Konzept

Kein Weltfriede ohne Religionsfriede -Kein Religionsfriede ohne Religionsdialog ”

Aus: Hans Küng, Projekt Weltethos

Nicht immer führt Begegnung von Menschen verschiedener Kulturkreise zu einem sinnvollen, friedlichen Miteinander. Oft führen gegenseitige Angst und Unwissenheit zu vorschnellen Urteilen und unbegründeter Ablehnung. Die schlimmsten Auswirkungen von Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz haben wir leider vielfach erleben müssen.

In Dortmund, einer Stadt mit zehntausenden muslimischer MitbürgerInnen, gibt es auch Misstrauen und Ablehnung gegenüber dem Fremden. Das Dortmunder Islamseminar möchte ein Ort der interkulturellen Begegnung und des interreligiösen Dialogs sein, an dem MuslimInnen, ChristInnen und Menschen anderen Glaubens einander kennenlernen und miteinander über ihren Alltag und ihren Glauben ins Gespräch kommen können. Dadurch sollen auf allen Seiten Ängste und Vorurteile abgebaut werden, um das gemeinsame

Zusammenleben in einem multikulturell geprägten Dortmund zu fördern.

Dies sehen wir als Schritte zum konkreten Frieden vor Ort an, zu dem wir durch unsere verschiedenen religiösen Traditionen ermutigt werden.

Jede Veranstaltung behandelt ein eigenes, in sich geschlossenes Thema, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Im Laufe der Zeit entsteht dabei ein Gesamtbild von zwei ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Kulturkreisen.

 "Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen..." Lev. 19,34

 

 

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Hans Steinkamp,
30.08.2013, 05:58
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