Beruf

MEINE BERUFSZIELE UND WAS GEBLIEBEN IST


 
 


Der erste Versuch von mir mit einer Kelle eine schöne glatte Oberfläche der Hauseingangstreppe hinzubekommen.

Dies mit meiner Katze "Tic-Tac" auf der Schulter, die mir offensichtlich mehr zu bieten wußte.




Später, als die Sache ernster wurde und meine Eltern auf eine Karriere ihre Cuchitos drängten, schwankte ich zwischen zwei Neigungen:

 

Ein "chinchinero" auf der calle Valparaíso in Vina del Mar zu werden, mit Trommeln und Cimbeln, ja, das wäre es gewesen, aber leider nicht standesgemäß, der arme Bub. Schade.
Da ich noch jung war und mit Bildung mehr zu verdienen wäre, besuchte ich mit mäßigem Erfolg die Deutschen Schulen in Temuco und Valparaíso.

 
 




In Valparaíso war die chilenische Kadettenschule, das wär´s. Die Mädchen sind ja hinter den tollen Uniformen her und in der eigenen Famile gab es schon den berühmten Seekadetten, meinen Vetter x`ten Grades Paul Hengstenberg, dessen wunderbaren Ziehr- und Ausgehdegen ich erbte.

Das wurde auch nichts, auch wenn meine Mutter, mit marinos aufgewachsen, sich gefreut hätte. Erstens hat sie hiervon nicht gewußt und auch war die Aufnahmeauswahl mir nicht geneigt. Schade.


Was blieb übrig?? Ich wurde Ingenieur, wie mein Urgroßvater Rogers (Sie sehen, ich stamme von der Linie von Roy Rogers ab) aus Texas, der beim Panamakanalbau als "Yankee" wirkte und sich dann nach Chile "zurückzog".

Also wurde ich Ingenieur und Architekt (ne, ne, lass Mann, Chile baut selbst) mit der Erfahrung nach vielen Baustellen: "das tue ich mir nicht auf Dauer nicht an".

Ich schwebte voller Idealen (heute Visionen) zwischen Theorie und Praxis, wurde technischer Hochschul-, Staats- und Kommunalbeamter. Letzteres bin ich noch heute, nachdem ich in Wissenschaft und Praxis Sattelfestigkeit erlangte.

Als Stadtbaurat, also Leiter des Bau- und Planugsgeschehens der kleinen Großen Kreisstadt Dachau fand ich ein nach meiner Tätigkeit als Baubeamter bei der Landeshauptstadt München ein "attraktives und beschauliches" Betätigungsfeld.


 




Höhepunkte meiner beruflichen Laufbahn sind, lächelnd den Widerstand engagierter Politiker auch zu zelebrieren (hier mit Stadträtin Steinlechner und Stadtrat Willi Teufelhard bei der Grundsteinlegung zur Parkgarage Unterer Markt: "Das 20 Millionengrab".

Aktivitäten auch im Bürgerversammlungen und Stadtrat.








Mit Frau Seidl in der BV-Altstadt: "Der OB hat mir das Nachtlicht genommen, hat mir der Herr Pfänder (Werkleiter) gesagt "







Mit MDL Stadtrat Dr.Hans Hatl (unser Hans) und Rosa Rühl, (rote Rosa) in einer Stadtratssitzung

Erstaunlicherweise knüpfte ich, einige Jahre vor meinem wohlverdientem Ruhestand, an Erkenntnisse und Methoden an, die ich engagiert in den 70er Jahren vertrat, aber im Gang durch die Institutionen nicht verfolgen konnte, ja aus den Augen verlor. Nur den ad´hocism praktizierte ich als pragmatische Anwendungsmethode , aber im "Hinterkopf". Schön was?? Verstehen Sie das??

 
 


Idealisten weg von den Verwaltungen.

Es grüßt der lei"d"ende Baudirektor der Großen Kreisstadt Dachau. Frei nach Erik Reger: "Ein erfahrener Beamter substituirt Intelligenz durch Instinkt" - "jetzt als Pensionär" und Teilnehmer an Kulturgeschichtlichem Seniorenstudium des Dachauer Forums um die Defizite eines zugereisten Stadtbaurates nun endlich zu überwinden.

www.dachau.de
info@dachauer-forum.de

Servus


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