Isernhagen

Isernhagen ist eine selbständige Gemeinde in der Region Hannover (Niedersachsen), die sich aus sieben Ortsteilen, darunter vier althergebrachten Bauerschaften, zusammensetzt. Die Gemeinde grenzt nordöstlich an die Stadt Hannover in Richtung der nächsten größeren Städte Celle und Burgdorf. Isernhagen ist nach dem durchschnittlichen Einkommen ihrer Bürger die wohlhabendste Gemeinde Niedersachsens.

Die ursprünglich vier Altdörfer des heutigen Isernhagens:
Niedernhägener Bauerschaft (NB)
Kircher Bauerschaft (KB)
Farster Bauerschaft (FB)
Hohenhorster Bauerschaft (HB)

wurden im 13. Jahrhundert in der Form eines klassischen langgestreckten Hagenhufendorfes angelegt. Ihre Bezeichnung als Bauerschaft ist charakteristischen Ackerbürgerstädten entnommen. Deren Bewohner besaßen Gärten, Äcker und Allmende, was von den geburen (Bauern) bewirtschaftet wurde. In niederdeutschen Städten hieß diese Wirtschaftsform Burschap (Bauerschaft).

Eine Feuersbrunst legte in der Hohenhorster Bauernschaft (HB) am 25. August 1850 in kurzer Zeit 6 Gehöfte in Flammen und zerstörte dabei 8 Wohnhäuser und 4 Scheunen.

Im Zuge der niedersächsischen Verwaltungs- und Gebietsreform wurde am 1. März 1974 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Altwarmbüchen, Kirchhorst und Neuwarmbüchen sowie der vier Isernhagen-Alt-Dörfer die neue Gemeinde Warmbüchen gebildet. Diese erhielt später den endgültigen Namen Isernhagen. Der OrtsteilIsernhagen NB-Süd der Gemeinde Isernhagen kam 1974 zur Stadt Hannover und wurde dort zum Stadtteil Isernhagen-Süd. Seit dem 1. November 2001 gehört Isernhagen zur Region Hannover, in der der damalige Landkreis Hannover aufgegangen ist. Quelle Wikipedia.org