Hamburg ist eine kulturelle sehenswerte Stadt, mit vielen Sehenswürdigkeiten, Unterhaltungsmöglichkeiten und einigen Begegnungsstätten. Für Menschen mit einer Behinderung ist Hamburg, teilweise gut zugänglich und meines Erachtens nach eine Reise wert.

Deutschland hat sich in den letzten Jahren zu einem Ort entwickelt, in dem Menschen mit einer Behinderung gut leben und arbeiten können. Die entwickelte Infrastruktur und die entsprechenden DIN, ISO Normen sind meines Erachtens nach sogar Weltweit auf einen der höchsten Standards die ich kenne.


Leider werden zum Teil gut gebaute Behinderteneinrichtungen, wie WC Anlagen von einzelnen Betreibern zweck entfremdet oder Fahrstühle werden mutwillig beschädigt, so dass vorhandene Infrastruktur teilweise wieder demontiert wird. Es fehlen meines Erachtens nach teilweise die Einsicht, derer die nicht behindert sind und entsprechende Gesetze die entsprechende Infrastruktur als bindend voraussetzt und vorschreibt.Technisch gesehen, ist der Standard meines Erachtens nach Weltspitze und könnte insofern dieser auch ganz Europa ausgeweitet wird, auch für ältere Menschen einen erheblichen Gewinn an Mobilität und Selbständigkeit bedeuten. 

Meines Erachtens nach, müssten stärkere Bundesgesetze dafür sorgen, dass diese Anlagen geschützt werden und das die behindertengerechte Infrastruktur stärker implementiert wird. 







Auf diesen Seiten, werde ich dem Betrachter einen kleinen Einblick ermöglichen und Ausschnitte offerieren, welche Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer und für Menschen ohne eine Behinderung vorhanden sind. Welche Ansprechpartner für Menschen mit einer Behinderung bei der Gestaltung der Reiseplänen hilfreich sein könnten. Sicherlich erhebe ich nicht den Anspruch die Stadt vollständig Darstellen zu können. Ich versuche hier einen kleinen Ausschnitt zu präsentieren, der vielleicht Hilfreich sein kann.

Bilder sagen oft mehr als Worte. Aus diesem Grund beginne ich mit einem Hyperlink zu einer Life Web Cam auf dem schönen Rathausmarkt.

Das Hamburg Magazin gibt Auskunft über Veranstaltungen, die Senatskoordination über   

Neue Seiten für Menschen mit einer Behinderung in Hamburg.

In Hamburg gibt es gute barrierefreie Restaurants mit WC für Rollstuhlfahrer. Die meisten namhaften Hotelbars & Restaurants sind barrierefrei und verfügen über behindertengerechte Einrichtungen. Die City Passagen & Einkaufszentren besitzen ebenfalls Restaurants mit entsprechenden Einrichtungen. Große Veranstaltungsorte sind auch mit behindertengerechten Einrichtungen versehen.

Viele Anbieter von Veranstaltungen und Einrichtungen in Hamburg besitzen eine barrierefreie Infrastrukturen. Diese besteht zum größten Teil aus schwellenlos zugänglichen Eingängen, manche haben spezielle Sitzplätze für Rollstuhlfahrer, behinderten-gerechten WC Anlagen, kommunikationshilfen für Schwerhörige und spezielle, besonderer Service für Menschen mit einer Einschränkung, Hilfestellungen und verminderte Preise.

Die Hamburg Tourismus GmbH hat eine Hotline eingerichtet, hier können Sie  telefonisch Auskünfte über Buchbare behindertengerechte Veranstaltungen bekommen.

Hotline: 040/300 51 300

Hamburg ohne Barrieren

Theater in Hamburg:

Allee Theater
50 % Ermäßigung für Schwerbehinderte.
Buchung direkt über das Theater, Tel: 040-38 29 59.

Altonaer Theater
Schwerbehinderte Parken am Theater kostenlos. Das Theater ist rollstuhlgerecht ausgebaut. Fahrstuhl. Infrarot-Schwerhörigenanlage. Ermäßigung mit Ausweis.
Buchung: 040-39 90 58 70.

Delphi Showpalast
Informationen direkt über das Theater.
Buchung: 040-43 18 600.

Deutsches Schauspielhaus
Behindertengerechtes WC. Behinderten Parkplätze.
Buchung direkt über das Theater, Tel: 040-24 87 13.

