Aktuelles


Auszeichnung EHRENAMT


2/2018 Max Walleitner, der langjährige Vorsitzende der Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern wurde durch die Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz in Bayern, Frau Scharf, mit dem "Grünen Engel" ausgezeichnet.

Herr Walleitner gehört dem Vorstand des Landesverbandes des Bund Naturschutz in Bayern an, ebenso dem Vorstand der Kreisgruppe München. Er ist Gemeinderatsmitglied der Gemeinde Grasbrunn. Gehört der Ortsgruppe Bündnis90/Grüne an. Weiterhin ist er Mitbegründer des Tierschutzvereins TierInsel-Umut Evi e.V., die die Kastration von Straßentieren in der Türkei und in Griechenland organisieren und finanzieren. Auch dort ist er aktiver und tatkräftiger Vorstandsvorsitzender. Auch wirkt er seit über 15 Jahren, ebenso anpackend, beim der jährlichen Amphibienschutzaktion im Gemeindegebiet mit.

Neben Vollzeitberuf wird die Feizeit und der Urlaub in das Gemeinwohl investiert.

DANKE Max für Dein großartiges ehrenamtliches Engagement!

Wir freuen uns dass der 1. Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn, Herr Korneder und der komplette Vorstand des Ortsverbandes des Bund Naturschutz in Bayern e.V. bei der Verleihung anwesend war.








"KEFERLOH" Für Bayern hat es einen hohen kulturhistorischen Wert.

Petition: Retten wir das Naherholungsgebiet Keferloh bevor es zu spät ist.
Die Mehrheit der Gemeinderäte hat für den Ausweis eines Gewerbegebietes in Keferloh gestimmt.

https://www.change.org/p/gemeinderat-grasbrunn-retten-wir-das-naherholungsgebiet-keferloh-bevor-es-zu-sp%C3%A4t-ist-2c23bf04-b904-4ffe-9eb1-1b8722006d90?recruiter=7841574&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook&utm_campaign=autopublish





5.2.2018




Einladung zur Mitgliederversammlung am 22. Februar 2018

 

 

Wir laden Sie herzlich ein zur Mitgliederversammlung

der Bund Naturschutz – Ortsgruppe Grasbrunn

am Donnerstag, den 22. Februar 2018 um 19 Uhr im kleinen Saal des Bürgerhauses,

Leonhard-Stadler-Str. 12, 85630 Grasbrunn-Neukeferloh.

 





Tagesordnung

 

  • Begrüßung/Formalitäten

  • Bericht der 1. Vorsitzenden über das vergangene Jahr

  • Sachstandsbericht zu bayernweiten BN-Themen

  • Bericht des Kassiers

  • Entlastung

  • Amphibienschutzaktion 2018

  • Sonstiges

 

Anschließend freuen wir uns über ein nettes gemeinsames Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.

 





Die Eier-Lüge: Dokumentation-Recherche-Fotos-Tatsachen, bitte scrollen


Bitte unterstützt diese Erzeugung!

In Grasbunn gibt es die Alternative für jeden, der auf den Verzehr von Eiern nicht verzichten möchte. Sie ist nicht bio - aber regional und empfehlenswert.

Danke Herr Unterbichler, für ihr Verständnis für diese landwirtschaftliche Tierhaltung. Ist das nicht ein riesengroßer Unterschied wie sogenannte "Freilandhaltung" betrieben wird und betrieben werden kann?

Unsere Bitte an alle Konsumenten: schaut euch selbst an -  erkundigt euch was ihr esst. Nur so können wir alle besser leben!




Zu den Bildern: Wenn ihr die Dokumentation die Eierlüge anseht, dann wird dort erläutert, wie auch durch politische Unterstützung, tierquälerische Massentierhaltung in Stallhaltungsanlagen forciert wird. Im Münchner Umland haben wir einen landwirtschaftlichen Betrieb für Freilandhaltung besucht. Alle Tiere schauen "nicht normal" sondern schrecklich aus. Federn fehlen, die Haut der Tiere ist überall stark entzündet. Man sagt uns, die Tiere können ins Feiland, wollen aber nicht. Nachprüfen können wir die Aussage nicht. Fakt ist, keine einzige Henne ist im Freiland anzutreffen. Allerdings ist erkennbar, dass alle Tiere etliche Meter über ein Schotterareal müssten, wenn sie auf eine Wiese wollten. Die Wiese ist ohne jegliche Schutzvorrichtungen. Schon dumm wären die Hühner, wenn sie sich so unüberlegt ihren Fressfeinden aussetzen würden.

Das ist regional - das ist die Landwirtschaftspolitik, der Tierleid vollkommen egal ist.
Unser Folgebericht zeigt eine Freilandhaltungsform, die unterstützt werden muss.





Die Eier-Lüge - schaut bitte diese sehr gute Dokumentation im ARD an. Und ignoriert das Leid der Tiere in der industriellen Landwirtschaft nicht einfach! Gerade auch in unserm "wunderschönen Bayern" wo uns von der Politik und den Unternehmen etwas ganz anderes "vorgegaukelt" wird. Unsere nächste Einstellung zeigt, wie die Realität in den meisten Fällen aussieht und was wir dagegen tun können.

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/videos/exclusiv-im-ersten-die-eierluege-video-102.html







30.7.2017 Schön war sie - díe Radl-Tour mit Besuch von Andis wunderschönem, in Eigenarbeit gebautem Bienenhaus. Und die Bienen danken es ihm, indem sie ganz lange leben und super fleißig Honig produzieren. Vom Honig dürfen sie bei Andi viel für sich selbst behalten. Er imkert mit Herz für die Tiere und mit Verstand. Schön zu sehen. DANKE Andi!





                                                                 





Juli 2017

Wieder wurden 3 Bäume im Wilhelm-Dresel-Park in Neukeferloh gefällt. Der Grund: Die "Eschen" hatten Totolz in der Krone und aus Gründen der Verkehrsicherheit lies man die Bäume fällen.

Unsere Anmerkung. Es ist deutlich sichtbar, dass es nicht 3 gleiche Bäume waren. Wir nehmen an, dass der dickste Baum unter ihnen eine wertvolle Kirsche gewesen sein könnte. Der Stamm weist bei allen 3 Bäumen nur geringfügige Schäden auf. Ein Gutachten wurde nicht gemacht.

So wie den Menschen Haare ausfallen, so sterben auch bei Bäumen Äste ab. Dieses Totholz ist wichtig für die Insektenwelt. Und jeder, der sich ein bisschen informiert, weiß, wie schlecht es inzwischen um unsere Natur und damit unsere Lebensgrundlagen bestellt ist. Aber natürlich - aus Gründen der Verkehrssicherheit muss man Totholz im Geäst entfernen. Aber warum führt man keine Baumpflegemaßnahmen durch? Warum sägt man die kompletten Bäume ab und beraubt damit auch die Natur um Lebensräume? Warum spart man hier an Geld, wenn man es in anderen Bereichen sehr großzügig ausgibt?

