Es geht auch anders: DAS BENSBERG CENTER

Hintergrund

Anfang 2011 hatten wir mit unserer Initiative „Denkanstoß-Bensberg“ einen Entwurf zur Neugestaltung des ehemaligen Loewen-Center-Gebäudes entwickelt. Ziel: Die Revitalisierung der Bensberger Innenstadt.

Ob von Politik, Bensberger Händlern oder Bürger/innen, das Konzept "Denkanstoß-Bensberg_DIE ERSTE" ist von allen Seiten ausgesprochen positiv aufgenommen worden.

Im Laufe des Jahres 2011 kam dann der Stein ins Rollen und der Eigentümer der Immobilie des ehemaligen Loewen-Centers veröffentlichte ein Konzept für einen Neubau an dieser Stelle, die Marktgalerie. Dieses Konzept stieß aufgrund seiner Dimension auf wenig Zustimmung der Öffentlichkeit und wurde daraufhin überarbeitet. Das Ergebnis ist eine, gegenüber dem ersten Entwurf, abgespeckte Version, die aber kaum mehr Zuspruch der Bensberger erhielt als die erste.

Da die Dimension des überarbeiteten Konzepts Marktgalerie nach dem derzeitigen Bebauungsplan nicht zu realisieren ist, soll nun, frei nach dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" bis März 2013 ein verbindlicher Satzungsbeschluss für einen neuen Bebauungsplan herbeigeführt werden. Der Planungsausschuss hatte hiefür bereits grünes Licht signalisiert. Wegen eines Formfehlers muss der Bebauungsplan nun erneut ausgelegt werden, mit einem entsprechenden Satzungsbeschluss ist demnach erst im Sommer diesen Jahres zu rechnen.

Die Alternative

Die aktuelle Situation zeigt, dass in der Mehrheit der Bevölkerung ein großes Unbehagen bezüglich der Größe des Neubaus der geplanten Marktgalerie vorherrscht.

Selbst in den Fraktionen des Planungsausschusses, die alle dem Bebauungsplan zur Marktgalerie Bensberg zugestimmt haben, lässt sich dieses Unbehagen feststellen. Gleiches gilt für die örtliche Händlerschaft.

Die vom Investor geforderten Mieten für die Einzelhandel-Ladenflächen in der Marktgalerie belaufen sich auf über 30 €/qm. Alteingesessene Händler aus Bensberg, die zurzeit in Mietverhandlungen mit dem Investor stehen, haben uns mitgeteilt, dass sie wirtschaftlich nicht in der Lage sind, diese Mieten zu finanzieren. Derzeit sind in Bensberg Mieten für Ladenflächen in Höhe von 18 €/qm üblich.

Von dieser Seite wurden wir wiederholt darauf angesprochen, in wie weit es nicht einen alternativen Lösungsansatz gibt, der zu anderen Mietpreisen führen könnte.

Der geplante Neubau der Marktgalerie wäre einerseits für Bensberg eine städtebauliche Katastrophe, die das gesamte Stadtbild über Generationen negativ prägen würde, und wird andererseits dazu führen, dass sich das für Bensberg typische Bild der inhabergeführten Fachgeschäfte auf Grund der geforderten Mieten nachhaltig ändern wird.

Aus diesen Gründen haben wir nochmals unseren Denkanstoß aufgegriffen und diesen weiter ausgearbeitet. Hierbei haben wir eine Vielzahl von an uns herangetragenen Anregungen aufgegriffen und einen alternativen Lösungsansatz erarbeitet, der sowohl das allgemein geäußerte Unbehagen als auch die Interessen eines möglichen Investors würdigt:

Das BENSBERG CENTER

(Denkanstoß Bensberg_2.3)

Mit diesem Konzept wollen wir unabhängig von persönlichen, wirtschaftlichen oder politischen Positionen aufzeigen, dass in der Revitalisierung der bestehenden Immobilie eine Möglichkeit besteht, für Bensberg eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung der aktuellen Situation zu realisieren.

Dieses Konzept stellen wir Ihnen auf dieser Website vor. Seit der Neuauflage unseres Denkanstoßes haben wir das Konzept inzwischen mehrfach überarbeitet, den aktuellen Stand (vom 18.03.2013) mit einem Entwurf des BENSBERG CENTERS finden Sie hier.

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung auf unserer Kommentarseite abgeben.