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Camerota und Marina di Camerota

Südlich des Capo Palinuro führt eine beeindruckend schöne Küstenstraße bis Marina die Camerota.  Ein Fischerort, der romantisch in einer Bucht liegt.


Der Yacht- und Fischerhafen ist gemeinsam mit der Piazza das Zentrum des Ortes. Marina di Camerota ist ein gewachsenes Dorf, mit touristischen Strukturen, die in das „normale“ Leben eingebunden sind. Eine Vielzahl kleiner Geschäfte, Bars und Restaurants säumen die Hafenpromenade und die malerischen Gassen. Am besten sollte man das Auto am Hafen parken und zu Fuß in den Ort hineinschlendern.

Mitte des 19. Jahrhunderts sind viele Bewohner von Camerota nach Venezuela ausgewandert, um der Armut in Süditalien zu entfliehen. Heute noch kann man diese enge Verbindung spüren, durch Straßennamen, wie Via Bolivar und das Simon-Bolivar-Denkmal.

Marina di Camerota ist von herrlichen Stränden umgeben. Im Ort selber gibt es den Sandstrand San Domenica; im Süden gibt es viele Strände, die man fast ausschließlich mit dem Boot oder zu Fuß erreichen kann.

Das mittelalterliche Camerota liegt ca. 6 km über dem Ort Marina di Camerota, stolz auf einem Felsplateau in 300 m Höhe. Camerota ist ein kleiner, beschaulicher und waldreicher Bergort. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen kann man immer wieder auf das Meer sehen. Es gibt dort ein frühmittelalterliches Castello; von dort hat man einen schönen Blick zum Monte Bulgheria.