Ersatzpflanzungen werden frühestens in 50 Jahren den Naturwert der älteren Bäume ersetzen. 50 Jahre. Was wird in 50 Jahren sein?

Das ist mit dem selbst erklärten Image einer "grünen Gemeinde" nicht vereinbar.

                               




  Bilder vom "Genuss-Radeln im Forst" am 11.6.2017

                       







7.4.2017 Grasbrunn

Die Bewirtschaftung des Gemeindewaldes in Grasbrunn soll lt. dem zuständigen Revierförster des Amtes für Landwirtschaft und Forsten (die Bewirtschaftung wurde dem ALF auf Vorschlag der Gemeindeverwaltung und mehrheitlichen Beschluss des Gemeinderates übertragen) durch Harvester und Forwarder durchgeführt werden. Herr Matuschek befürwortet zusammen mit dem Bürgermeister der Gemeinde Herrn Korneder dieses Vorgehen. Gemeindebürger und die Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. hatten sich gegen diese Vorgehensweise gegenüber der Gemeindeverwaltung, Herrn Matuschek und dem Bürgermeister schriftlich ausgesprochen. Es wurden zudem Vorschläge unterbreitet, wie man die relativ kleinen Waldbereiche sanft verträglich, naturnah, ökologisch und nachhaltig bewirtschaften könnte.

Ein Beispiel wie die Bewirtschaftung mit Harvester und Forwarder aussieht liefern folgende Bilder. Sie wurden heute im Höhenkirchner Forst gemacht. Von der Straße 2079 „nahe Forstwirt“ aus kann man diese Bewirtschaftungsart nicht sehen. Geht man ein kleines Stück in den Wald, so sieht man alle 15 Meter diese Schneisen. Es ist bekannt, dass auf den Wegen, die mit tonnenschwerem Gerät befahren werden, über Jahrzehnte kein Baum mehr wächst.

Die derzeitige Bewirtschaftung fällt auch mit der Brut- und Geburtszeit vieler Wildtiere zusammen. Nester werden zerstört, Tierkinder (Fuchs, Reh, Dachs, Hase, etc.) oder kleine Wildtiere wie Amphibien können getötet werden.

Auffällig ist, dass 2017 ein Rückgang der wandernden Amphibien (Laichwanderung) an der Staatsstraße 2079 „beim Forstwirt“ von mindestens 60% zu verzeichnen ist. Selbst in dem Ersatzweiher, der seit 13 Jahren mit den Amphibien bestückt wird, finden sich sehr wenige Laichablagen. Wir wissen die Gründe, die zu diesem massiven Schwund geführt haben nicht. Es werden mehrere Faktoren zusammenspielen (zunehmende Zerstörung von Lebensraum, Töten von Tieren durch Bewirtschaftung, Pestizide, Klimawandel, Ausbreitung von Krankheiten, etc.)




29.3.2017 Gemeinde Grasbrunn (Leitfaden der Gemeinde für Bürger und Gemeinde: Grasbrunn handelt umweltfreundlich)

Artikel Münchner Merkur 30.3.2017

Artikel Hallo 5.4.2017


Die Zerstörung ist leicht und schnell, das Aufbauen schwer und dauert lange.

Während man seit zig Jahren in der Gemeinde einen verwahrlosten Pflanzenpfad entlanglaufen muss, Biotope verwahrlosen, Schallschutzwände aus Glas keinen Vogelschutz bekommen, die gemeindlichen Pflanz- und Müllsammelaktionen auf ein großes Desinteresse in der Bevölkerung stoßen, so manche Ausgleichsflächen nicht sinnvoll für die Belange der Natur verwendet werden, Grundstücke immer mehr versiegelt werden, es seit Jahren abgelehnt wird eine Stelle für einen Umwelt- und Naturreferenten in der Gemeindeverwaltung zu befürworten, ein kleiner Gemeindewald mit tonnenschweren Geräten über sog. Rückegassen bewirtschaftet werden soll und vieles mehr hat man den gestrigen Gemeinderatsbeschluss über die Fällung einer Eiche im "Wilhelm-Dresel-Park" innerhalb weniger Stunden umgesetzt.


Befürworter Bürgermeister Klaus Korneder (SPD) und die Gemeinderäte von SPD und CSU, Freie Wähler H. Bauer jun.

An der Abstimmung wegen Abwesenheit nicht teilgenommen: Hagen, Albrecht, Hiltmaier.

Gegen die Baumfällung und für eine Verlegung der Bushaltestelle haben gestimmt Walleitner, Meißner, Röser, Bußjäger, Seitner, Michalka.

 

Die Eiche wurde gefällt, damit eine weitere (die 4.) Bushaltestelle in diesem Bereich angelegt werden kann. Ein 2. Baum ist gefährdet.






Amphibienschutzaktion 2017 in der Gemeinde Grasbrunn - Neuigkeiten unter der Rubrik: Projekte - Wildtiere - Amphibien - Amphibienschutzaktion 2017


10. März 2017: Beginn der Amphibienschutzaktion 2017

Das Foto zeigt, dass so ein kleines Tier überhaupt keine Chance hat, eine Straße wie z.B. die Staatstraße 2079, überqueren zu können. Bereits am Randstreifen werden sie tot gefahren.

Und leider nimmt ein erheblicher Teil der Kfz-Fahrer, insbesondere Motorradfahrer und Sportwagenfahrer überhaupt keine Rücksicht auf die verkehrsrechtlichen Anordnungen in diesem "Schutzbereich". Es scheint ihnen vollkommen egal, dass sie die Geschwindigkeitsbeschränkung - zum Schutz der Menschen die hier ehrenamtlich helfen - nicht einhalten.

Deshalb unser Aufruf an alle: bitte fahrt mit reduzierter Geschwindigkeit, wenn ihr die Amphibienschilder seht. Ganz besonders gilt das in regennassen milden Nächten.

Die kleinen Tiere haben kaum Überlebenschancen in der, durch die Menschen dominierten Welt.

Auch diese Tiere sind "wichtige Bausteine" im Kreislauf der Natur.










Mitgliederversammlung am 2.3.2017:

Herr Max Walleitner hatte 2003 die Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit hatte er die Funktion des 1. Vorsitzenden ausgeübt. Bei der diesjährigen Wahl der Vorstandschaft stellte er sich für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung. Wir danken Herrn Walleitner sehr für die jahrelange Tätigkeit als 1. Vorsitzender. Bericht folgt.


