MAK & MUSA



"Bauernhof"  
Objekt 120x100x100, 
Holz und Kunststoff in Öl


Zeichnung o.T. 2003


"AUSUSASAU" 1986, Holzschnitt aus der Mappe „tosa waschi“  
Schriftbilder, im Museum des 20.Jahrhunderts 


Zeichnung o.T. 2008


"Politische Collagen" von 2008-2011





Einige Werke
der Künstlerin
Mag. Frauenberger
 angekauft von

MUSA

Museum Sammlung der Stadt Wien.











r Kunst der Kulturabteilung der Stadt Wien. Diese Institution umfasst den Präsentationsbereich für Themenausstellungen aus der Sammlung, die Startgalerie für junge Wiener Kunstschaffende am Beginn ihrer Karriere und die Artothek, die grafische Arbeiten an Wiener Privatpersonen verleiht. Darüber hinaus können in einem eigenen Bereich auch MitarbeiterInnen des Magistrats der Stadt Wien Werke für ihre Arbeitsstelle entlehnen.

Das MUSA präsentiert eine der größten Sammlungen ihrer Art in Österreich und umfasst derzeit 35.000 Objekte sämtlicher Kunstsparten von etwa 4.500 KünstlerInnen. Die Werke wurden im Rahmen von Förderankäufen ab 1951 von der Kulturabteilung erworben und bieten einen veritablen Querschnitt durch die Wiener Kunstentwicklung der letzten Jahrzehnte. Nach dem Grundsatz der größtmöglichen stilistischen Breite bei höchstmöglicher Qualität empfiehlt eine hochrangige Jury Wiener KünstlerInnen oder Kunstwerke mit Wien-Bezug zum Ankauf.

Mit steigender Bedeutung der Sammlung gingen der Wunsch und die Verantwortung einher, die erworbenen Arbeiten den BürgerInnen näher zu bringen und gleichzeitig die KünstlerInnen zu fördern. Denn eine Kunstsammlung lebt nur, wenn sie auch öffentlich wahrgenommen wird.

Mit einer Ausstellungsfläche von ca. 600 m2 sowie zeitgemäß ausgestatteten Depots nimmt die Stadt Wien ihre Verantwortung gegenüber der Bildenden Kunst auch in diesem Bereich wahr und ermöglicht damit, ein anspruchsvolles Programm im Sinne der heimischen KünstlerInnenschaft umzusetzen.

Ausgangspunkt für die Institutionalisierung des MUSA war die im April 1991 von Wolfgang Hilger kuratierte Ausstellung Ins Licht gerückt. Ein Museum auf Abruf in der Volkshalle des Rathauses. Von hier führte der Weg über eine kleine Galerie am Schillerplatz (1999 – 2003) bis hin zur Eröffnung des heutigen Hauses neben dem Rathaus (2007).

Auf Basis der Sammlung werden jährlich drei Themenausstellungen verwirklicht, welche die Wiener Szene im Fokus haben. Neben soziokulturellen Themen wie Geschlechterrollen oder Politik bilden auch kunstphänomenologische Aufgabenstellungen die Schwerpunkte der Ausstellungstätigkeit. In biennalen Schritten wird jeweils ein Jahrzehnt der Sammlungsgeschichte gemeinsam mit Katalogbuch und Werkverzeichnis präsentiert. Umfangreiche Schenkungen bieten ebenfalls Anlass zur Aufarbeitung und Präsentation. Dazu vertiefen Begleitveranstaltungen wie Lesungen, Konzerte, Vorträge und Diskussionen die aktuelle Thematik. Darüber hinaus ist das MUSA Heimstätte des Eyes On – Monat der Fotografie Wien und zeigt jeweils zu diesem Anlass eine internationale Ausstellung zum aktuellen Stand der Fotografie.

Die Kooperation mit internationalen Institutionen in Form von Ausstellungstausch oder gemeinsamer Planung von Projekten gehört ebenso zur Aufgabenstellung des MUSA.