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Amphibienschutz 2016


        

17.4.2016

Mit dem Abbau des Schutzzaunes an der Staatsstraße 2079 am Freitag und Samstag ging unsere diesjährige Amphibienschutzaktion zu Ende. Die ganze Truppe hofft sehr, dass wir für diesen Laichwanderweg bald eine Dauerlösung finden werden. Ein sehr selten gewordene Spezies ist in dieser Gegend anzutreffen. Und es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch der kleine Bestand an Springfröschen erloschen ist.

Unsere Truppe sammelt entlang der Zaunstrecken 4 mal den Müll ein, der dort laufend entsorgt wird.

Bildbeschreibung von links nach rechts und von oben nach unten:

                                    
Monika ist Informatikerin und sie hat ihre Mittagspause am Freitag ausgeweitet, um in dieser Zeit zu helfen. Max hat Urlaub genommen.
Ein "Selfie" der 4-er Bande am Freitag. Monika war schon weg. Auch Doris und Brigitte haben eine Berufs-Arbeitszeitpause z.G. des Naturschutzes eingelegt.
Alleine 16 Eimer voller Erdnägel. Das ist viel, viel Amphibienschutzmaterial.
2800 Erdnägel dienen dazu, den Zaun bodendicht aufzustellen.
                                       
Die Samstags-Rest-Truppe. Gertud, Erhard, Max, Günter, Brigitte, Klaus und Johannes. Ein paar mussten schon früher gehen.
Nach 5 Wochen sammeln wir wieder Müll entlang der Zaunstecke ein. Es ist unbeschreiblich wie viel Abfall unsere Gesellschaft ständig produziert und einfach in der freien Landschaft entsorgt.
Johannes war dieses Jahr das erste Mal dabei. DANKE Johannes. Du hast toll mitgearbeitet.

                                                                

Darauf sind wir stolz. Es ist der Laich von Fröschen.
Er ist sehr, sehr stark gefährdet. Der Springfrosch. Bekommen wir noch Hilfe, bevor er auch aus dieser Region verschwindet?


10.4.2016

Der Amphibienschutz 2016 in Neukeferloh geht zu Ende.
Wir sichern nur die Hinwanderung der Tiere und das auch nur an 2 Stellen. Die Rückwanderung der erwachsenen Tiere und des Nachwuchses bleibt ungeschützt. Wir bitten alle Verkehrteilnehmer auf die Hinweisschilder zu achten, die einen Laichwanderweg wärhrend der Hauptwanderzeit markieren.

Bildbeschreibung von links nach rechts:


So klein ist das Bergmolch-Weibchen
Millionen Amphibien sterben jedes Jahr auf den Straßen
Hinweisschild am Friedhofsweg in Neukeferloh


Die fleißigen Naturschützer. Das hier ist Bernhard.
Das ist Susanne
Und das Brigitte und Uli
Und das Evi und Uli
Und das ist fast die komplette Truppe, die den Zaun an der Leonhard-Stadler-Straße wieder abgebaut hat



9.4.2016

Der Einsatz der Amphibienschützer an der Staatsstraße 2079 - ein lebensgefährliches ehrenamtliches Engagement seit 14 Jahren.

"Beim heutígen morgentlichen Kontrollgang passierte es mir wieder. Ein Autofahrer drückte auf der Staatsstraße 2079 "beim Forstwirt" entlang der Zaunstrecke auf das Gaspedal. Er überholte zwei vorausfahrende Fahrzeuge. Zwischen dem überholenden Fahrzeug und mir bestand nur ein halber Meter Abstand. Ein Wahnsinn, wie rücksichtlos und gesetzeswidrig sich Menschen verhalten können".

  Deutliche Verkehrshinweise. Entlang der Zaunstrecke besteht Überholverbot und eine Geschwindigkeitsbeschränkung 60 kmh.  Am Abend sogar mit Blinklicht.

Für die Tiere, die diese Straße passieren wollen, besteht wenig Chance dies zu überleben.

 Eine von Millionen von Amphibien die Jahr für Jahr durch den Staßenverkehr getötet oder verletzt werden

 Toter Igel außerhalb des Schutzzaunes

Wir hoffen sehr, das wir in absehbarer Zeit eine Dauerlösung für diesen Laichwanderweg der Amphibien (gegenüber Golfplatz Harthausen) in Zusammenarbeit mit den Behörden finden werden.




11.4.2016

Wenn unsere zwei Kontrollgänger sie nicht gerettet hätten, hätten sie kaum eine Chance gehabt lebend über die Staatsstraße zu kommen. Millionen von Tieren sterben jährlich durch den Straßenverkehr. Und manche Arten sterben dadurch aus.

"Die Bibliothek der Erde brennt"










7.4.2016

Die Amphibienschutztruppe bedankt sich ganz, ganz herzlich bei den Mitarbeitern des Bauhofes Grasbrunn, dass sie uns dieses Jahr so gut und weitsichtig bei den Aufbauarbeiten für den Schutzzaun an der Staatsstraße 2079 geholfen haben. Durch die Schneeräumfahrzeuge wurden große Brocken an Grasnarben auf dem Seitenstreifen, auf dem wir unseren Schutzzaun bodendicht aufstellen, hinterlassen. Für unsere Aktivengruppe wäre es unmöglich auf einem km Länge neben dem zeitintensiven eigentlichen Zaunaufbau auch noch den Randstreifen eben und frei von Laub, Holzresten, Grasnarben zu bekommen.

Danke für die Hilfe, die uns in den letzten 4 Jahren durch die Gemeindeverwaltung Grasbrunn diesbezüglich gewährt wird.


  Herr Kain (mit Messer) mit seinem fast vollständigen Team.
Der Froschkönig sagt "Rette mich!"



4.4.2016

Ist sie nicht wunderbar - die Natur? Und sollten wir alle sie nicht viel mehr schützen? 

 Dieses wunderbare Foto hat uns heute Abend Brigitte zugeschickt. Die nächtlichen Kontrollgänger haben ihn gerettet.



1.4.2016
 Die Erde braucht dringend mehr Freunde!




Ein paar Stunden für den Zaunaubau stellten diese aktiven Naturfreunde, für die Rettung von kleinen Lebewesen, zu Verfügung.

                                                                                                                                                             Vielen, vielen Dank dafür!


Impressionen vom Zaunaufbau am 11.3.2016 in Neukeferloh, Leonhard-Stadler-Straße





Impressionen vom Zaunaufbau am 12.3.2016 an der Staatsstraße 2079 "beim Forstwirt".