Gewählt wurden:

1. Vorsitzende: Doris Dorschner-Walleitner

2. Vorsitzender: Klaus Hösl (im Amt erneut bestätigt)

Kassier/Schatzmeister: Erhard Stauber (im Amt erneut bestätigt)

Beisitzer: Helmut Hofmann, Johannes Seitner, Uli Gondesen



Interessierte Naturfreunde sind herzlich eingeladen, auch wenn sie (noch) kein Mitglied sind.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 2. März 2017

 

 

Wir laden Sie herzlich ein zur Mitgliederversammlung

der Bund Naturschutz - Ortsgruppe Grasbrunn

am Donnerstag, den 2. März 2017 um 19 Uhr im kleinen Saal des Bürgerhauses,

Leonhard-Stadler-Str. 12, 85630 Grasbrunn-Neukeferloh.

 

Tagesordnung

 

  • Begrüßung/Formalitäten

  • Bericht des 1. Vorsitzenden über das vergangene Jahr

  • Sachstandsbericht zu bayernweiten BN-Themen (Riedberger Horn etc.)

  • Bericht des Kassiers

  • Entlastung

  • Neuwahlen Vorstand

  • Walderlebnispfad Neukeferloh/ Gemeindewald-Probleme

  • Amphibienschutzaktion 2017

  • Sonstiges

 

Anschließend freuen wir uns über ein nettes gemeinsames Beisammensein bei einem kleinen Imbiss.


 

Achtung:

Die Aktiven der Amphibienschutzaktion und alle, die gerne noch dabei helfen wollen, werden bereits jetzt ganz herzlich gebeten, sich die Tage 4.3.17 und insbesondere 11.3.17

für den Aufbau der Amphibienschutzzäune „beim Forstwirt“ frei zu halten. Je mehr mit anpacken, umso eher sind wir fertig. Bis jetzt haben wir es immer bis zum frühen Samstagnachmittag geschafft. Am vorhergehenden Donnerstag oder Freitag wird der Zaun in Neukeferloh, Leonhard-Stadler-Straße aufgestellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Max Walleitner







Sonntag, 25.9.2016

Die Radltour durch die Gemeinde mit der Vermittlung von Wissen über die historischen Sehenswürdigkeiten war eine sehr gelungene Veranstaltung. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Führung durch Herrn Katzendobler und der Bereitschaft von Frau Spiessl, die uns die Wallfahrtskirche St. Ottilien öffnete und ein paar nette kleine Anekdoten erzählte. Danke auch den "Grünen" deren Idee diese Veranstaltung war.


  



Wissen sammeln über den Ort in dem wir leben!

Hallo liebe Naturfreunde. Die Veranstaltung organisieren zwar die Grünen in Grasbrunn aber wir finden es sehr gut, auch mal viel Informatives über unseren Wohnort zu erfahren. Kommt vorbei und macht mit - das Wetter wird schön und Bewegung ist immer gut.

Historische Radlrunde durch unsere Gemeinde

Am Sonntag, dem 25.09.2016 laden Bündnis 90/Die Grünen alle Bürger zu einer Radtour quer durch unsere Gemeinde ein. Start ist um 10 Uhr am Brunnen östlich des Rathauses in Neukeferloh. Als Ehrengast mit dabei ist Rolf Katzendobler, der wohl wie kein zweiter die Geschichte unserer Gemeinde kennt und regelmäßig in den Grasbrunner Nachrichten darüber berichtet. Auf der Rundtour gibt er Einblicke in bekannte und weniger bekannte kulturhistorische Sehenswürdigkeiten: von der Möschenfelder Renaissance-Wahlfahrtskirche St. Ottilie über den Wasserturm in Harthausen, über Grasbrunn bis zur Geburtsstätte des "Keferloher Maßkruges" und zur 1173 geweihten Kirche St. Aegidius in Keferloh. Sofern das es Wetter zulässt, ist noch eine Einkehr im Gut Keferloh geplant, bevor es über die Schwammerlbrücke zurück zum Startpunkt nach Neukerloh geht.
Die Teilnahme an der privaten Veranstaltung erfolgt auf eigener Gefahr.





18.9.2016 Entscheidung pro Skischaukel am Riedberger Horn.

Herr Seehofer und Herr Söder als Heimatminister opfern streng geschützte Räume im bayerischen Alpenraum kurzfristigen Wirtschaftsinteressen. Sie vernichten damit bewußt die Natur für zukünftige Generationen.

http://www.br.de/…/riedberger-horn-buergerentscheid-100.html




17.9.2016 München: Demo gegen TTIP und CETA. Impressionen von heute aus München. 


 







Wolf ja bitte - schau Euch dieses wunderbare Tier an. Lasst sie leben - unsere schönen Wildtiere! Bitte klickt auf den Link "Toleranz".

Toleranz!



Juli 2016: BN UND LBV BEDAUERN URTEIL ZUR AUFHEBUNG DES SCHUTZGEBIETES

Der BUND Naturschutz in Bayern (BN) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) bedauern das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes (VGH), das die Aufhebung des Geschützten Landschaftsbestandteils Hoher Buchener Wald bei Ebrach für rechtmäßig hält. Als Erfolg werten BN und LBV aber, dass der VGH gleichzeitig die Revision zugelassen hat, damit die strittigen Rechtsfragen am Bundesverwaltungsgericht geklärt werden können. Der endgültige Ausgang des Verfahrens ist somit weiter offen. Mit einer Normenkontrollklage hatten BN und LBV für den Erhalt des Waldschutzgebietes gekämpft. „Die Staatsregierung hat ihr Ziel leider erreicht, dass auch im ehemaligen Schutzgebiet der Holznutzung einen klaren Vorrang vor dem Schutz des Waldes eingeräumt wird. Nun droht über 6.000 Starkbäumen und vielen weiteren Bäumen die Fällung", so Hubert Weiger, Landesvorsitzender des BN. Das hat nicht nur fatale Folgen für die Waldnatur, sondern auch für die Steigerwaldregion kritisiert Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV: „Mit ihrer Verweigerungshaltung schadet die Staatsregierung der Steigerwald-region, weil eine Weltnaturerbe-Bewerbung der Buchenwälder im Nordsteigerwald ohne ein flächiges Waldnaturschutzgebiet - wie es z.B. im Hohen Buchenen Wald vorlag - unmöglich ist." Deshalb ist dieses Urteil für BN und LBV auch ein Ansporn sich weiter und noch intensiver für den Nationalpark Steigerwald einzusetzen. "Wir werden uns für einen Nationalpark Steigerwald in einer bayernweiten Kampagne bis zur Landtagswahl und vor Ort im Steigerwald einsetzen", so Weiger. „Bayern soll seinen ersten Laubwaldnationalpark in Franken im Steigerwald bekommen".


