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Basisarbeit

 Ansprechpartner

Obfrau für Basisarbeit
Petra Franke
Fon:  0221-6200861
Mobil: 01712-410223
Email: OfB@dvg-hrp.de

Basisausbildung

Die im Landesverband angeschlossenen Vereine bieten die verschiedensten Hundesportarten an, die als Team mit dem Hund zu erlernen und auszuüben sind.
Aber bevor es soweit ist, steht die Welpen- und Basisausbildung an. Für die meisten Hundesportarten ist ein Grundgehorsam des Hundes vorausgesetzt, ohne den der Sport nicht ordentlich betrieben werden kann.

Hunde erfreuen sich auch unter Nicht-Hundehaltern großer Beliebtheit, jedoch meist nur guterzogene, sozialverträgliche und gehorsame Hunde. Denn nur diese Hunde gliedern sich problemlos in unsere heutige Gesellschaft ein.

Neben den sportlichen Aspekten ist daher die Erziehung und Ausbildung des Hundes zum sozialverträglichen, ausgeglichenen und verlässlichen Familienhund ein wichtiges Thema auch im Landesverband.

In Welpenspiel- und Prägetagen wird bereits in frühester Jugend des Hundes (meist ab der 8ten Woche bis zur ca. 20ten Woche) die Sozialisierung der Welpen untereinander und die Bindung an den Halter gefördert. Dort lernt der Welpe die ersten Schritte mit seinem Halter an der Leine zu gehen und auf diesen zu achten.

Darauf folgt die Basisausbildung, die ebenfalls viele unserer angeschlossenen Vereine anbieten.Hier gehört insbesondere das Erlernen von rücksichtsvollem und unauffälligem Verhalten von Hund und Halter im Begegnungsverkehr mit Menschen, Radfahrern, Joggern, Inlineskatern und Autofahrern dazu. Schon hier lernt der junge Hund, -aber auch der Hund aus dem Tierheim- seine Menschen nicht an der Leine hinter sich herzuziehen und gelassen allen Umwelteinflüssen zu begegnen.

Neben praktischen Übungen auf den Übungsplätzen und auf der Straße werden die Hundehalter von den Trainern in der Theorie der Hundehaltung und den Bedürfnissen des Hundes über Gesundheit, Ernährung, Pflege bis hin zur Richtigen Deutung der Körpersprache und der einzelnen Sinne des Hundes etc. geschult.

Die Hunde erhalten durch spielerisches Lernen und positive Bestärkung von Anfang an den Spaß an der Ausbildung vermittelt, so dass alle Beteiligten mit Freude bei der Sache sind.

Die Welpen- und Basisausbildung steht für alle offen, natürlich auch denjenigen, die keine hundesportliche Karriere mit ihrem jungen Hund planen. Als Abschluss der Basisausbildung kann der VDH-Hundeführerschein oder die Begleithundprüfung in den meisten Vereinen absolviert werden.

VDH-Hundeführerschein und Begleithundprüfung

Der VDH-Hundeführerschein ist eine Ausbildung, die Hundeführer und Hund zum Team werden lässt, welches der Umwelt angenehm auffällt. Viele Hunde, die durch nicht artgerechte Haltung Schäden davontragen, können hier sogar resozialisiert werden. Dem VDH-Hundeführerschein liegt eine längere Ausbildung (ca.zwei drei Monate Kursteilnahme) zu Grunde, die in vielen Vereinen im Rahmen der Basisausbildung angeboten wird. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Der Hund muss zum Ablegen der Prüfung mindestens 12 Monate alt sein. Alle Rassen und Mischlinge sind zugelassen.

Im Kurs geht der Kursleiter (Übungsleiter/Ausbildungswart) auf die Beziehung Mensch/Hund ein, um beiden gleichermaßen Freude am Training zu vermitteln. Die Kurse werden dem Wunsch aller Hundehalter - ob man einen kleinen oder großen, reinrassigen oder Mischlingshund führt - nach einer praxisorientierten Grunderziehung gerecht.

Die Kurse bestehen aus Theorie für den Halter und Praxis bezogen für das Team, zunächst auf einem eingezäunten Gelände und später auch in Feld/Wald/Wiese und Straße. Niemand kann sich in solch einem Kurs blamieren, denn alle sind Anfänger.

Der VDH-Hundeführerschein, der mit einer Abschlussprüfung endet und bei Bestehen per Urkunde und Ausweis den Gehorsam und die Sozialverträglichkeit des Hundes sowie die Sachkunde desHundeführers bescheinigt, besteht u.a. aus folgenden Übungen:

  • Sachkunde des Hundeführers,
  • Leinenführigkeit,
  • Sitzübung,
  • Platzmachen mit Herankommen,
  • Anbinden des Hundes,
  • Unbefangenheit des Hundes gegenüber Fahrzeugen und Personen,
  • Begegnungsverkehr mit mehreren Personen; dem Rad- oder Mopedfahrer, Inlineskatern undJoggern.

In allen Übungen können sich Hundeführer und Hund Punkte erarbeiten, um den VDH-Hundeführerschein zu bestehen. Die Kursteilnahme zwingt den Teilnehmer nicht zum Abschluss mit der Prüfung. Die Anmeldung zur Prüfung ist natürlich freiwillig und vom Trainingsstand des Mensch-Hund-Teams abhängig.

Die Begleithundprüfung ist eine Prüfung ähnlich des VDH-Hundeführerscheins, allerdings mit etwas höheren Anforderungen.Ihr erfolgreicher Abschluss ist Voraussetzung für den Turnierstart in den meisten Hundesportarten. Um an einer Begleithundprüfung teilnehmen zu können, muss der Hundeführer Mitglied in einem dem VDH angehörenden Verein sein, der Hund muss durch Tätowierung oder Chip eindeutig identifizierbar und mindestens 15 Monate alt sein. Für den Hund muss eine Leistungsurkunde vorliegen.

Die Begleithundprüfung setzt sich aus der Unbefangenheitsprobe des Hundes gegenüber Personen und Hunden, einem Prüfungsteil auf dem Übungsplatz, einem Prüfungsteil im Verkehr und einer schriftlichen Überprüfung der Sachkunde des Hundeführers (entbehrlich bei nachgewiesener Sachkunde für Hundehalter gem. § 11 Abs. 3 LHundG NRW) zusammen.

Auf dem Übungsplatz wird die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitzübung und das Ablegen in Verbindung mit Herankommen sowie das Ablegen unter Ablenkung trainiert.
Der Hund ist während der Prüfung mit seinem Hundeführer nicht allein auf dem Platz, sondern einen weiteren Hund, der unter Ablenkung des anderen Hundes frei abgelegt ist und dessen Hundeführer sich ca. 40 Schritt entfernt - abgewandt zum Hund - aufhält. Danach geht es in den Straßenteil. Mit allen Dingen, die im Straßenverkehr vorkommen können, soll der Hund konfrontiert werden, bevor er das Zertifikat ,,Begleithund''erhält. 

Weitere Informationen bei der Obfrau für Basisarbeit

Petra Franke

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