Sportarten‎ > ‎Turnierhundesport‎ > ‎

Berichte Turnierhundesport


Starter des LV erfolgreich bei der BSP THS

veröffentlicht um 09.08.2018, 12:11 von Frieder Fritz   [ aktualisiert 10.08.2018, 10:07 von Nicole Haberer-Diedrichs ]

Am 27.-29. Juli fand die DVG BSP/BJSP THS in Flaesheim bei Haltern am See statt. Die anhaltend
hohen Temperaturen führten im Vorfeld zu einigen Überlegungen seitens des DVG sowie des
ausrichtenden Vereins MV Recklinghausen bezüglich der Gesundheit von Hunden und Hundeführern. 
Es wurde beschlossen, die Zeiten und Punkte der Landesmeisterschaften als Qualifikationsergebnisse
für die VDH DM heranzuziehen. Damit wurde es jedem Team ermöglicht, seinen Start bei der
Bundessiegerprüfung zurückzuziehen, ohne einen möglichen Start bei der Deutschen Meisterschaft
zu gefährden. Außerdem wurde der 5000m-Lauf auf eine Distanz von 2700m verkürzt.

Aus dem Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz qualifizierten sich auf der Landesmeisterschaft 
im Vierkampf 3: Andrea Kühn mit Baya’s Amy von den Hohenheimer Herdern (RFV Aachen e.V.),
im Geländelauf 5000m: Johannes Dufner mit Cita (HSV Köln-Mülheim e.V.),
im Geländelauf 2000m: Johannes Dufner mit Findus, Katja von Stumberg mit Leni (beide HSV KölnMülheim),
                                    Daniele Schilling mit „Socke“ Follow the Dark Side vom Soester Land
                                    und Konrad Wolff mit Tobi (beide HSC Hürth-Rheinland e.V.)

sowie die CSC-Mannschaft „Hürther Piraten“ bestehend aus
Isabell Sommer mit Alia vom Ostertal,
Julia Vogelsberg mit Sir Cedrik
und Konrad Wolff mit Tobi
(ebenfalls vom HSC Hürth-Rheinland e.V.).

Socke, Tobi und Andrea mit Amy sahen damit ihrem ersten Start auf einer Bundessiegerprüfung
entgegen.

Nachdem am Freitag die Anreise, Meldungen und Mannschaftsführerbesprechung absolviert
wurden, begann am Samstagmorgen der Wettkampf mit dem verkürzten GL 5000m. Johannes
Dufner und Cita behaupteten sich in einem starken Starterfeld der Altersklasse m19 mit einer Zeit
von 09:28min.
Im Geländelauf 2000m erlief sich Katja von Stumberg mit Leni eine Zeit von 08:32min in der AK w15.
Johannes Dufner startete mit Findus und erreichte eine Zeit von 06:40min in der AK m19.
In den AK m50 und w35 gingen unsere Neulinge Tobi (mit Konrad Wolff) und Socke (mit Daniele
Schilling) an den Start und meisterten ihre Läufe souverän in 08:19min sowie 08:18min. 
So erfolgreich ging es auch für Andrea und Amy weiter, die sich am Mittag dem Sportteil des VK3
unterzogen. Sie erreichten in der Altersklasse w50 212 Punkte und lagen damit in der
Zwischenwertung auf dem 2. Platz!
Den Abschluss des Tages machte die CSC-Mannschaft „Hürther Piraten“, für die auf der BSP der
olympische Gedanke zählte. Die Laufzeit von 68,54sec (+7) reichte wie erwartet nicht für die
Finalläufe, aber die Mannschaft ging zufrieden vom Platz und konnte sich am Sonntag voll und ganz
auf´s Anfeuern konzentrieren, denn Andrea und Amy hatten ja noch den Gehorsam vor sich.

Und das frühe Aufstehen hat sich gelohnt, die beiden zeigten am warmen Morgen eine sehr schöne
Vorführung, die mit 52 Punkten belohnt wurde und damit 264 Gesamtpunkte im VK3 einbrachte.
Im Laufe des Tages zog sich der Himmel etwas zu, was den Startern der 4x400m Staffel zugute kam.
Besonders bei der Staffel konnte man einen tollen Einblick in den Zughundsport gewinnen und
faszinierende Leistungen mit einigen riskanten Überholmanövern beobachten.
Der LV HRP schickte Daniele mit Socke, Katja mit Leni, Konrad mit Tobi und Johannes mit Findus ins
Rennen. Mit einer Zeit von 03:45min und gerade einmal einer Sekunde Unterschied zu den
Vorplatzierten fand sich die Staffel auf dem 8. Platz wieder.