Staatsregierung will im Hohen Buchenen Wald künftig dicke Buchen fällen

Die beiden Verbände hatten gegen den Freistaat Bayern geklagt, weil er in einem sehr umstrittenen Verfahren 2015 das Schutzgebiet aufheben ließ, damit die Staatsforsten dort im Zentrum der diskutierten Nationalparkkulisse weiterhin Holz eingeschlagen können. Der Freistaat weigert sich selbst auf kleiner Fläche im Hohen Buchenen Wald, die nur 0,1 % der Staatswaldfläche ausmacht, eine flächige Naturwaldentwicklung zu zulassen. Der Grund dafür ist, dass der Freistaat auch hier nicht auf den Einschlag der dicken Buchen verzichten will. Der BN hatte hier auf einer Teilfläche des Schutzgebiets über 6.000 Starkbäume kartiert, denen nun zum größten Teil die Fällung droht.






26.4.2016

"Hundewiese" in der Gemeinde Grasbrunn –

KEIN Herz für Tiere und ängstliche Menschen

Bereits im Vorfeld wurde Bündnis90/Die Grünen Grasbrunn gebeten, den Antrag (der auch durch den BN Grasbrunn unterstützt wurde) zurück zu nehmen.

                                                                 Ursprünglicher Antrag

                                                                 http://www.grasbrunn.de/export/download.php?id=14180

Um die Gegenargumente

• kommt der Gemeinde zu teuer

• macht der Gemeinde nur Arbeit, da die Verwaltung genug zu tun hat und sie (insbesondere der Bauhof) damit nicht weiter belastet werden soll

• wird eventuell zu wenig durch die Hundebesitzer genutzt

• Problemhunde gehören in einer Hundeschule oder in einem Hundeverein erzogen ......

zu entschärfen wurde der Antrag (s.o) von Herrn Walleitner in 4 Punkte gesplittet über die getrennt abgestimmt werden konnte.


Der 1. Abstimmungspunkt lautete: Die Gemeinde Grasbrunn stellt für die Hundehalter eine „Hundewiese“ zur Verfügung.  Ohne jegliche zusätzlichen Kostenaufwand, z.B. durch eine Einzäunung, etc.

Diesen Antragspunkt stimmten nur 6 Personen aus dem Gemeinderat zu:

Walleitner Max (Grüne), Meißner Jonas (Grüne), Bußjäger Johannes (Freie Wähler), Seitner Johannes (Freie Wähler), Bauer Alfons jun. (Freie Wähler), Michalka Thomas (Bürger für Grasbrunn).

Damit wurde der 1. Punkt des Antrages bereits mehrheitlich im Gemeinderat abgelehnt und über die fortführenden weiteren Punkte (Einzäunung etc.) brauchte keine Abstimmung mehr erfolgen, da die Abstimmung über sie hinfällig geworden war.

 

Leider wurde somit den ausführlich dargestellten Argumenten, die für eine Ausweisung einer speziellen Hundewiese sprachen, keine Notwendigkeit zugesprochen:

• Berechtigtes/Geschütztes Auslaufen/Toben für Hunde; damit mehr Sicherheit für ängstliche Erwachsene und Kinder, Radfahrer, Jogger, Walker und gehunsichere Senioren.

• Mehr Schutz des Wildes vor freilaufenden Hunden (gerade während der Geburts- und Aufwuchszeit des Nachwuchses) die nicht oder schwer abrufbar sind, oder über einen ausgeprägten Jagdtrieb verfügen.

• Verminderung von freilaufenden Hunden auf Feldern, die zur Erzeugung von Lebensmitteln dienen (siehe Gesetze u. Verordnungen), mehr Schutz für bodenbrütende Vögel.

Der 1. Bürgermeister Herr Korneder schug vor, dass sich eine Privatinitative findet oder ein Verein, der eine Fläche anmietet um sie dann entsprechend für diesen Zweck anzulegen und zu pflegen. So ein Vorhaben könnte durch die Verwaltung unterstützt werden.

Jeder Hunde-Halter, so Herr Korneder, trage alleine die Verantwortung für die Mitmenschen und die Natur.


Beispiel Poing:
http://www.merkur.de/lokales/ebersberg/poing/leinen-los-poing-erste-hundewiese-landkreis-2330272.html




17.4.2016

Es gibt Wald-/Natur-/Pflanzen-/Klima- .....Lehrpfade die "mit Liebe, Leidenschaft und viel Kenntnis von der Natur" angelegt sind. Der Naturlehrpfad in Fostinning ist einer davon. Er wurde von Herrn Hörl, mit diesen Eigenschaften, sehr künstlerisch und außergewöhnlich gestaltet.

Ein paar Tapfere aus der Gemeinde Neukeferloh haben an der Führung am Sonntag, trotz dem kalten und nassen Wetter, teilgenommen, um Eindrücke zu sammeln, wie man einen Lehrpfad ansprechend und erlebnisintensiv gestalten kann.

Wie bereits berichtet, plant die Gemeindeverwaltung Grasbrunn in Zusammenarbeit mit dem Amt für Landwirtschaft und Forsten einen Naturlehrpfad. Wir - als Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz - haben darum gebeten, dass man uns in die Planungen mit einbezieht. Die Führung sollte Interessierten einen Eindruck vermitteln, wie ein Naturlehrpfad gestaltet werden kann.


Bildbeschreibung von links nach rechts und von oben nach unten:


10 interessierte Gemeindebürger nahmen, trotz Regen und Kälte, an der Führung teil. Auch zwei Gemeinderäte kamen.
Hier wird erklärt, was sich in dem Baum verbirgt.
In diesem Baumstumpf ist ein Wohnraum für Hornissen.
Totholz - stehend und liegend. Es ist so wichtig für die Natur. Es gehört sich Mut dazu, auch mal die Natur so zu belassen wie sie ist.
Stehender Totholzbaum.


Ein Kunstwerk. Der Ort der Besinnung. Der Baum - der "Weltenbaum". Er seht "im Zentrum der Welt" und verbindet die Welten miteinander. Himmel, Mittelwelt und Unterwelt.
Ein Turm für Fledermäuse, Vögel und anderes Getier.
Natürlich gibt es dort auch einen Lehrbienenstand.


Wunderschön - das Biotop für Insekten und Amphibien und anderes Getier.
Die Heimat von Wildbienen.
Ein Traum.
Insekten-Biotop. So schön und liebevoll gestaltet.


