Was ist Carrom überhaupt?


Carrom ist ein Geschicklichkeitsspiel, das große Ähnlichkeiten mit dem Billard aufweist.
Nicht umsonst wird es auch als „indisches Fingerbillard“ bezeichnet. Neben dem technischen Können spielen auch Taktik und gute Nerven eine wesentliche Rolle.


Die Aufgabe besteht darin, weiße oder schwarze Spielsteine (Coins) in Löcher an den Ecken des quadratischen Spielfeldes zu versenken. Sie werden mittels des Schusssteines (Striker) angeschnippt.



Bei uns (noch) relativ unbekannt, ist Carrom in großen Teilen Asiens, insbesondere in Indien, in Sri Lanka und auf den Malediven ein Volkssport.



Wie funktioniert dieses Spiel?


Gespielt wird entweder mit zwei Personen (Einzel) oder vier Personen (Doppel).
Wer anfängt hat die Spielfarbe Weiß.

Gespielt wird reihum, gegen den Uhrzeigersinn. Ein Spieler bleibt an der Reihe, solange es ihm gelingt, Steine zu versenken.

Der rote Stein (Queen) darf nicht der erste und nicht der letzte Stein sein, der versenkt wird. Wird die Queen gespielt, so muss mit dem nächsten Schuss ein Stein der eigenen Farbe versenkt werden (Bestätigung / Cover).



Versenkt ein Spieler / ein Team alle eigenen Steine, so endet das Board und die verbliebenen Steine des Gegners werden als Punkte gutgeschrieben. Hat dieser Spieler / dieses Team auch die Queen versenkt, so gibt es zusätzlich drei Punkte.

Es wird solange gespielt, bis 8 Boards oder 25 Punkte erreicht werden.