Bumsfallera! (Line-Up)

…am Freitag, dem 18.5.2007 ab 18:00 im Schlachthof Eisenach

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Das Line Up: A – Z

Clara Bow [web] machen ihr eigenes Ding. Nicht, weil es international nicht genügend Anknüpfungspunkte gäbe — es ist ja nicht so, dass Bands wie Discount, Cub, Helen Love, Dressy Bessy, Shop Assistants, All Girl Summer Fun Band, Thee Headcoatees oder die frühen Bangles (Genau! Schluckt das ihr vermeintlichen Punkrocker) nicht unzählige Generationen von Bands beeinflusst hätten und dies immer noch tun... Stop! Du hast all diese Musik noch nie gehört? Das liegt vielleicht daran, dass für selbstbewusst scheppernden, Soul-beeinflussten Indierock mit weiblicher Stimme in Deutschland aus irgendeinem Grund kein Publikum da ist. Der Stil wird hierzulande so schändlich ignoriert, dass man fast von Vorsatz ausgehen könnte. Schlechter macht es die Musik von Clara Bow allerdings auf keinen Fall. Die Mehrheit will das bloß nicht hören, Arne, und kaum mal eine Subkultur. Mit Ausnahme von Leuten in Hamburg und Berlin vielleicht, da wohnen Clara Bow nämlich. Und sie sind zu fünft. Passt bloß auf

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Egotronic [web, web, mtv] — Sporttrinker? Ravemeister? Böse Antideutsche? “Computerfreaks?” (-Heinz Strunk) Überzeugt euch selbst und entdeckt ein Duo das bisher jede noch so piefige Drogerieabteilung in ein dantisches Inferno verwandeln konnte. Mit Freude am Tanzen und einem Eintrag im MTV-Lexikon der Populärmusik. Mehr kann man im Leben eigentlich nicht erreichen. Bei Blogsport könnt ihr Hoerm und Torsun vorab schon mal näher kennen lernen.


Jupiter Jones [web, web] — Rückblende, drei Jahre früher: “Der springende Punkt bei deutschsprachigem Punkrock sind meist die Texte. ... But Alive und später Kettcar, auch Muff Potter haben vorgemacht, wie das geht, ohne abgedroschen oder peinlich zu wirken. Jupiter Jones haben da gut aufgepasst. Ihre Texte ähneln eher den Bordsteingeschichten aus Rheine als den Weisheiten von Kettcar, und zahlreiche Tracks, etwa der grandiose Opener ›Unter Uns Darwinfinken‹, erinnern gar in jeder Beziehung, beim Songwriting an sich und auch beim Gesang, an Muff Potter. Diese Bezugspunkte sind also unausweichlich – trotzdem macht ›Raum Um Raum‹ den Eindruck einer eigenständigen, aufrichtigen Angelegenheit. Mit den zahlreichen ruhigeren Songs wie ›Wenn Alle Es Verstehen‹ (»für ein gutes Leben würd’ ich tausendmal mein eignes geben«) ziehen Jupiter Jones endgültig ihr eigenes Ding durch. Noch mal: Mit diesem Sänger haben Jupiter Jones einen Trumpf in der Hand. Er traut sich gesanglich und lyrisch was und liegt damit auf diesem Album fast immer richtig. Da wirkt auch die Verwendung eines Hesse-Zitats nicht peinlich.” -Ingo Rieser/intro

Und heute? Die, äh, Jungs sind am Power-Touren und im Juni kommt das neue Album. Das wird nicht nur auf dem frisch gegründeten eigenen Label erscheinen, sondern auch von der Visions warm empfohlen und von der Ox präsentiert. Und es werden Herzen in Gruppen lachen und brechen und springen und und weinen. Jenau, uff in die Oberlija – Gruppenspringen ick hör dir trappsen. Das Stichwort heisst Emanzipation. Bei uns zum guten Zweck.


Holda [web] — Holda ist eine neue Bands aus Eisenach, die aus ehemaligen Mitgliedern von „Two Minutes Appear“ und „Second Revenge“ besteht. Beim Bumsfallera werden sie ihren ersten öffentlichen Auftritt haben. 20 Minuten.


Laura Mars [web] sagen wir sollen einfach nur „Hardcore“ schreiben.

Parker Lewiz [web] — Ralle, Reichi, Fossi, Kalle and Hanni wollen nach eigenem Bekunden rockend, moschend, schreiend und lärmend mit eigenständigem Sound, neuem Material und nicht zuletzt der richtigen Einstellung alles in Schutt und Asche legen, euch zum Ausrasten bringen und eine anständige Verwüstung hinterlassen.


Plemo & Das Feuer [web, web, weblog] — Plemo singt und rapt über Maden, die ohne Arme und sogar without hands Fahrrad fahren, verwöhnt den Zuhörer mit sprachlichen Informationen über den üblich verdächtigen "Nitzpipp" und das "Plemogetriebe", soweit die Texte. Aber dazu hat er noch interessante Musik aufgenommen (in seinem Haus), die mehr oder weniger aus den Bereichen Elektrotainment, Techno, Punk oder auch dem Rave entwurzelt scheint. (Bitte raven sie hart!). Auf LP und CD mit Gastbeiträgen von Mitgliedern von Knarf Rellöm, Dendemann (bzw. sein DJ), Das Bierbeben, Egotronic, Tomte, Saalschutz, u.v.m. Live mit seiner neuen Band Das FeuerMiki Mikron und Arnold von Juri Gagarin. Sponsored by Cobretti Entertainment.


The 244 GL [web, web] — Metalcore. Metalcore? “Vom Wind über die halbe Bundesrepublik verstreut sind The 244 GL immer noch ein Fels in der Brandung metalcorischer Mittelmäßigkeit. Diese Band ist der lebende Beweis dafür, dass es nicht immer verkehrt sein muss Hardcore mit Metal zu paaren, und das dabei sogar Style und Inhalt mit an Bord sein können. Die mähen ganz schön was um und stampfen einiges weg. Posen ohne zu prollen und moshen ohne zu kloppen, das sind The 244 GL.” schreiben die kritischen Stimmen von der Hamburger Roten Flora-Konzertgruppe Pink Tank Entertainment. Und haben recht. Wir fühlen uns sehr geehrt euch die beste, manche sagen sogar die einzig gute Metalcore-Band zu präsentieren. Die machen sich nämlich ganz schön rar in letzter Zeit, nehmen die Szeneplattitüden mit Humor und nennen sie das was sie spielen derweil auch mal Death Reggae.

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