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  • 1. Name Ihrer Idee

    Das 2:1/1:2 Dreipersonenwahlkreissystem.
  • 2.Welcher einzelne Satz wuerde Ihre Idee  am besten charakterisieren? 

    Das relative Mehrheitswahlsystem im Einpersonenwahlkreis ["winner takes all" also das 1:0/0:1 System: entweder Partei A
    gewinnt und Partei B verliert oder im naechsten Wahlkreis ist es umgekehrt ]wird geaendert zu einem 2:1/1:2 Wahlsystem im Dreipersonenwahlkreis  , das heisst der Wahlkreis wird auf drei Parlamentsabgeordnete vergroessert.
 

3. Beschreiben Sie Ihre Idee ausfuehrlicher.

 
 
 
 Jede Partei stellt zwei Kandidaten pro Wahlkreis auf: eine Frau und einen Mann, also eine Liste von zwei Personen.In Vorwahlen [ oeffentlichen Wahlen zur Kandidatenaufstellung der jeweiligen Partei] wird ueber die Kandidaten und gleichzeitig ueber den ersten und zweiten Rang entschieden. Damit wird der Kandidat nicht im Hinterstuebchen einer Parteibuerokratie oder nur von Parteimitgliedern aufgestellt, sondern von einem groesseren Teil der Bevoelkerung, also allen politischen Sympathisanten wie in den USA.                                          Bei allgemeinen Wahlen hat jeder Waehler eine Stimme fuer eine Zweipersonenliste. Die Partei mit den relativ meisten Stimmen in einem Wahlkreis gewinnt und sendet zwei Abgeordnete ins Parlament: also eine Frau und einen Mann. Die verlierende zweitstaerkste Partei bekommt immerhin ein Minderheitenschutzmandat und sendet nur einen Abgeordneten ins Parlament: eine Frau oder einen Mann, je nach dem in Vorwahlen verliehenen Vorrangstatus. Alle anderen Parteien gewinnen keine Sitze, wie es normal ist bei einem relativen Mehr heitswahlsystem.
 
 

Tendenziell wuerde dieses zu einem offenen landesweiten Zweiparteiensystem fuehren und insbesonders

dadurch, dass sowohl die gewinnende erste Partei als auch die verlierende zweite Partei den Wahlkreis

vertreten, regionale Hochburgen abbauen. Knappe Mehrheiten und die inhaerente Chance zum Machtwechsel

 waeren die Regel. Landesweit gaebe es keine uebergrossen Mehrheiten und keinen Regionalismus der

 Parteien. Mehr als Zweidrittel fuer eine Regierungspartei waere unmoeglich und ein Drittel der Sitze waeren

 fuer Frauen und die Oppositionspartei mathematisch sicher.

 

In einer Uebergangszeit sollten alle Waehler eine Praeferenzstimme wie in Australien haben: eine

 Zweitstimme. Jeder sollte mit der Erststimme seine emotional bevorzugte Partei waehlen und mit der

Zweitstimme, welche der wahrscheinlich gewinnenden Parteien er am ehesten unterstuetzen koennte. Sollte

 seine mit der Erststimme gewaehlte Partei nicht den ersten oder zweiten Platz erreicht haben, kann seine

Zweitstimme noch innnerhalb der beiden gewinnenden Parteien den Ausgang beeinflussen. Im Endeffekt kann

so das Endergebnis noch umgedreht werden: eine Partei, die im primary vote 2 Abgeordnete hat, bleibt nach

 dem preference vote auf nur einem Minderheitenschutzmandat sitzen.

 

Die Zweitstimme wird nicht gewertet,  wenn bereits die Erststimme einen oder zwei Sieger gewaehlt hat. Die

 Erststimme wird  wertlos, wenn sie einer Splitterpartei gegolten hat, die weder ein Zweierticket noch ein

Minderheitenschutzmandat gewonnen hat.

 

Weitere Zusatzbedingungen waeren: Wahlkampfkostenbegrenzung, eine unabhaengige Wahlkommission und

die Wahlpflicht.

 

4.Welches Problem oder Thema greift Ihre Idee auf?

Als die Demokratie unvollstaendig vor 2500 Jahren in Griechenland entstand, fuehrte sie zu einer Explosion der

 Vernunft, in Wissenschaft und Philosophie. Seit Jahrhunderten tobt der Kampf um die beste Ideologie der

Demokratie. Es kommt darauf an, die Demokratie ueber das Wahlverfahren zu festigen. Ein verbesserter

englischer Parlamentarismus wuerde die Idee einer friedlichen Weltgesellschaft im Sinne von Immanuel Kant

 wachsen lassen. Jeder vernuenftige Mensch heute sieht die dringenden Probleme wie Hunger,

 Armut,Klimawandel, fossiler Energiemangel als globale. Wenn es keine systeminhaerente Tendenz zur

Vernunft gibt, hat die Welt keine Chancen mehr. Jede Initiative beruht darauf, dass die Menschen vernuenftig

 zusammenarbeiten. Die Explosion der Menschheit zu 6.7 Milliarden ist nur moeglich geworden durch die

griechische Demokratie. Ohne die Griechen, die Aufklaerung und all die wissenschaftlichen Fortschritte waeren

 wir nicht da, wo wir heute sind. Meine Idee ist nur eine kleine Verbesserung des englischen Parlamentarismus,

 aber sie hat es in sich.

