtenswerter Merkmale dieser Texte zustande gekommen sind. Es wäre kein Zeichen von Parteilichkeit oder irgendeiner anderen wissenschaftlichen Untugend, würde die etablierte Paulusforschung die Möglichkeit, dass Phm, Php, Gal und 1Thess fiktionale, nicht von Paulus stammende Briefe sind, ernster als bisher nehmen und die Echtheitsfrage für jeden einzelnen „protopaulinischen“ Text neu aufrollen.




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Günther Schwab,
19.04.2011, 04:54