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Das Büro

Die Gesellschafter_innen des Büros für Recht und Wissenschaft, GbR:

Alexander Klose ist Jurist und Rechtssoziologe mit dem Schwerpunkt Antidiskriminierungsrecht.  Nach dem mit Prädikat abgeschlossenen Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin lehrte und forschte er dort zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung bei Prof. Dr. Hubert Rottleuthner. Seit 2009 arbeitete er als wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für interdisziplinäre Rechtsforschung (Law and Society Institute Berlin) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Institut forscht unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Baer zur Setzung, Mobilisierung und den Wirkungen von Recht. Anfang 2010 gründete er das Büro für Recht und Wissenschaft.

Kerstin Kühn ist Volljuristin. Ihr Erstes Staatsexamen mit Schwerpunkt im Völker- und Europarecht legte sie im Jahr 2010 mit Prädikat ab. Während des Schwerpunktstudiums an der Universität Münster spezialisierte sie sich im Rahmen ihrer Seminararbeit auf Rechtschutz gegen die Terrorlisten der UN und ihre Übernahme in EU-Verordnungen und analysierte hierfür u.a. die EuG- und EuGH-Rechtsprechung. Aufgrund ihres Auslandsstudiums an der McGill University (Montreal) ist sie der französischen und englischen Rechtssprache mächtig. Zudem hat sie die Fachspezifische Fremdsprachenausbildung für Juristen der Universität Münster in Französisch mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit 2010 forschte sie in freier Mitarbeit mit dem Büro für Recht und Wissenschaft zum Antidiskriminierungsrecht, u.a. im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Im Rahmen ihres Referendariats beim Oberlandesgericht Brandenburg, welches sie im Februar 2013 mit Prädikat abschloss, arbeitete sie bei der Landesstelle für Gleichbehandlung und Diskriminierung (LADS) und dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR). Dort und im Rahmen von ehrenamtlichen Tätigkeiten, insbesondere als Sprecherin des stipendiatischen Arbeitskreises Gender der Friedrich-Ebert-Stiftung, erlernte sie ihre interdisziplinäre Herangehensweise an das Phänomen Diskriminierung. Ihre Forschung und praktische Arbeit beschäftigt sich besonders mit den Voraussetzungen der Wirksamkeit von Antidiskriminierungsrecht und Möglichkeiten ihrer Erhöhung sowie mit der Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen in diskriminierenden Umfeldern. Sie war von 2011 bis 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Viadrina-Universität Frankfurt (Oder) am Lehrstuhl Prof. Dr. Eva Kocher. Zudem ist sie seit 2010 in Ausbildung als Coach und N-Prozess-Moderatorin am Hanuman-Institut in Berlin. Seit September 2013 arbeitet sie als Beraterin beim Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des Türkischen Bunds Berlin-Brandenburg.

Doris Liebscher ist Volljuristin und Magistra des Europarechts (LL.M.Eur). Sie ist Mitbegründerin und Vorständin des ersten horizontal arbeitenden unabhängigen Antidiskriminierungsbüros in Leipzig/Sachsen und Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien am Lehrstuhl Prof. Dr. Susanne Baer und Dr. Sarah Elsuni der Humboldt Universität, wo sie die Humboldt Law Clinic Grund- und Menschenrechte betreut. Sie forscht und publiziert zu Fragen von Antidiskriminierungsrecht, wirksamer Rechtsdurchsetzung und Antidiskriminierungskultur. Zu diesen Themen erstellte sie Studien und Rechtsgutachten u.a. für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, die Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung Berlin, verschiedene Bundestagsfraktionen und die Hans Böckler Stiftung. Sie berät das Antidiskriminierungsbüro Sachsen im Zusammenhang mit Klagen gegen Diskriminierung im Bereich Waren- und Dienstleistungsverkehr und Beschäftigung und Beruf.


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