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BRICINVEST – Investoren aus den BRIC-Staaten und 
ArbeitnehmerInneninteressen in Deutschland


In weniger als zwanzig Jahren hat ein quantitativer und qualitativer Wandel in Bezug auf Direktinvestitionen aus Staaten des Globalen Südens, insbesondere aus den sog. BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China), stattgefunden: Konzentrierten sich Unternehmen aus diesen Ländern in ihrem Investitionsverhalten in der Vergangenheit primär auf Länder der jeweils selben Weltregion (sog. South South Investments), wird seit einigen Jahren vermehrt in Industrieländern investiert, sowohl in Form von Unternehmensbeteiligung als auch durch den Aufbau eigener Niederlassungen. 

Angesichts der Tatsache, dass über Direktinvestitionen aus den BRIC-Staaten in Deutschland bislang keine bzw. nur unzureichende Informationen vorliegen, sie aber gleichwohl künftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden, analysiert das Projekt die BRIC-Investitionen in Deutschland im Hinblick auf ihre Unternehmensziele und Strategien, ihre Beschäftigungsrelevanz sowie ihre Einstellung zu Mitbestimmungspraxis, Arbeitnehmerrechten und Genderaspekten. Darauf aufbauend sollen entsprechende Handlungsempfehlungen formuliert werden. Zielgruppen sind Gewerkschaften, Betriebs- und Aufsichtsräte sowie politische Entscheidungsträger auf unterschiedlichen Ebenen.




Ansprechpartner:

Frau Sophie Golinski, sophie.golinski@bricinvest.de, Tel. +49-341-600-55-170

Herr Kai Bollhorn, kai.bollhorn@bricinvest.de, Tel. +49-6421-28-24262



Projektpartner:

Das Forschungsprojekt wird finanziert von der Hans-Böckler-Stiftung