Ernst Deutsch Theater
Ermäßigungen bis zu 50%. 2 Rolliplätze. Behinderten WC. Zugang ohne Stufen möglich. Schwerhörigenanlage/Induktionsschleife.
Buchung direkt über das Theater, Tel: 040-22 70 14 20.

Fliegende Bauten
Es gibt einige wenige Rolliplätze.
Nur über die Fliegenden Bauten buchbar, Tel: 040-47 11 06 33.

Hamburger Kammerspiele
Informationen direkt über das Theater.
Buchung: 040-41 33 44 0.

Imperial Theater Hamburg
Informationen direkt über das Theater.
Buchung: 040-31 31 14.

Kampnagel
Behindertengerechtes WC. Rollstuhlfahrer zahlen ermäßigten Eintritt. Die Begleitperson hat freien Eintritt.  
Buchung: 040-27 09 49 49.

Kellertheater
Ermäßigung 8,00 € statt 12,00 €.
Zwei Behindertenparkplätze direkt vor der Tür. Behinderten-WC.
Kein Fahrstuhl.
Buchung direkt über das Theater, Tel: 040-84 56 52.

Komödie Winterhuder Fährhaus
Ermäßigung bis zu 50%. Moderne Infrarot-Höranlage. Behindertenparkplätze. Behindertengerechtes WC.
Buchung: 040-48 06 80 80.

Ohnsorg Theater
Behindertengerechtes WC.
Buchung direkt über das Theater, Tel: 040-35 08 03 21.

Pulverfass Cabaret
Info und Kartenreservierung ab 15:00 Uhr.
Buchung: 040-24 97 91.

Schmidt Theater
Ermäßigung mit Ausweis bei Eigenproduktionen bis zu 50%. Behindertenplätze.
Buchung: 040-31 77 88 99.

Schmidts Tivoli
Ermäßigung mit Ausweis bei Eigenproduktionen bis zu 50%. Behindertenplätze.
Buchung: 040-31 77 88 99.

St. Pauli Theater
Informationen direkt über das Theater.
Buchung: 040-47 11 06 66.

Thalia Theater
Schwerhörigenanlage. Behindertengerechtes WC. Behinderten Parkplätze. Buchung über das Theater, Tel: 040-32 81 44 44.

Museen & Austellungen

Besondere Veranstaltungen & Sehenswürdigkeiten, sowie Informationen:

 

Behindertengerechte WC Anlagen gibt in den jeweiligen Veranstaltungseinrichtungen, sowie in einigen Kaufhäusern, Restaurants, in einigen Polizeidienststellen, bei Behörden und in namhaften Hotels, sowie im öffentlichen Bereich und an einigen U/S-Bahn Stationen.  Natürlich sind behindetengerechte WC Anlagen in den Bahnhöfen, Flughäfen und in den meisten Krankenhäusern, alten Heimen und behindertenstätten, behinderten Vereine vorhanden. Die unten aufgeführte Liste ist bestimmt nicht vollzählig, wer möchte kann mir gerne noch einige Informationen per Email schicken.

Öffentliche Toiletten in Hamburg

Behinderteneinrichtungen                                                     Stand: März 2003 / Umweltbehörde

 

Standort                                                                             WC-Typ

 

Bezirksamt Hamburg-Mitte

An der Alster 28 (Kiosk-WC)

Baumwall / U-Bahn (WC)

Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Ponton Brücke 1(Kiosk-WC)

Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 2 (Kiosk-WC)

Bei den St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 4 (WC mit Wartungspersonal)

Billstedt / U-Bahn (WC)

Große Wallanlagen (Kiosk-WC)

Hauptbahnhof (3 Anlagen) (WC)

Heiligengeistfeld / Domwache (WC mit Wartungspersonal)

Horner Rennbahn / U-Bahn (WC)

Möllner Landstraße / Öjendorfer Weg (Markttoilette mit Wartungspersonal)

Mönckebergstraße / Wallringtunnel (WC mit Wartungspersonal)

Mümmelmannsberg / U-Bahn-Nähe (WC)

Planten un Blomen / Rosenhof (WC mit Wartungspersonal)

Rathausmarkt / Arkaden (WC mit Wartungspersonal)

Rathausmarkt / S-Bahn (WC mit Wartungspersonal)

Rothenburgsorter Marktplatz (Markttoilette mit Wartungspersonal)

St. Michaeliskirche / Krayenkamp (WC tw. Wartungspersonal)

Steendieck / Finksweg (Markttoilette mit Wartungspersonal)