In der Siegerehrung wurde die Leistung unserer Starter nochmal gewürdigt; der Landesverband HRP
darf einen kompletten Medalliensatz sein eigen nennen. 
Katja von Stumberg mit Leni erreichte den 3. Platz im GL 2000m w15
Johannes Dufner mit Cita belegte den 2. Platz im verkürzten GL 5000m m19
Und mit Andrea Kühn und Baya’s Amy von den Hohenheimer Herdern haben wir sogar eine
Bundessiegerin in unseren Reihen, sie erreichten den 1. Platz im Vierkampf 3 w50.
Die weiteren Ergebnisse:
Johannes Dufner mit Findus  6. Platz 2000m m19
Daniele Schilling mit Follow the Dark Side vom Soester Land  9. Platz GL 2000m w35
Konrad Wolff mit Tobi  12. Platz GL 2000m m50
Isabell Sommer mit Alia vom Ostertal, Julia Vogelsberg mit Sir Cedrik, Konrad Wolff mit Tobi als
„Hürther Piraten“  26. Platz CSC

An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten. 
Vielen Dank dem ausrichtenden Verein für seine Arbeit. Die BSP war sehr gut organisiert und es gab
jederzeit ein offenes Ohr für Fragen, Probleme und andere Anliegen. Wir haben uns an diesem
Wochenende sehr wohl gefühlt.
Danken möchten wir auch Isabell Sommer, die in diesem Jahr den Posten der Mannschaftsführerin
übernommen hat, bei jedem unserer Starts dabei war und uns mit allen wichtigen Informationen
versorgt hat. 

Es war schön, viele bekannte Gesichter aus anderen Landesverbänden zu treffen und neue
Freundschaften zu knüpfen.
Mit acht Startern waren wir wieder mit einer der kleinsten Landesverbände bei der BSP, über ein
vergrößertes Starterfeld im nächsten Jahr würden wir uns sehr freuen. Deshalb appellieren wir an
alle THS’ler: Traut euch zu starten und meldet zahlreich zur LM 2019, bei uns ist jede(r) willkommen.
Die Stimmung innerhalb des Landesverbandteams war wieder super und wir freuen uns schon auf die nächste Bundessiegerprüfung!

Julia Vogelsberg

Geländelauf mal anders (Die Ederbergland Hunter unterwegs beim Tough Hunter)

veröffentlicht um 24.07.2018, 12:01 von Frieder Fritz   [ aktualisiert: 24.07.2018, 12:16 ]

Das hat man davon, wenn man spontane Entscheidungen trifft, jawohl. Einfach erst mal denken, bevor man den Mund aufmacht...

Das und vieles mehr ging dem Einen oder Anderen von uns sicherlich durch den Kopf, als wir das Tough Hunter Village beim Schloß Arenfels in Bad Hönningen betraten.

Gleich als erstes fiel uns die knallrote Rutsche auf – das letzte Hindernis vor dem Ziel. Rund 2 ½ Meter hoch, endete die eigentliche Kinderbespaßung in einem Wasserloch, das nicht sonderlich tief erscheint, auch wenn man den Boden aufgrund des Trübungsgrades der Brühe nicht sehen konnte.



Da es noch früh am Morgen war, fanden wir schnell einen geeigneten Platz, wo wir Gepäck für unsere insgesamt dreizehn Starter plus unsere Hunde unterbringen konnten. Das Checkin und der Tierarzt-Check wurden zügig erledigt und dann ging es auch schon los.

Team I startete als erstes um 9:24 Uhr und bewältigte die M-Strecke, ausgeschrieben mit 12,1 km, real gelaufen 16 km.

Team II und III hatten sich jeweils für die S-Strecke entschieden, ausgeschrieben mit 8,9 km aber real gelaufen 12,5 km. Team II startete um 10:20 Uhr und Team III um 13:24 Uhr.

