Startseite

Die Menschheit muss lernen, dass man mit unserem Ökosystem nicht verhandeln kann.

14.4.2020 Erhebliche Beschädigungen am kleinen Teich am Waldlehrpfad

Vor einem Jahr! - im April 2019 - baten wir den Bürgermeister der Gemeinde Grasbrunn, Herrn Korneder, um einen Termin i.S. Amphibienschutz. Einen Termin haben wir nie bekommen. Anfang März hatten wir die Bau- und Umweltverwaltung gebeten, einen Schutz für die Tiere während der Laichzeit zu organisieren. Eine Antwort oder eine Schutzmaßnahme bekamen die Amphibien nie.

Das Wort Natur-Schutz gibt es in der Gemeinde Grasbrunn nicht und so ist ein Ehrenamt (ohne jegliche Aufwandsentschädigung), dass man hier für den Natur- Tier- und Umweltschatz auf sich nimmt, eine schwer zu tragende Aufgabe.

Heute bekamen wir einen Anruf. Die Person meldet uns, dass in dem Teich am Waldlehrpfad keinerlei Laich zu finden sei, dass Wasser sei aufgewühlt und dreckig und man habe 2 ausgesetzte Goldfische dort gesehen hätte. Vor ein paar Tagen haben wir von einem Bürger erfahren (kein Einzelfall!), dass er in dem kleinen Teich die Bergmolche aussetzt, die er in seinem frisch angelegten Naturteich im Garten nicht haben möchte. Vorher werden diese kleinen Geschöpfe den Kindern zum Bespielen gegeben. Wohl gemerkt: Die Weibchen sind hochträchtig.

Wie würden sich wohl Eltern fühlen, wenn die hochschwangere werdende Mutter "bespielt" werden würde?
Wo ist die Empathie oder das Verständnis für die Natur oder andere Lebewesen bei den Menschen geblieben?

Wir selber erleben an dem kleinen Teich, dass dieser als Erfrischungsteich für Hunde und als Spielareal für den menschlichen Nachwuchs verwendet wird.

Seit zig Jahren verwahrlost der Waldlehrpfad und der kleine Teich.
Nun ist er warhscheinlich so beschädigt, dass das Wasser ausläuft. Ein Schmierfilm an der Oberfläche zeigt uns, dass die Wasserqualität schlecht ist.
Schade um den Artenschutz!

Wenn Naturschutz und die positive Energie die die Naturfreunde dafür einsetzen von gemeindlicher Seite MIT FÜSSEN GETRETEN WIRD, ist dieses Stück Heimat ein trauriges Fleckchen für eine enkeltaugliche Gesellschaft.

Doris Dorschner-Walleitner
Vorsitzende der Ortsgruppe Grasbrunn des Bund Naturschutz in Bayern e.V.






Leos langsamer qualvoller Tod und die Reaktion der Gemeindeverwaltung Grasbrunn.

Die Besitzer hatten die Katze Leo am Abend in den Garten gelassen. Nach 10 Minuten war der Kater zurück und die Besitzer bemerkten, dass er eine Maus fraß.

Tagelang wurde in der Tierklinik Haar um das Überleben des Tieres gekämpft. Auch die Tierkinik Haar vermutet, dass die gezeigte Symptomatik auf eine Vergiftung zurückzuführen ist.

Der Vorfall wurde der Gemeindeverwaltung gemeldet.

Leider zeigt die Gemeinde kein Interesse an dem Geschehen. Im Gegenteil - den Besitzern wird ein Bußgeldverfahren angedroht. Und das Schreiben, dass die Besitzer von der Gemeinde erhalten haben, wurde nicht mal unterschrieben.

Die Gemeinde scheint nicht einmal darüber nachzudenken, dass auch Wildtiere betroffen sind. Dieser Vorfall zeigt zum wiederholten Male das mangelnde Naturschutzverständnis bei den Verantwortilichen in der Gemeindeverwaltung.












 



 
Wildtier in Not?
 
Unter der Rubrik
-Tierschutz-Hilfe
-Umweltschutz-Hilfe haben wir hilfreiche Adressen eingestellt.

https://www.facebook.com/pages/Bund-Naturschutz-in-Bayern-eV-Ortsgruppe-Grasbrunn/1561595544112060
 Bitte Logo anklicken!


Video von Greenpeace-Kindern: