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Maßnahmen

Die Nord-Süd-Fahrt bildet eine fast unüberwindbare Zäsur zwischen Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring. Die stadträumliche Einheit aus Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring wird hier gebrochen, und damit auch die Durchgängigkeit des Ringstraßenthemas.

Die Platzfläche des Ebertplatzes in seiner maroden Gestaltung aus den 1970er Jahren befindet sich in einer Insellage, rundum eingeschlossen durch fließenden Verkehr. (Weitere Ursachen der Insellage:  das Platzniveau liegt unterhalb der Straßenebene, bauliche Umwallung des Platzzentrums.)

Die Insellage des Zentralplatzes schließt diesen vom erlebbaren öffentlichen Raum aus und lässt diesen zum sozialen Brennpunkt mit wenig Aufenthaltscharakter werden. Der räumliche „Durchfluss“ der Ringstraßen wird durch die Insel – Ebertplatz gestoppt und um diese herumgeleitet.

Die als solche geplante Bezugsachse zwischen St. Agnes und Eigensteintor fand einst im Ebertplatz sein Zentrum. Durch dessen Insellage ist diese Achse nur noch als Sichtbeziehung erlebbar.
Die Platzebene ist durch zahlreiche Fußgängerunterführungen erreichbar, diese sind wegen Ihrer Unattraktivität nur wenig angenommen, so dass inzwischen zusätzlich ebenerdige Fußgängerübergänge geschaffen wurden. Letztere haben aber nur Behelfscharkater, da die Ursache der Unzulänglichkeiten nicht behoben wurde.
Die Ladenzonen im "Untergeschoss" des Ebertplatzes stehen leer.
Die unterirdischen Stadtbahnanschlüsse sind unattraktiv.


Der "Mündungsbereich" der Ringe zum Rheinufer ist nur unzureichend definiert.


Die Zäsur Nord-Südfahrt wird durch die „Ringbrücke“ aufgehoben, die historische Raumeinheit Ebertplatz/Theodor-Heuss-Ring dadurch wiederhergestellt, die Durchgängigkeit des Stadtraums Ringstraßen erlebbar gemacht. Gleichzeitig erhält der Ebertplatz durch die eine „weiche Grünkante“ an seiner Ostseite.

Das Platzniveau des Ebertplatzes wird wieder auf Straßenebene gehoben die Verkehrssituation des Ebertplatzes entzerrt und verschlankt. Hierdurch werden die Raumbezüge zum Hansaring und die Achse St. Agnes und Eigelsteintor wiederhergestellt. An deren Schnittpunkt entsteht der NEUE Ebertplatz mit differenzierten Raumqualitäten. (siehe Seite Ebertplatz).

Der Park des Theodor-Heuss-Rings bleibt in seinem jetzigen Charakter erhalten, wird jedoch mittels eines durchgängigen Raumkonzepts aufgewertet (siehe Konzeptseite).

Im Mündungsbereich des Theodor-Heuss-Rings am Konrad-Adenauer-Ufer sieht der „Masterplan Köln Innenstadt“ eine Fußgängerbrücke über den Rhein vor, welche das Ringthema auf die rechte Rheinseite fortführen soll.  „Ebertplatz_21“ arbeiten den „Brückenkopf“ im Bereich der Bastei so aus, dass die Bastei in ihrer Funktion als stadträumlicher Auftakt des Theodor-Heuss-Rings bekräftigt wird.