Hier wohnen alle Arten von Insekten, Amphiben und auch heimische Schlangen.
Das war eine - echte - Spechthöhle. Der Baum wurde senkrecht durchgeschnitten und man kann ihn aufklappen.
Wald-Geist
DANKE Herr Hörl.



13.4.2016 Die Vermüllung

Die Amphibienschutzgruppe der Ortsgruppe sammelt jedes Jahr, im Rahmen des Schutzzaunaufbaus, den Müll entlang dieser Strecke auf. An der Leonhard-Stadler-Straße in Neukeferloh waren es nur in diesem kleinen Bereich zwei volle große Plastiktüten voller Abfall.



  4 Wochen später, beim Zaunabbau sammelten wir wieder eine halbe große Plastiktüte voller Müll ein.


Die restlichen Fotos entstanden heute in einem kleinen Waldbereich an der Straße, die von der Wasserburger Landstraße Richtung Möschenfeld führt.


 usw. usw. usw.




9.4.2016 Der Mensch - Die Sau - Guter und lustiger Artikel aus der SZ von heute!





7.4.2016

Natur-Lehr-Pfad

Seit einigen Jahren sind der Pflanzenlehrpfad und die kleinen künstlichen Wasserstellen in der Gemeinde Neukeferloh in einem sehr bedenklichen Zustand. Letzten Herbst begannen die Planungen der ALF und der Gemeindeverwaltung Grasbrunn zu einem Waldlehrpfad. Das fanden wir natürlich ganz toll.

Im Rahmen der Beschlussfassung durch den Gemeinderat im März 2016, (damit dieser angelegt werden kann) konnte auch die Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern ihre Mitarbeit an diesem Projekt in die Wege leiten.

Wir freuen uns über naturinteressierte Mitstreiter, die bei der Umsetzung dieses Waldlehrpfades mithelfen wollen.

Um uns zu informieren, wie so ein Waldlehrpfad aussehen könnte und was ihn interessant macht, haben wir eine Führung, durch Herrn Hörl, entlang des Naturlehrpfades in Forstinning organisiert. Herr Hörl hat wesentlich an der Gestaltung des Lehrpfades mitgewirkt und er wurde aus diesem Grund mit dem "grünen Engel" durch die bayerische Umweltministerin ausgezeichnet. Es ist eine Ehrung für vorbildliche Leistungen und langjähriges Engagement im Umweltbereich.

Die Führung wird am Sonntag, den 17.4.2016 nachmittags stattfinden. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, den bitten wir, sich bei uns zu melden.

bund-naturschutz-grasbrunn@t-online.de


Die Schutzzäune wurden niedergerissen
Die Tafel weist auf einen repräsentativen Querschnitt durch die einheimische Pflanzenwelt hin
Die Zitterpappel lebt nicht mehr
Im Hintergrund der "japanische Kuchenbaum" der vor ca. 5 Jahren gepflanzt wurde


Zerstörung
Verfall
Trompetenbaum, vor ca. 5 Jahren gepflanzt. Sein Lebensraum liegt in den Vereinigten Staaten
Der Pagodenbaum ist in Asien beheimatet
Die "Chilenische Araukarie" hatte den ersten Winter 2011/2012 nicht überlebt



6.4.2016


Leider gibt es auch in der heutigen Forst-Wirtschaft viel zu wenig Rücksichtnahme auf die Belange der Natur. 


Neukeferloh, Wald hinter dem Schwabener Weg. Dort ist derzeit der "Harvester mit Forwarder" aktiv. 

Um diese Jahreszeit und bei dem derzeitigen Wetter ist die Amphibienwanderung in vollem Gang.
Die Tiere wandern zu den Gewässern in den anliegenden Gärten in dem sie einst selbst geboren wurden. Eine Vielzahl der Tiere dürfte durch diese Waldarbeiten getötet werden. 


Auch in den Haufen aus Ästen, die teils über Wochen lagern um dann gehäckselt zu werden, wird das ein oder andere Vogelnest, Echsen z.B. die Blindschleiche oder andere kleine Wildtiere der Vernichtung zum Opfer fallen. 

                                                                               



Wer wird gewinnen bei diesem Wettstreit? Die Wirtschaft oder die Natur? Wir meinen die Natur. Aber die „Erde“ wird eine andere sein.

 

"Die Bibliothek des Lebens brennt"Veerle Vandeweerd vom UN-Entwicklungsprogramm UNDP zur Eröffnung des UN-Jahres der Artenvielfalt, 2.2010





30.3.2016

Gemeinde Grasbrunn, Ortsteil Neukeferloh - leer geräumt.

Steht eine Bebauung an, werden alle Bäume und Sträucher auf diesen Grundstücken entfernt.

Nach der Neu-Bebauung werden meist keine oder keine heimischen Bäume, Gehölze, Stauden oder Blumen gepflanzt. Für Vögel, Igel, Eichhörnchen, Bienen und anderes heimisches Getier sind die Futterpflanzen, Nistplätze bzw. die Kinderstuben für den Nachwuchs oder die Überwinterungsmöglichkeiten vernichtet.

Ohne Lebensraum (z.B. für die Garten-Vögel) geht unsere Artenvielfalt immer weiter verloren.

Künstliche Nisthilfen oder eine Fütterung der Tiere über sporadische Futterstellen ist kein Ersatz für diese Zerstörung. Denn sie bergen eine enorme Gefährdung der Tiere durch die Übertragung von Krankheitserregern.

Wir haben als Beispiel 5 Grundstücke fotografiert, die aktuell in der Gemeinde Neukeferloh neu bebaut werden.





                                        





23.3.2016

Grasbrunn - die Gemeindeverwaltung gibt 2015 eine Broschüre mit dem Titel: "Grasbrunn handelt umweltfreundlich" heraus.

Und wie sieht es in der Realität aus?

Die Bewirtschaftung des gemeindlichen Waldbesitzes erfolgt ganz nach konventionellen Maßstäben.

Es ginge auch anders. Z.B. Rückearbeiten mittels Pferd durchführen zu lassen um die kleinen Waldflächen der Gemeinde naturnah zu bewirtschaften. Außerdem könnten die aufgehäuften Äste von Laubbäumen für Vögel als Brutplätze oder Schutzbiotope für andere kleinen Tiere verwendet werden, wenn man sie liegen lässt, um sie den natürlichen Kreislauf zu überlassen.

Leider ist dies nicht der Fall. Alles wird der Verwertung zugeführt.

http://www.grasbrunn.de/index.php?id=14040%2C17&such





Von einer Igelauffangstation haben wir diese Mitteilung erhalten.

Laubsauger, Fadenmäher, Häcksler...... und Co.. Sie erleichten uns die Arbeit und machen den nützlichen Tieren den Garaus.
Ebenso die Kompletträumungen eingewachsener Gärten vor der Bebauung.

Dieser Igel wurde durch einen Fadenmäher so schwer verletzt.







Update 25.2.2016 zu unserem Bericht vom 21.2.2016:
wir haben mit dem AELF Rosenheim telefoniert und folgende Auskunft erhalten:

Um das Gift "Ratron" breitflächig austragen zu können.B. durch Ausstreuen mittels Maschine oder Hand auf Feldern, muss dies vorher beantragt und genehmigt werden. Eine solche liegt aus der Gemeinde Grasbrunn nicht vor.

Das Gift darf aber von Personen mit Pflanzenschutzsachkundenachweis (ausgebildete Landwirte erlangen diese mit der Ausbildung) mittels sogenannten "Legeflinten" ohne Genehmigung ausgebracht werden. Dazu müssen die Köder mittels der Legeflinten in die Mausgänge eingeführt und die Löcher verschlossen werden. Ein Feld so zu bearbeiten dürfte sehr zeitaufwendig sein.

Da durch die warmen Sommer die Mäusevermehrung erheblich ist, sind wir und unsere Auskunftsperson beim AELF der Meinung, dass die Anbringung von Sitzstangen für Greifvögel auf den Feldern eine sinnvolle Maßnahme ist. Ebenso fressen Füchse Mäuse, die allerdings ganzjährig gejagt werden.

http://www.jagd-bayern.de/bjv-jagdzeiten-schonzeiten.html

Auch Marder, Iltis, Rabenvögel, Igel, etc. sind Fressfeinde der Mäuse.

 




Februar 2016 - Aus aktuellem Anlass: Es wurden tote Mäuse auf einem Feld gefunden, die von Wildvögeln gefressen wurden. Auch Hunde interessierten sich für den Fund.
Wir werden versuchen zu klären ob das Mäusegift "Ratron" im Gemeindegebiet ausgebracht wurde. (Siehe auch unsere Einstellung am 7.9.2015 in Facebook an der Petition teil zu nehmen).









Am 18. Februar 2016 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt.
Bis spät in die Nacht wurden Naturschutzthemen diskutiert.
Ein ausführlicher Bericht folgt.













"Winter" 2015/2016
Jagd - zu viel Rehwild - Verbiss - Abschusszahlen - Fütterung...... umstrittene Themen.
Trotzdem es im Dezember und Januar teils zu warm für diese Wintermonate und meist schneefrei ist, sind die Futterstellen in den angrenzenden Waldgebieten der Gemeinde Grasbrunn und Vaterstetten für Rehwild bis zum Rand mit Futter gefüllt.

Das Bayerische Jagdgesetz, Art. 43, Abs. 3 verpflichtet den Revierinhaber, in der Notzeit für eine angemessene Fütterung zu sorgen. Außerhalb der Notzeit aber, so schreibt es die Ausführungsverordnung in § 23 a, Nr. 2 vor, ist eine Fütterung missbräuchlich und damit verboten. Gefüttert wird nur in der Notzeit. Doch wann ist Notzeit? – Da gehen die Standpunkte weit auseinander. Die einen verlangen aus Tierschutzgründen die Fütterung unter allen Umständen, die anderen lehnen die Winterfütterung von Rehwild generell ab, weil es ihrer Meinung nach bei uns gar keine Notzeit gibt. Die Notzeit ist gekennzeichnetdurch örtliche und
zeitliche Nahrungsengpässe. Das macht eine revierbezogene Beurteilung nötig. Nur der Revierinhaber kann aufgrund seiner Sach- und Ortskenntnisse eine fundierte Entscheidung treffen,ob Füttern sinnvoll ist oder nicht.......

Textquelle: Dr. Josef Bauer ist Landwirtschaftsdirektora. D. undVorsitzender des AusschussesWildkrankheiten und Wildernährungim BJV.









Fällung alter Bäume im Wald und Garten in der Gemeinde Grasbrunn -
                                                                                    wertvolle Biotopbäume werden kontinuierlich vernichtet.


Beispiele:


Sie prägte das Haflstrassl (zwischen Neukeferloh und Möschenfeld). Im Oktober 2013 wurde die markante Eiche gefällt.

November 2015: gerodete Waldfläche bei Möschenfeld. Kein Laubbaum durfte auf der Fläche zum Nutzen der Natur stehen bleiben.



Januar 2016: Forstfläche bei Möschenfeld, auch die einzigen beiden alten Laubäume (Eiche und Buche) durften auf der gerodeten Fläche nicht stehen bleiben.


Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.
Zitat Albert Einstein








Neukeferloh, Saarlandstraße, Dezember 2015

Fällung von zwei ca. 200 Jahre alten wunderschönen Eichen auf einem bereits bebauten Grundstück.






Zur Information: Die ökologische Bedeutung der Eiche (egal ob als lebender oder als Totholzbaum), ist von größter Bedeutung. Denn auf keiner anderen einheimischen Baumart leben mehr Insektenarten (bis zu 1000 Arten in einer Krone), Schmetterlinge, Vogelarten und Säugetiere. Die Eiche ist ein sehr wichtiger Lebensraum für Tiere und z.B. Flechtenarten. Zudem ist jeder Laubbaum ein Sauerstofflieferant.

Die Vernichtung dieser Lebensräume ist ein großer Fehler. Es genügt nicht, Millionen von Euros in der Gemeinde in unsere Kinder zu investieren,
wenn wir auf der anderen Seite die Umwelt und Natur zunehmend vernichten.

Im Jahre 2010 wurde eine geplante Baumschutzverordnung im Rahmen einer Bürgerbefragung in der Gemeinde Grasbrunn von der Mehrheit der wählenden Bevölkerung abgelehnt (siehe unter der Rubrik Projekte/Bäume). Nicht unbegründet. Denn eine massive Gegenkampagne einiger Gemeindebürger, die sich unter anderem in einer Vereinigung namens "IGG" zusammenschlossen, trug zu diesem Wahlausgang bei. Die Führungspersonen dieser Gruppierung versprachen zwar, nach der durch sie gewonnenen Bürgerbefragung, sich für Naturbelange in der Gemeinde einzusetzen. Diese Äußerungen blieben aber bis jetzt nur Lippenbekenntnisse. Die meisten alten Bäume in der Gemeinde wurden während der Zeit in der Diskussion um die Bürgerbefragung gefällt. Der Restbestand an diesem wertvollem Bestand fällt im Zusammenhang mit der Bebauung von Grundstücken.

Laut unserer Information, wurde im oben genannten Fall, die Gemeindeverwaltung Grasbrunn nicht von der geplanten Fällung unterrichtet.








    Infostand am Weihnachtsmarkt in Neukeferloh am 29.11.2015. Die Leerung der Spendendose ergab eine Spende von € 2,00.

Um Vogelkästen, Amphibienzäune und weitere notwendige Dinge für den Naturschutz in der Gemeinde finanzieren zu können
würden wir uns über Spenden auf das Konto des Vereins freuen:



Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Ortsgruppe Grasbrunn
Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg
IBAN: DE70 7025 0150 0010 2838 93 BIC: BYLADEM1KMS




2.12.2015 SUPER STARNBERG



 Schön war´s wieder. Das Öko-Hoffest in Riem am 20.9.2015







Wir trauern um unser Mitglied und aktiven Naturschützer Wilhelm Dresel.
Seit der Gründung der Ortsgruppe 2003 hat er sich mit uns für die Naturbelange in der Gemeinde eingesetzt.

Wir werden ihn sehr vermissen!

                                                                                                                            Besuch während des Aufbaus des Amphibienschutzzaunes 2015 in der Leonhard-Stadler-Straße in Neukeferloh

  2004 - Wir bauen gemeinsam einen kleinen Ersatzteich im Höhenkirchner Forst für die Amphibien.
  BN-Wandertag 2006






16.4.2015

Wir durften einen sehr interessanten und informativen Vortrag von Christian Hierneis zu TTIP, CETA & TISA im Bürgerhaus in Neukeferloh anhören.

Es ist wichtig, das die Bürger diesem umfassenden und tiefgreifendem Vorhaben kritisch gegenüber stehen und sich jetzt informieren.


 

                                                                           







17.3.2015

Das BR Fernsehteam der Sendung "UNKRAUT" hat heute in Grasbrunn gefilmt. Titel der Sendung, die am 30.3.2015 ausgestrahlt wird: Tod hinterm Haus - Was Gift im Garten alles anrichtet!

Wer diese sehr gute Sendung verpasst hat - hier der Link zur Mediathek: http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unkraut/tod-hinterm-haus-was-gift-im-garten-alles-anrichtet-100.html


Frühlingszeit - Gartenzeit. Die meisten können es schon gar nicht mehr erwarten. Es wird gepflanzt, gesät, gedüngt. Jeder Grashalm akkurat gestutzt, die Beete fein säuberlich eingefasst und natürlich das "Unkraut" radikal ausgemerzt. Und dann gibt es da noch ungeliebte Gartenbewohner, die unser grünes Paradies zu zerstören drohen. Ihnen wird von vornherein der Garaus gemacht - mit Herbiziden, Insektiziden, Fungiziden, Pestiziden, Schneckenkorn. Die Palette chemischer Kampfstoffe ist riesengroß.

An die 60 Millionen Euro geben Freizeitgärtner in Deutschland jährlich für Pflanzenschutzmittel aus. Viele Produkte enthalten den Wirkstoff Glyphosat, das laut einer neuen Studie der WHO als "wahrscheinlich krebserregend" eingestuft wird. Der Einsatz der chemischen Keule hat fatale Auswirkungen auf Umwelt und Artenvielfalt. 


 

 Hat Spaß gemacht. Unser DANK geht an das Team.

                                                                       

                                                                        
                                                                                  Janina Nottensteiner mit Grasforsch-Paar
                                                                                  Die Dipl. Journalistin und Moderatorin erkundet und hinterfragt mit Kopf, Herz und Hand Umwelt- und Naturschutzthemen.
                                                                                  Und nicht nur Frau Nottensteiner steht voll und ganz hinter diesen Themen. Das ganze Team hat sich für die Rettung und den Schutz der Amphibien begeistern lassen.
                                                                                  Wir danken insbesondere auch der Regisseurin und Umweltjournalistin Doris Fenske für die verständnisvolle Vorbereitung und Durchführung der Dreharbeiten.
                                                                                 
                                                                                  Amphibien sind zart und sie sind so vielen Gefahren in ihrem "wilden Leben" ausgesetzt. Vor allem den Gefahren, die der Mensch verursacht: Zerschneidung der Lebensräume durch Straßen und    
                                                                                  Bebauung, Gifte in der Landwirtschaft und im Garten, mangelnde Berücksichtigung der Lebensräume der Amphibien bei Planungen, etc, etc.



Die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. fand am 19.2.2015 statt.

  Der formale Teil
 Der gesellige Teil


 

 


Wandertag der Ortsgruppe Grasbrunn der Bund Naturschutz in Bayern e.V. am 27.9.2014 - Man muss nicht weit weg fahren, um schöne Tage erleben zu können.


Die Route des Wandertages 2014 verlief  ab dem S-Bahnhof Kreuzstrasse durch den Teufelsgraben und das Mangfalltal zum Schloss Valley. Axel Bornheimer hatte Insiderwissen für die Route eingeholt. Und so gingen wir auf wildromantischen Pfaden dem Ziel entgegen. Da wir diese Tage nicht als straffe Wanderungen verstehen, sondern als Erholungstouren mit Blick für die Natur und Denkmäler am Wegesrand, kamen wir zur Führung durch das Orgelmuseeum nicht mehr rechtzeitig um 10 Uhr im in Valley an. Blicke durchs Fenster auf die Kostbarkeiten mussten genügen. Wir speisten sehr gut in dortigen Bräustüberl. Das „Kaiserwetter“ an diesem Tag ließ die Mittagsruhe in geselliger Runde im Biergarten zu schnell vergehen. Auf der anderen Flussseite der Mangfall kehrten wir nachmittags wieder zur S-Bahn Station Kreuzstraße zurück.

Der nächste Wandertag im Frühjahr 2015 steht schon fest und die Wandertruppe freut sich schon darauf. Neue Wanderfreunde sind uns herzlich willkommen.  

Max Walleitner

Vorsitzender Bund Naturschutz Ortsgruppe Grasbrunn


                        
 



GIFTIGER GARTEN EDEN

eine Analyse der bienenschädlichen Pestizide in Gartenpflanzen auf dem europäischen Markt 

eine Greenpeace Veröffentlichung:
https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/20140424-giftiger-garten-eden-zusammenfassung.pdf






April 2014: Neukeferloh, Wald am Ende des Alten Postweges.
Aus einem beschaulichen romantischen Waldweg (siehe schmaler grüner Streifen, mittleres Foto)  wurde eine FORST-BEWIRTSCHAFTUNGS-STRASSE.




                                                                   







Amphibienschutz 2014. Aktuelle Berichte und Bilder unter der Rubrik Projekte - Wildtiere - Amphibien - Amphibienschutz 2014.



Evi und Toni haben am 12.2.2014 die Nistkästen in der Grünanlage beim Rathaus in Neukeferloh gereinigt. 

