Das Dalmally Projekt


Das Dalmally Projekt (SEUS Webseite 2010), die Dalmally Gemeindekirche und der dazugehörige Friedhof befinden sich in Glenorchy, am Kopf von Loch Awe in Argyll, im Zentralgebiet des MacGregor Heimatlandes, im westlichen Teil Schottlands gelegen.

Dieses Gebiet ist für die MacGregors sowohl geschichtlich als auch traditionell bedingt sehr wichtig. Über 1000 Jahre lebten MacGregors in diesem Tal. Die Chiefs der MacGregors sind dort, in der Kirche von Clachan Diseart wie sie genannt wird, begraben.


Wir wissen, dass alleine im Mittelalter mindestens drei Steinsärge in der Nähe des Altars
der Kirche platziert wurden.


Die bekannten Aufzeichnungen aus dieser Zeit bezeugen, das dort zwölf Chiefs, ihre Frauen und Verwandten an diesem Standort begraben liegen.



Der Dekan von Lismore (James MacGregor), sammelte von 1490 bis 1550 unzählige gälische Poesie aus dieser Zeit. 

Er sammelte mündliche Traditionen und schrieb und nahm Nachrufe auf, inklusive der Daten und Dokumentationen.

Wir haben dadurch echte Beweise, dass unsere MacGregor Chiefs dort hin gebracht wurden, um sie zu beerdigen.



Es war den Chiefs so immens wichtig dort bestattet zu werden, dass sogar Iain Dubh, 6ter Chief des Clan Gregor " the White Toothed Falcon of the Three Glens"
den ganzen Weg über die Hügel getragen wurde, um dort bestattet zu werden.
müssen
Die steinernen Särge in die die Chiefs gelegt wurden und die dazugehörige Geschichte müssen für zukünftige Generationen bewahrt werden.

Im frühen 14ten Jahrhundert flohen die Tempelritter von Frankreich nach Schottland. Sie kamen über Kilmartin und brachten ihre Tradition komplizierter Steingravur mit sich.

Nur durch den Namen „Loch Awe Schule“ des Steingravierens wuchs in diesem Gebiet die anspruchsvollste mittelalterliche Steingravurart Schottlands heran.


Diese behauenen Steine wurde aus hartem Granitschiefer mit anspruchsvollem Knotenmustern verziert, wie es noch nie zuvor gesehen wurde.


Viele dieser Steine haben Schwerter die nur Krieger eingraviert bekamen. 

Ein echter Templerstein hatte nie einen Namen sondern lediglich die Kontur eines Kriegerschwertes eingraviert.


Diese im Templer Code gefertigten Steine kann man in Kilmartin und in den umgebenden Gebieten in Mischung mit den eben beschriebenen mehr verzierten Steinen vor Ort finden.

Von diesem Beweisen leiten wir ab, dass die Steine der Chiefs von Tempelrittern graviert wurden.
Da die Steine selbst zu dieser Zeit sehr teuer waren konnte nur ein Chief der entweder reich und oder ehrenvoll genug war sich einen solchen Grabstein leisten.

Als die Reformation begann wu
rde die alte keltische Kirche vielen Änderungen unterzogen.
Der östlich gelegene, vor Reformationszeiten erbaute Kirchenaltar, wurde in das protestantische Westende der Kirche umgezogen.

Sowohl die Steine als auch die Särge wurden 1811 aus der Kirche entfernt. 1811 wurde die Kirche erneut umgebaut. Eine von vielen Umbauten seit dem Mittelalter.


Der quadratisch geformte Ostaltarbereich wurde zum neuen Eingangsbereich von einem neu oktagonal geformte Gebäude, von denen es nur eine Handvoll in ganz Schottland gibt.



Die Arbeiter die die Renovierungen machten nahmen die Steine der Chiefs und warfen sie auf den Frie
dhof.


Dort blieben sie dann für viele Dekaden liegen.


1822 kam Chief Joh
n MacGregor-Murray zur Kirche und sah die Steine dort aufeinander gestapelt liegen.

Die verantwortungslose Behandlung der Steine entrüstete den Geistlichen so sehr, dass er einen Protestbrief schrieb.

Was danach geschah, so vermuten wir, ist, dass die dort im Tal immer noch ansässigen MacGregors die Stein an sich nahmen und für ihre eigenen Beerdigungen auf diesem Friedhof verwendeten.