Steinfurter Allee (Behinderten-WC)

Veddel / P & R-Anlage / S-Bahn (Kiosk-WC)

 

Bezirksamt Altona

Am Rissener Bahnhof (WC)

Baron-Voght-Straße / Jenischpark (WC)

Blankeneser Bahnhofstraße 31(Markttoilette mit Wartungspersonal)

Elbuferweg 135/Jollenhafen (Kiosk-WC)

Fernbahnhof Altona (WC)

Fischers Park (WC)

Große Bergstraße/Jessenstraße (Markttoilette mit Wartungspersonal)

Walter-Möller-Park (Kiosk-WC)

 

Bezirksamt Eimsbüttel

Fernbahnhof Dammtor

Beim Schlump / U-Bahn (Kiosk-WC)

Bismarckstraße / Hoheluftchaussee (Kiosk-WC)

Dammtor-Bahnhof (WC)

Eidelstedter Platz / Busbahnhof (WC)

Grindelberg / Bezirksamt (Automatik-WC)

Hartwig-Hesse-Straße (Kiosk-WC)

Koppelstraße / U-Bahn Hagenbeck (WC)

Roman-Zeller-Platz (Kiosk-WC)

Rothenbaumchaussee / Turmweg (Automatik-WC)

Tibarg / Busbahnhof (WC)

 

Bezirksamt Hamburg-Nord

Borgweg / U-Bahn (WC)

Rosengartenweg / Stadtpark (Kiosk-WC)

Schöne Aussicht (Kiosk-WC)

Straßburger Platz (WC)

Winterhuder Marktplatz (WC)

 

Bezirksamt Wandsbek

Berne / U-Bahn (WC)

Bräsigweg (Kiosk-WC)

Rahlstedt ZOB (Markttoilette mit Wartungspersonal)

Volksdorf / U-Bahn (WC)

Wandsbeker Chaussee / U-Bahn (Automatik-WC)

 

Bezirksamt Bergedorf

Alte Holstenstraße 75 (Kiosk-WC)

 

Bezirksamt Harburg

Fernbahnhof Harburg (WC)

Hannoversche Straße / Harburger Bahnhof (WC mit Wartungspersonal)

Neugraben / S-Bahn (WC mit Wartungspersonal)

Neuwiedenthal / S-Bahn (WC mit Wartungspersonal)

Sand / Markt (Markttoilette mit Wartungspersonal)

Stübenplatz (Kiosk-WC)

Wilhelmsburger Platz / S-Bahn (WC mit Wartungspersonal)

(Diese Liste wurde von der Behörde raus gegeben und ist Stand 2003)


Es gibt natürlich auch einige Restaurants die eine behinderten gerechte WC Anlage besitzen. Die meisten  entsprechen der gehobenere Klasse und sind gut auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern eingestellt. 

Leider gibt es auch einige Restaurant oder andere Betreiber, die behindertengerechte WC Anlagen und andere behindertengerechte Einrichtungen als Abstellräume nutzen und einem anderen fremden Zwecken zuführen, so dass diese für Menschen mit einer Einschränkung nicht mehr zur Verfügung stehen.

Es stimmt mich traurig, dass die Bemühungen, der Regierung und der entsprechenden Behörden, wie auch der Baubehörde, behindertengerechte Infrastruktur zu schaffen, so derart kontaktieren wird, dass diese nur kurze Zeit zur Verfügung steht. An manchen Orten steht eine behindertengerechte WC Anlage im Umkreis von 1 km Radius zur Verfügung, wenn diese zweck entfremdet wird und dem Betroffenen nicht zur Verfügung steht, kann sich jeder vorstellen, dass dieses eine schwierige Situation darstellt. 

Behindertengerechte Infrastrukturen sind notwendig für  Menschen mit einer Behinderung und kein Luxus, sie Bilden die Grundlage für ein gleichberechtigte Teilhabe in der Gesellschaft.  Die zweck Entfremdung oder die mutwillig Beschädigung, von sanitären Einrichtungen, Fahrstühlen, Übergänge und anderen, ist meines Erachtens nach gerade bei einer immer älter werdenden Gesellschaft möglichst langfristig zu unterbinden, damit ein gemeinsames Leben auch bis ins hohe Alter ermöglicht wird.

Die Bemühungen ältere Menschen, behinderte Menschen in die Gesellschaft zu Integrieren ist maßgeblich von infrastrukturellen Maßnahmen abhängig.