Von 14 unterschiedlichen Nistkästen waren 4 nicht belegt.
1 Nistkasten wurde als reiner Übernachtungsplatz genutzt.
In 4 Nistkästen wurden erfolgreich Junge aufgezogen. Das Nest des Kleibers fehlt auf dem Bild.
In 5 Nistkästen starben Jungvögel. Wir vermuten, dass alle verhungert sind.




 


 
                                                                                                                                           

Ein Großteil der Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, wächst nur mit der Bestäubung durch Insekten. Doch Bienen sterben. Ein Grund ist der Einsatz gefährlicher Pestizide in der Landwirtschaft.
Fordern Sie ein Verbot gefährlicher Agrarchemie in Europa!
 
 
Alle berichten vom Sterben der Bienen. „More than Honey“ erzählt von ihrem Leben.
Und von unserem.

Der renommierte Regisseur Markus Imhoof zeigt in seinem neuen Kino-Dokumentarfilm„More than Honey“ in eindringlichen Bildern, wie die lebensnotwendige Symbiose zwischen Bienen und Mensch auf allen Kontinenten dieser Welt aus dem Gleichgewicht gerät. Der Film versucht, die Verantwortlichen für diese Entwicklung aufzuspüren. „More than Honey" wird am 8. November 2012 über Senator Film Verleih in die deutschen Kinos kommen.
Ein sehr empfehlenswerter Film.

http://www.morethanhoney.ch/
 
 
 
 
Die Mitgliederversammlung des Bund Naturschutz, Ortsgruppe Grasbrunn fand am 28. Februar 2013 statt.
 
Wieder gewählt wurden Max Walleitner als 1. Vorstand und Klaus Hösl als stv. Vorstand.
Peter Ziegler kandidierte nicht mehr für das Amt des Schatzmeisters. Vielen Dank Peter, dass Du 10 Jahre dieses Amt ausgeführt hast!
Neuer Schatzmeister ist Erhard Stauber. Evi Röhrmoser und Ulrich Gondesen wurden als Beiräte gewählt.
Ein Bericht folgt in Küze.
 
 
                                                                                   




Auf Kosten der Armen

Durchschnittlich isst jeder Deutsche während seines Lebens im Schnitt 1.094 Tiere.
4 Kühe, 4 Schafe, 12 Gänse, 37 Enten, 46 Tuthähne, 46 Schweine, 945 Hühner.
 

Diese und andere interessante Zahlen stehen im sogenannten Fleischatlas

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/landwirtschaft/130108_bund_landwirtschaft_fleischatlas.pdf

den der Umweltverband BUND, die grüne Böll-Stiftung und die vom taz-Verlag herausgegebene Le Monde diplomatique am Donnerstag vorstellten.

 
Den Herausgebern des Fleischatlas geht es darum, die Auswirkungen des Fleischkonsums zu thematisieren, den sich im Gegensatz zu Menschen in ärmeren Ländern vor allem die Einwohner der Industriestaaten leisten können. Zu den negativen Folgen dieser speziellen Ernährungsform gehören beispielsweise der erhöhte Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid und die zunehmende Entwaldung in Russland, Südamerika, Afrika und Südostasien.

Vor der Ernährungsmesse Grüne Woche, die am kommenden Freitag in Berlin beginnt, fordern BUND und Böll-Stiftung deshalb, die Subventionen für die konventionelle, industrielle Fleischproduktion einzuschränken.          

Die Entwicklungs- und Schwellenländer liefern große Mengen Sojabohnen und andere Futtermittel. Der Atlas zeigt, welchen Umfang dieser Handel inzwischen angenommen hat: In Südamerika, Afrika und Asien sind fast 27 Millionen Hektar Ackerland dafür reserviert, den nördlichen Fleischkonsum zu ermöglichen. Diese Flächen stehen für die Versorgung der einheimischen Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln nicht zur Verfügung.
 
 
Weitere Probleme kommen hinzu: Den Ausstoß von 2 Tonnen CO2-Äquivalenten verursacht der deutsche Durchschnittsverbraucher jährlich mit seiner fleischlastigen Ernährung.
Riesige Mengen Wasser werden benötigt. Und Hubert Weiger, der Vorsitzende des BUND, wies darauf hin, dass die medizinische Sicherheit in Europa in Gefahr gerate. Antibiotika, die den Tieren permanent verabreicht werden, rufen Resistenzen beim Menschen hervor und erschweren die Behandlung von Krankheiten.    
 
   
Böll-Vorsitzende Barbara Unmüßig forderte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) auf, sie solle sich für die „Streichung der Subventionen für die intensive Fleischproduktion“ einsetzen. Im Rahmen der laufenden EU-Agrarreform müsse „die Vergabe der 60 Milliarden Euro Unterstützung an strenge Umwelt- und Tierschutzauflagen“ gebunden werden, ergänzte BUND-Chef Weiger.
 
Aber es geht auch anders: Rund 1,5 Millionen Deutsche bezeichnen sich als Vegetarier, und 4 Prozent des Rindfleischs stammen aus Bioproduktion.
 
 
 

300 x 250 AT-Wir haben es satt 2013 - 1 


 Am 28.11.2012 feierte die Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. ihr 10 - jähriges Bestehen!
 
Die Gründungsversammlung der Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V. fand am 28.11.2002 im Grasbrunner Hof statt.
Die Initialzündung für die Gründung war die geplante Bannwaldrodung an der Leonhard-Stadler-Straße in Neukeferloh.
 
Die Auseinandersetzung über diesese Thema führte zum 1. Bürgerentscheid in der Gemeinde Grasbrunn. Dieser fand am 26. Januar 2003 statt.
Das Ergebnis des Bürgerentscheides lautete:
Die Grasbrunner Bürger hatten sich mehrheitlich für den Erhalt des Bannwaldes an der Leonhard-Stadler-Straße ausgesprochen.
Von 4.097 Abstimmberechtigten BürgerInnen gaben 2.251 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 54,94 %.
Bei 5 ungültigen Stimmen stimmten 1159 BürgerInnen gegen die Errichtung des Seniorenheimes im Bannwald.
51,49 % der abstimmenden BürgerInnen sprachen sich also mit ihrer Stimme für den Erhalt des Waldes aus.
 
Am 18.9.2005 fand ein 2. Bürgerentscheid zur gleichen Thematik statt.
Von 4.239 Abstimmberechtigten BürgerInnen gaben 3.519 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,01 %.
Bei 53 ungültigen Stimmen stimmten 2006 BürgerInnen gegen die Errichtung des Seniorenheimes im Bannwald.
57,0 % der abstimmenden BürgerInnen sprachen sich also mit ihrer Stimme erneut für den Erhalt des Waldes aus.