1897 fertigte Robert Brydall, angeleitet durch die Beschreibungen von dem Dekan von Lismore, der die Grabstätten fast 400 Jahre früher identifiziert hatte, erste handschriftliche Skizzen an.


Ursprünglich gab es Beschreibungen von 12 Steinen, allerdings waren wir bis jetzt nur in der Lage 7 zu identifizieren.


Es besteht die Möglichkeit, dass einige vermisste Steine über die Zeit hinweg in die Grassode eingesunken sind.

Eine Luftaufnahme des Dalmally Friedhofes, die während der Trockenperiode gemacht wurde, zeigt ein gleichmäßige
s Muster von braunen Flecken im Gras die von den Steinen des Dunklen-/ und Mittelalters stammen könnten.

Der gesamte Friedhof erscheint als ein sehr keltisch angelegtes Mosaik von Gräbern.


Genehmigungen und finanzielle Mittel vorausgesetzt, hoffen wir eines Tages di
e Erlaubnis zu erhalten, einige Erkundungsarbeiten durchführen und damit feststellen zu können ob einige dieser Flecken, die auf dem Foto zu sehen sind, tatsächlich Ruhestätten und Steine unserer Chiefs sind die in den Grassoden versunken sind.

Bis 1980 gab es einen kleineren identifizierter Kindergrabstein der allerdings gestohlen wurde, da er sich außerhalb der Kirche befand.

Aufgrund  der Wichtigkeit der Steine müssen wir alles in unserer Macht stehende tun, um sie zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten.

In den letzten 10 J
ahren ist eine weitere neue Bedrohung hinzu gekommen die, wenn wir ihr nicht richtig begegnen, dazu führen kann, dass wir die Steine vollständig verlieren.


Das relativ neue Phänomen des sauren Regens beschleunigt den witterungsbedingten Altersprozess dramatisch.

Des weiteren werden durch Rasenmäher und andere moderne Erfindungen die es im 18ten Jahrhundert noch nicht gab, die Beschädigungen an den Steinen massiv voran getrieben.



Risse, Spalte und andere Beschädigungen werden dadurch extrem verstärkt und oder weiter ausgebildet bis zum vollständigen Verlust der Steine und der Gravuren jedes Mal,  wenn der Rasen getrimmt oder der saure Regen sich weiter in die Steine frisst.


Wir bestreiten somit ein „Rennen gegen die Zeit“.

Wie bereits erwähnt waren die Steine zur Zeit ihrer Entstehung sehr teuer.

Heutzutage sind sie für Clan von unschätzbaren Wert.

Sie sind mittelalterliche Monumente und Schätze des Clans und nicht zuletzt Schottlands. Es sind Schätze der Geschichte die es unbedingt zu erhalten gilt.


Man muss bedenken: sollten wir unsere Ansprüche an die Grabstätten geltend machen können, haben wir die Möglichkeit, durch den Schutz von „Historic Scotland“ die Gräber zertifizieren und durch Markierung und Beschilderung schützen zu lassen.


Wir wollen durch jeden Aspekt des Projektes dieses vorantreiben und dadurch unseren Respekt zur Sache Geltung verleihen.


Es wurde bis jetzt sehr viel getan das Projekt zu legitimieren und wir haben ein sehr gutes Gefühl bezüglich der entsprechenden Anträge die in die Wege geleitet wurden.


Dies alles wurde bis jetzt durch Keith MacGregor, U.S. Repräsentant der Clan Gregor Gesellschaft in die Wege geleitet und erarbeitet. Er hat sehr viel Schweiß und Arbeit in diese Sache fließen lassen und in seiner Tätigkeit bei Fox News hat er kontinuierlich daran gearbeitet Gelder hierfür zu erwirtschaften.

Wir schulden ihm eine große Anerkennung für seine bis hierhin geleistete Arbeit in der Erhaltung des Erbe von Clan Gregor und Schottlands.

Spenden für dieses Projekt kamen bis jetzt von Mitglieder des US Süddost Chapters, der Amerikanischen Clan Gregor Gesellschaft und von MacGregors aus der ganzen Welt. Auch wir wollen unseren Beitrag leisten und würden uns freuen, wenn sie uns hierbei unterstützen würden.