Startseite

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind in seiner Entwicklung verzögert ist oder eine Behinderung hat, ist diese Diagnose nie leicht zu verarbeiten – egal ob man sie vor oder kurz nach der Geburt oder zu einem späteren Zeitpunkt erhält. Es fällt schwer, die bisherigen Vorstellungen vom Leben mit dem Kind hinter sich zu lassen und ein neues Bild für die Zukunft zu entwickeln. Und leicht ist auch der weitere Weg mit dem besonderen Kind in der Regel nicht: Von der Wahl der richtigen Therapien und Förderwege über Behördengänge und Antragstellungen bis hin zur Entscheidung für einen bestimmten Kindergartenplatz oder Schule sehen sich Eltern immer wieder vor neue Herausforderungen und sogar Hürden gestellt.
Wie es einem in dieser Lebenssituation geht, wie man immer wieder neu mit den besonderen Bedürfnissen seines Kindes umgeht, das können wohl nur Eltern vollständig nachvollziehen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Gefühl, mit seinen Unsicherheiten, Sorgen und Nöten nicht allein zu sein, gibt Kraft und Mut, sich den Problemen zu stellen.
So steht der Austausch zwischen Eltern besonderer Kinder im Mittelpunkt der „Elterninitiative für besondere Kinder in Oberberg“. Die Initiative gründete sich im Jahr 2008 unter dem Dach des Hauses früher Hilfen in Wiehl. Die Eltern treffen sich regelmäßig zu bestimmten Themen und möchten darüber hinaus Beratung und Hilfen anbieten.

Die Elterninitiative bietet:

  • Austausch über die aktuelle Lebenssituation und alltägliche Sorgen mit dem behinderten oder entwicklungsverzögerten Kind
  • Information über und Unterstützung bei Antragstellungen und Behördengängen aus den eigenen Erfahrungen heraus (z.B. Beantragung von Pflegegeld, Behindertenausweis)
  • Austausch über Hilfsmittel, verschiedene therapeutische Möglichkeiten und Wege der Frühförderung
  • Vermittlung von Kontaktadressen zu Beratungsstellen, Ärzten, etc.
  • Gemeinsames Engagement für Menschen mit Behinderungen, damit Inklusion selbstverständlich wird

Für die Zukunft sind geplant:
  • Kontakte zu verschiedenen Institutionen wie integrativen Kindergärten, Förderschulen, Beratungsstellen etc.
  • Workshops und Vorträge zu Themen rund um Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen
  • Gemeinsame Familientreffen