Ebertplatz

Der Entwurf im Bereich Ebertplatz
 
 
 Vogelperspektive Ebertplatz
 
 
 
 
 
 

Zonierung der Raumqualitäten

 

Der Ebertplatz wird an seinen West-, Nord- und Südseiten durch die Raumkanten der Bebauung gefasst.

 
Die bestehende Baumallee wird in diesen Bereichen, als Weiterführung des Ringe-Themas als zweite, grüne Raumkante ergänzt.
 
Die innere Baumallee grenzt gleichzeitig den inneren Platzbereich des Ebertplatzes ab.
 
Auf der Ostseite des neuen Ebertplatzes erhebt sich die neue "Parkbrücke" über die Nord-Südfahrt. Mit der Arena des "Ebert-Forums" erhält die Gesamtanlage Ebertplatz einen "weichen Rücken", ohne die Raumeinheit mit dem Theodor-Heuss-Rings zu brechen, welcher in der "Parkbrücke" seinen Auftakt findet.
 
Der Platzinnenbereich gliedert sich in drei Zonen:
 
An der Westseite im Schnittfeld der Achse St. Agnes und Eigelsteintor zeigt sich der Ebertplatz als offener, urbaner Platz, hier ist Raum für großstädtische Veranstaltungen, Märkte, Versammlungen, usw.
 
Beispiel Wochenmarkt
 
 
An der Ostseite befindet sich das "Ebert-Forum" eine arenaartige Stufenanlage die mit dem Gefälle der Parkbrücke behutsam nach Osten hin ansteigt.
 

Das "Ebert-Forum" ist kommunikativer Aktionsraum urbanen Lebens mit hoher Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig bietet das Forum Platz für Open-Air-Veranstaltungen aller Art.
 
Open Air Konzert                                                                        Public Viewing
 
 


In der Schnittmenge der beiden Platzbereich befindet sich eine Pufferzone mit kontemplativerem Charakter. Im Norden lädt hier ein Hain mit Sitzblöcken zum verweilen ein. Im Süden findet der Göddertz-Brunnen seinen neuen Platz - er definiert das räumliche Zentrum des neuen Ebertplatzes.
 
 
 
 
 
 
  
 
 
 
 
Verkehrsführung
 
 
Die Verkehrsplanung beruht weitestgehend auf der "Vorzugsvariante 3" der von der Stadt in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie:
 
- Die KFZ-Verkehrsflächen wurden entzerrt
- die Bürgersteigzone vor den Bebauungskanten verbreitert und zu Aufenthaltszonen aufgewertet
- die innere Platzfläche zu Lasten der Fahrbahnen in der Fläche maximiert
- sämtliche Unterführungen beseitigt
- die fußläufige, ebenerdige Zugänglichkeit der inneren Platzfläche wurde maximiert
 
Der durch die "Ringbrücke" überbaute Bereich der Nord-Süd-Fahrt bleibt in seiner Funktion vollständig erhalten, jedoch völlig vom Nicht-KFZ-Verkehr befreit.

Die Möglichkeit zur Errichtung einer Tiefgarage im Bereich des Ebertplatzes wird zzt. in einer von der Stadt beauftragten Machbarkeitsstudie geprüft. Grundsätzlich ist eine solche in das Konzept Ebertplatz_21 integrierbar.
 
Die Zugänge der unterirdischen Stadtbahnstation wurden in das "Ebert-Forum" integriert.