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Falls Ihre Idee Realitaet wuerde, wer wuerde am meisten profitieren und wodurch? 

Winston Churchill hat endgueltig formuliert:" Die Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen." Wenn man nun als zweite Praemisse akzeptiert, dass ein durch amerikanische Vorwahlen, durch das vorgeschlagene Wahlsystem und durch das australische preference vote verbesserter englischer Parlamentarismus Churchills Aussage auf sicheren Boden stellt, fehlt nur noch die Realisierung. Die Realitaet ist doch, dass, so schoen der Gedanke der Vereinten Nationen auch ist, die Fortschritte der UN minimal sind. Mit der Entdeckung des Internet ist zum ersten Male weltweite Kommunikation moeglich. Aber profitiert die Menschheit wirklich davon? Jeder vernuenftige Mensch sieht die draengenden Probleme als globale. Wenn es keine systeminhaerente Tendenz zur Vernunft, hat die Menschheit keine Chance mehr. Wer diese These zum Totlachen findet, braucht gar nicht mehr lange zu warten. Die Evolution lacht sich tot ueber ihn. Abgesehen von der Durchsetzbarkeit  meiner Idee waere der Nutzen der Idee offensichtlich: die menschliche Evolution wuerde weitergehen.

 

 

6. Welche ersten Schritte muessen getan werden, um Ihre Idee umzusetzen?

Vor 40 Jahren, als ich 30 Jahre alt war, hatte ich in Deutschland eine Partei 'Demokraten69' angemeldet.1969 war es unmoeglich, Aufmerksamkeit zu erringen. Im Zeitalter des Internet waere es etwas leichter. Der erste Schritt waere, in den Laendern mit parlamentarischer Demokratie eine Weltpartei zu gruenden: die 2009DEMOKRATEN[ 2009-DE ], erst ueber das Internet und dann in Realitaet. Barack Obama hat es vorgemacht. Die Partei D'69 kann heute noch nicht einmal gegooglet werden. Man koennte eigentlich zum Pessimisten werden. Dagegen steht das Beispiel der Nobelpreistraegerin Aung San Suu Kyi in Burma, es nie aufzugeben. Diese unglaubliche Frau besitzt die Traenen aller Ohnmaechtigen dieser Welt. Dies hier ist nur ein Kampf gegen die Traegheit.Diese Idee braucht nur die Kraft der Ueberzeugung und ein wenig Glueck. Das muesste eigentlich zu schaffen sein, weil ich meine Idee nie aufgegeben habe. Noch niemals in der Geschichte war die Welt so offen fuer die Vernunft.

 

 

 

 

 

7. Beschreiben Sie das optimale Ergebnis, wenn Ihre Idee ausgewaelt und erfolgreich realisiert wuerde?

Das optimale Ergebnis waere, wenn ich wie Franz Kafka nur einen Max Brod traefe, der meine Idee einleuchtend faende und dafuer weiter kaempfen wuerde.Ich spreche 5 Sprachen. Es waere besser, wenn mein Nachfolger 10 Sprachen spraeche und dann 10 Max Brod in 10 anderen Laendern faende usw. usw. Aber messen lassen wuerde sich das Ergebnis nur in einer ersten praktischen Durchfuehrung: Irgendein Nationalstaat muesste sich fuer eine Simulation hergeben und dann selbst das Wahlsystem annehmen usw. 

Und dann der Traum: Demokratie auf der ganzen Welt. Demokratie als System der Macht auf Zeit. Tendenziell 50%  weibliche Abgeordnete und 50% maennliche Abgeordnete. Tendenziell knappe Mehrheiten in den Wahlkreisen und in den Parlamenten. Jede 4 Jahre besteht die Chance zum Machtwechsel. Die Angst vor dem Machtverlust fuehrt zu mehr Vernunft und Rationalitaet. Ein Drittel der Mandate ist immer und ueberall der Opposition sicher. Auch ist ein Drittel garantiert fuer weibliche Parlamentsabgeordnete unabhaengig von der Parteizugehoerigkeit . Oder falls jemals eine Frauenrevolution geschaehe, ein Drittel der Mandate ist ebenso garantiert fuer maennliche Abgeordnete. 

 

 

 

 

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