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Amphibienschutz 2015

17.4.2015

"Ich bin ziemlich sicher, dass es sich um letztjährige Wasserfrösche handelt"

sagt unserer Amphibienschutzspezialist zu dem Fund von Dani, heute früh, an der Zaunstrecke entlang der Staatsstraße 2079.



5.4.2015

Eine Rarität, die wir durch unsere Arbeit versuchen zu retten:

Der Springfrosch gilt als gefährdet und als eine streng zu schützende Art

Springfrösche sind schlanke, langgliedrige Froschlurche mit einer spitzen Schnauze. Die Kopf-Rumpflänge der Männchen reicht selten über 6,5 cm, die der Weibchen bis 9 cm. Die Oberseite ist hellbraun, rotbraun oder auch hell graubraun. Die Unterseite ist weißlich und meist ganz ungefleckt. Das Trommelfell erreicht etwa die Größe des Augendurchmessers und befindet sich jeweils sehr dicht hinter dem Auge. Auf Ober- und Unterschenkeln zeigen sich dunkle Querbänder, die aber kein alleiniges arttypisches Merkmal sind. Die Hinterbeine sind auffallend lang, wodurch die Art sehr sprunggewandt ist: sie kann ein bis zwei Meter weite Sätze machen.



31.3./1.4.2015

 Neukeferloh, Leonhard-Stadler-Straße. Schade um die schöne Weißtanne. Sie sieht man nur noch selten im Wald, obwohl ihr Nutzen für die Natur sehr groß ist.
                                                                                                An der Leonhard-Stadler-Straße stehen noch einige Exemplare dieser Rarität.

 
Kaum hat sich der Sturm gelegt, begann um 7.30 früh die Inspektion der Schäden. Alles konnte gut repariert werden. Kein Baum fiel auf den Zaun an der Staatsstraße 2079. 
Nur durch das Absägen eines Baumstammes wurde dieser an einer Stelle beschädigt. Ansonsten wurde der Zaun durch herabgefallene Äste oder den Schnee nieder gedrückt.

 Die Eimer fand man nahezu nicht mehr. Sie waren voller Laub und anderen umherfliegenden Sachen.


 Evi und Toni halfen mit, Zwischenstangen für die Stabilität des Zaunes einzuziehen. Um 11 Uhr war der Zaunabschnitt wieder instandgesetzt.


Dienstag, 24.3.2015

Dieses Jahr untergraben den Amphibienschutzzaun auffällig viele Mäuse. Wir finden das gar nicht gut, denn der Zaun sollte am Boden kein Durchschlüpfen der Amphibien ermöglichen.



Selbst in dem Boden von zwei Eimern fanden wir Verzweiflungs-Löcher von Mäusen. Die Stecken in den Eimern dienen als Ausstiegshilfen für gefangenen Mäuse. Aber machmal sind die Tiere so panisch,
dass sie das Hilfsangebot nicht registrieren.



Mäuse sind die natürliche Beute der Füchse. Wir fanden diesen abgeschnittenen Fuchsschwanz im Wald..................


 Am Montag war Bergmolch-Tag. 4 gerettete Männchen - 2 gerettete Weibchen.


Dienstag, 17.3.2015

Jetzt wandern sie wieder!

Straßen durchschneiden die Wanderwege der Amphibien zum Laichgewässer, in dem sie einst selbst geboren wurden. Sie müssen diesen Weg gehen. Es ist in ihnen genetisch so verankert. Amphibien sind dem Verkehr vollkommen schutzlos ausgesetzt. Sie brauchen sehr, sehr viel Glück um lebend auf der anderen Straßenseite anzukommen. Wir Menschen können den Tieren ein wenig helfen, am Leben zu bleiben. Fahrt bitte vorsichtig und tragt gegebenenfalls die Tiere in deren Laufrichtung über die Straße. Amphibien wandern ab Dämmerungsbeginn bis in die frühen Morgenstunden. Und besonders gerne laufen sie, wenn es regnerisch ist und das Thermometer über Null Grad anzeigt.



Samstag, 14.3.2015

Wir finden, das ist eine wahre Meisterleistung!
Unsere Amphibienschutzaktion jährt sich dieses Jahr zum 13. Mal.

800 Meter Amphibienschutzzaun wurden heute von einer Truppe ehrenamtlich engagierter Menschen an der Staatsstraße 2079 aufgestellt. Dieser Zaun unterbricht an dieser Stelle einen Hauptwanderweg der Amphibien, der vom Winterquartier im Höhenkirchner Forst in Richtung Wasserstellen auf einem Golfplatz führt. Die Tiere werden durch uns davor bewahrt, überfahren zu werden. Ein Team von fachlich geschulten Helfern bringt die Geretteten vom Zaun zu einem Ersatzgewässer, dass speziell für diese Maßnahme erstellt wurde.

Wir raten dringend davon ab, Amphibien ihrem Lebensraum zu entnehmen und an anderen Stellen auszusetzen. Sie sind reviertreu und brauchen dringend ihr Laichgewässer in dem sie geboren wurden.

Wir danken den Mitarbeitern vom Bauhof Grasbrunn. Unsere Aktion wird nun das 3. Jahr von ihnen dahingehend unterstützt, indem das Laub auf dem 800 m langen Randstreifen entfernt wird, damit wir unseren Amphibienschutzzaun bodendicht aufstellen können.

Die Erde braucht Freunde – Helfen Sie mit!

Fotos:
Impressionen von der Vorbereitung, dem Aufbau, den ehrenamtlichen Helfern und den fertig erstellten Zaun.
Danke Thomas, Angi, Günter, Daniela, Anne, Toni, Evi, Karin, Michaela, Susanne, Tom, Hans, Christiane, Ralph, Bernhard, Andrea, Verena, Susanne, Klaus, Thomas, Brigitte, Peter, Monika, Max und Doris.

 Der Zaun steht "wie eine 1".


Freitag, 13.3.2015

Heute war Amphibienschutz-Zaunaufbau in Neukeferloh, an der Leonhard-Stadler-Straße. Mit dieser Mannschaft waren wir in 2 Stunden fertig. Der Zaun steht wunderbar da.

Danke Susanne, Brigitte, Max, Bernhard, Peter, Uli, Klaus, Thorsten und Doris (Letztere hat fotografiert).