Der Start wurde begleitet von der Wunschmusik eines jeden Teams. Natürlich ging es in vollem Tempo los, direkt in den Wald hinein. Nach einer schönen, langen Canicross Strecke erreichten wir schon das erste Hindernis – den fliegenden Teppich. Unsere Hunde hatten keine Problem über das wackelige, frei schwebende Brett zu laufen, das an Stahlseilen aufgehangen war.

Die nächste Aufgabe hatte es schon mehr in sich und entpuppte sich als größte Herausforderung, auch wenn man es ihr anfangs gar nicht ansah.

Nachdem wir über einen kleinen Hügel geklettert waren, erkannten wir ein Matschloch - so weit so gut. Der Abstieg über das leicht rutschige Ufer klappte ganz gut, ein kleiner Hüpfer mit Hund nach unten und... man stand bis zur Brust im Dreck. Wer hätte das gedacht, dass dieser Tümpel so tief war. Doch es kam noch besser:

Als man versuchte, vorwärts zu kommen, merkte man schnell, dass man im dicken Schlamm feststeckte. Unsere Hunde hatten da weniger Probleme.

Der nette Fotograf, der am trockenen (und sauberen) Ufer saß und fleißig auf den Auslöser drückte, gab den Hinweis, dass man sich in die Waagerechte begeben und am Seil – dass im Wasser lag – herausziehen müsse. Gesagt – Getan... Es war ein Kraftakt, der noch übertroffen wurde, von der Steilwand, die es auch noch zu bewältigen gab, um wieder auf den Weg zu kommen.


(Bild 3 @Hundestars.de)

(Bild 4 @Patrick Kerber)


Das Motto ‚Willkommen im Dreck’ wurde tatsächlich wörtlich genommen, denn danach ging es – schlammig, wie wir und unsere Hunde waren - unter Planen hindurch durch Sandgruben, bergauf, bergab durch Geröll... bis wir uns endlich ‚Down Under’ den gröbsten Dreck abwaschen konnten. Dieses Hindernis bestand aus zwei sehr trüben Wasserlöchern, die mit Planen überspannt waren, unter denen man hindurch musste.

Halbwegs erfrisch, aber immer noch ziemlich dreckig, ging es weiter: Wir mussten durch ein Abwasserrohr krabbeln, durch ein kleines ‚Horror’-Flüsschen waten, Hügel rauf und runter bewältigen und einer Teespur folgen. Auf den Canicross-Strecken waren wir froh, nass und dreckig zu sein, denn die Sonne heizte immer weiter an, wir wurden durch den ‚Fahrtwind’ gut gekühlt und die Stechmücken ließen uns auch in Ruhe... Was für Wildschweine gut ist, kann für Menschen nicht schlecht sein ;-)


(Bild 5 @Bernd Kohlen - berndkohlen.de)

(Bild 6 @Solène Latuner)



Die nächste größere Aufgabe war ein schwimmender Steg, auf den wir uns als Gruppe platzieren und von dort aus in den kleinen See springen sollten. Direkt im Anschluss paddelten wir auf großen Schwimmreifen durch einen weiteren Teich.

Danach ging es über Naturhindernisse, querfeldein durch den Wald, es musste auf einer Lichtung Dummies gesucht werden, am Würstchenweg und an der Hasenzugmaschine war Impulskontrolle gefragt und ein bisschen Kraft musste man zwischendurch auch aufbringen, wenn man sich an Seilen Steilhänge hoch und runter hangeln musste.


(Bild 7 @Miriam Meschonat)


Am Ende ging es durch den Schlosshof auf die Zielgeraden und direkt auf die rote Rutsche. Müde, schmutzig, aber glücklich erreichten wir alle das Ziel und das Zielgetränk und die (kalte) Dusche wartete auf Mensch und Tier.

