Konzept

Großraumeinordnung
Quelle Masterplan, AS&P
 
Der Entwurf "Ebertplatz_21" gliedert sich in den Masterplan - "Interventionsraum Ringstraßen" ein:
 
Die räumliche Aufweitung der Einheit aus Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring zum Rhein hin ist der nördliche von zwei Ankerpunkten der Ringstraßen am Rheinufer. Der südliche Ankerpunkt ist die Aufweitung des Ubierings. Zwischen diesen spannt sich der Bogen der Ringstraßen, das "urbane Rückgrat durch das Gefüge der Innenstadt".
 




 
Gesamtkonzept: "Der Grüne Ring" - Ebertplatz/Theodor-Heuss-Ring
 


 
 
 
 
Die einzelnen Konzept-Bausteine:
 
 
 
 "Ringbrücke"
- die massive Zäsur der Nord-Süd-Fahrt wird aufgehoben
 
- Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring bilden wieder eine fließende Raumeinheit
 
- die Zugänge zur Stadtbahn werden in die Parkbrücke integriert
 
- sämtlicher Fußgängerverkehr wird aus dem Bereich der Nord-Süd-Fahrt herausgehalten
 
- die Parkbrücke bildet eine weiche Raumkante für den neuen Ebertplatz
 
 
Neuanlage Ebertplatz:
- Neustrukturierung der Verkehrsführung
- Anhebung des Platzniveaus auf Straßenebene
- Neue Platzgestaltung mit drei differenzierten Platzqualitäten - siehe Seite Ebertplatz
 
"Themenwege"
 
- die beiden wichtigsten Stadtraumbezüge Ringe und St.Agnes-Eigelsteintor werden symbolisch durch zwei
"Themenwege" im Stadtraum ablesbar gemacht.
 
- an der Schnittstelle der Bezugsachsen liegt der Neue Ebertplatz, dieser wird von den Themenwegen umspannt.
 
 
 
 
"Aktionspark"
Entlang des Themenweges "Ringe" gliedern sich sogenannte "Aktionsräume", als Verdichtungspunkte  der Parklandschaft welche sich auf unterschiedlichste Art "bespielen" lassen. Die Aktionen und die Räume in den sie stattfinden, sollen zum Teil dauerhafter und zum Teil temporärer Natur sein. Die "Aktionsräume" erwecken den Theodor-Heuss-Park aus seinem Dornrösschenschlaf und machen Ihn zu einem lebendigen, sich wandelnden Ort städitschen Lebens. Hier sind sowohl extrovertierte Aktionen, wie Musik Tanz und Sport erwünscht als auch introvertierte - z.B: Rückzugsorte für Meditation oder  Kommunikations- und Treffpunkte z.B. für Vereine. Auch unterschiedliche Gastronomiebereiche sollen sich hier wiederfinden. Der bestehende Spielplatz reiht sich ebenfalls in die Kette der Aktionsräume ein.
 
Theodor-Heuss-Park, Blick Richtung Bastei mit Aktionsräumen

Aktionsraum "Parkbar"



Weitere Beispiele für Aktionsräume:

 
  
 
 
 
Clever-Straße
 
Der Barriereeffekt der gering befahrenen Clever-Straße wird aufgehoben, indem sie vom ruhenden Verkehr befreit und der Straßenbelag der Parkgestaltung angepasst wird.
 
 

"Brückenkopf"
 
Der Masterplan sieht in diesem Bereich eine Fußgängerbrücke über den Rhein vor, welche die Ringstraße mit der rechten Rheinseite verbindet.
 
Der bereits durch die "Bastei" angedeutete Ankerpunkt des Theodor-Heuss-Rings und damit des gesamten Rinstraßenbogens am Rheinufer wird dadurch bekräftigt.


Konrad-Adenauer-Ufer mit Brückenkopf