Unter uns, wer hätte gedacht, dass man sich mal über eine kalte Dusche freuen würde ;-)


Die Erfahrung war wirklich einmalig und hat uns allen riesen Spaß gemacht. Wir sind uns fast alle einig, dass wir wieder teilnehmen werden




(Bild 8 @Patrick Kerber):

Ederbergland Hunter I mit Julia & Lina, Sabrina & Amy, Linda & Alaska, Steffi & Zazou


(Bild 9 @Miriam Kintscher):

Ederbergland Hunter II mit Britta und Lilly, Birthe & Eddie, Iris & Barney, Christin und Vey, Tina & I-Punkt


(Bild 10 @Patrick Kerber):

Ederbergland Hunter III mit Michael & Shadow, Andrea & Elli, Jenny & Nala,

Tanja & Emil

Landesmeisterschaft Turnierhundesport fällt buchstäblich ins Wasser

veröffentlicht um 01.06.2018, 13:55 von Nicole Haberer-Diedrichs   [ aktualisiert: 11.06.2018, 04:13 ]

Traditionell am 4. Sonntag im Mai finden im LV Hessen/Rheinland-Pfalz die offenen Landesmeisterschaften im Turnierhundesport statt.


Dieses Jahr wurden die LM am 27.05.2018 durch den Retriever-Förder-Verein Aachen vorbereitet und durchgeführt.


Pünktlich um 09:00 Uhr konnten die ersten Läufer der Geländeläufe unter den wachsamen Augen der LRin Ute von der Osten auf einer sehr schönen und anspruchvollen Strecke auf die Piste gehen.


Parallel starteten die Vierkämpfer des VK2/VK3 mit dem Gehorsamsteil. LR Mike Schwarz aus unserem Nachbar-LV freute sich dabei, viele Punkte vergeben zu können.


Nach Rückkehr der Läufer starteten die Mannschaften der Vereine im Combinations-Speed-Cup. Alle Teams, angefeuert vom Platzrand, gaben ihr bestes. Nur 31 hundertstel Sekunden trennten am Ende den 1. und 2. Platz.


Mit dem Zieleinlauf des letzten CSC-Starters kam der erste Donner. Nur Sekunden später öffnete sich der Himmel und es begann, in Strömen zu gießen. Über 2,5 Stunden regnete es wie aus Kübeln, begleitet von kirschkerngroßen Hagelkörnern und ständigem Blitz und Donner.


Das Organisationsteam, die LR und die Starter verharrten auf engstem Raum im Vereinsheim, ständig die verschiedensten Wetter-Apps im Auge.


Gegen 14:30 Uhr ließ endlich der Regen nach, nur noch Donner war zu hören. Nun musste entschieden werden, ob das Turnier fortgesetzt werden kann. Beide LR begutachteten dazu die Platzanlage und kamen jedoch zu dem Schluß, dass die Verletzungsgefahr für Mensch und Hund für die noch ausstehenden Laufdisziplinen zu hoch war, so dass das Turnier abgebrochen werden musste. Eine wirklich sehr verantwortungsvolle Entscheidung.


Prüfungsleiter Helmut Lutterbach und Vizepräsident im LV, Friedrich Kühtreiber-Fritz, teilten dies den Startern mit.


Abschließend konnten in einer „kleinen“ Siegerehrung die Landesmeister und die Sieger im offenen Turnier bei den Geländeläufern und dem CSC geehrt werden. Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger!


Nach Rücksprache mit dem OfT-DVG, Martin Schlockermann, können die Starter im VK3 ihre Laufdisziplinen bei der LM des LV Nord-Rheinland nachholen, um sich für die Bundessiegerprüfung qualifizieren zu können.


Herzlichen Dank an das Organisationsteam rund um Helmut Lutterbach, sowie an die beiden Leistungsrichter Ute von der Osten und Mike Schwarz. Ein besonderer Dank geht an die verständnisvollen Starter dieser doch ungewöhnlich endeten Landesmeisterschaften.

Friedrich Kühtreiber-Fritz


Uns fehlt noch eine beauftragte Person für den Bereich Turnierhundsport

veröffentlicht um 20.02.2017, 10:32 von Nicole Haberer-Diedrichs

Das neue Präsidium ist gewählt, aber uns fehlt noch eine beauftragte Person für den Bereich Turnierhundsport aus dem Kreis aller Turnierhundsportler im Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz. 

Daher hier und an dieser Stelle meine Bitte dass vielleicht der ein oder andere sich überlegt uns im Bereich THS zu unterstützen. Bei Interesse bitte an Stephan Schega wenden: Praesident@dvg-hrp.de

1-4 of 4