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Bau der Windräder startet im Mai

veröffentlicht um 31.05.2017, 02:27 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 05.07.2017, 11:04 ]

In ihren Artikeln vom 05.05.2015 im Lokalteil Langenfeld und 12.05.2017 im Lokalteil Leverkusen berichtete die Rheinische Post von einem Baubeginn der genehmigten WEA 1 und 2 im Mai 2017. In Stichpunkten wird die Historie des Vorhabens beschrieben und die Auflagen die beim Betrieb einzuhalten sind. Als Bürgerinitiative möchten wir Stellung nehmen.

Beitrag von Andreas Lobb

In ihren Artikeln vom 05.05.2015 im Lokalteil Langenfeld (Link) und 12.05.2017 im Lokalteil Leverkusen (Link) berichtete die Rheinische Post von einem Baubeginn der genehmigten WEA 1 und 2 im Mai 2017. In Stichpunkten wird die Historie des Vorhabens beschrieben und die Auflagen die beim Betrieb einzuhalten sind.

Als erste Reaktion haben wir die folgende Stellungnahme an die Redaktionen der Rheinischen Post Langenfeld, Leverkusen und Hilden mit der Bitte um Veröffentlichung gesendet.


SL Windenergie GmbH will Auflagen zum Artenschutz nicht einhalten!

Nach Informationen, die der Bürgerinitiative Ruhiger Horizont Reusrath vorliegen, hat die SL Windenergie GmbH Klage gegen die vom Kreis Mettmann verhängten Auflagen zum Schutz des Rotmilans erhoben. Die im Dezember 2016 vom Kreis Mettmann erteilte Genehmigung zum Bau von zwei Windkraftanlagen in Langenfeld Reusrath wurde nur unter diesen und weiteren Auflagen erteilt. 

Die SL Windenergie GmbH ist also, anders als von Ihr angekündigt (vgl. RP-Lokalteil Langenfeld/Monheim vom 05.05.2017 und RP-Lokalteil Leverkusen vom 12.05.2017), nicht bereit, „alle angesprochenen Punkte umzusetzen“ und die Auflagen zum Vogelschutz zu akzeptieren.


Auch hält die SL Windenergie GmbH ihre Klage beim Oberverwaltungsgericht Münster gegen die Höhenbegrenzung von 100 m weiterhin aufrecht, die die Stadt Langenfeld in der Ratssitzung vom Juni 2015 erneut mehrheitlich beschlossen hat.

Von den ursprünglich beantragten 4 Windkraftanlagen musste die SL Windenergie GmbH Ende 2016 Anträge für zwei Anlagen zurückziehen, weil sie ansonsten zu dem Zeitpunkt keine Genehmigung erhalten hätte. Damit konnte SL Windenergie eine ansonsten erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) umgehen und zumindest die Genehmigung für zwei Windkrafträder noch Ende Dezember 2016 erhalten, bevor das verschärfte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) u.a. mit Beschränkung von Subventionen zum 01.01.2017 in Kraft trat. Erstaunlicherweise hat SL Windenergie die Anträge für die zwei gebrauchten und nicht für die neuen Anlagen zurückgezogen, obwohl laut Aussage vom Klaus Schulze Langenhorst, Firmenchef der SL Windenergie, sich „durch die Gebrauchtanlagen in der Mischkalkulation nun in Reusrath auch Windräder unterhalb der 100-Meter-Marke rechnen“ (s. o.g. Artikel in Rheinischer Post). 


Diese Stellungnahme wurde bislang von der Rheinischen Post im Lokalteil Langenfeld der vom 23.05.2017 (Link) und im Lokalteil Leverkusen 24.05.2017 (Link) veröffentlicht.

Des Weiteren möchten wir weiterhin zu dem Bericht wie folgt Stellung nehmen:

Zusätzlich scheint sich bei der Erstellung des Artikels ein kleiner Fehler eingeschlichen zu haben. Formal ist die Angabe der WEA 2 falsch bezeichnet. Genehmigt wurden die Anlage WEA 1 und eine Anlage WEA 5 in der Darstellung der Rheinischen Post an der Position WEA 2. In den ursprünglichen Plänen der SL Windenergie GmbH gibt es eine WEA 2, jedoch an einer anderen Position. Für diese Position wurde allerdings beim Kreis Mettmann kein Antrag zur Genehmigung gestellt.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, das die Aussagen von Herrn Schulze Langhorst sind in der Argumentation um die Wirtschaftlichkeit widersprechen.

Einmal sind nur 150 m hohe WEA wirtschaftlich, dann geht dies in einer speziellen Mischung auf jeweils zwei neuen und zwei gebrauchten 100 m hohen WEA und zum Schluss wird dies auch mit zwei neuen WEA. Die Zulassung zur Klage vor dem OVG Münster wurde nach unserem Kenntnisstand von der SL Windenergie GmbH nicht zurückgezogen.

Auch möchten stellen wir uns die Frage, warum in unserer nahen Umgebung – an zwei Standorten in Solingen – das mögliche Vorhaben an der Sengbachtalsperre zurückgezogen wurde und am genehmigten Standort in Gräfrath das Projekt vor dem Aus steht und der Investor nur noch seine Auslagen wieder einfahren möchte. Dies ist zumal interessant, da der Standort in Gräfrath mit demjenigen in Reusrath was die Windgeschwindigkeiten und Windhäufigkeit vergleichbar ist. In Gräfrath wurde der Betrieb einer WEA des Typs Enercon E-82 geplant. Dies ist der größere Bruder der in Reusrath genehmigten Anlagen.

Download: Beitrag


Politiker sollen vier Windräder absegnen

veröffentlicht um 31.10.2016, 02:26 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 31.10.2016, 02:42 ]

Im Artikel der Rheinischen Post vom 21.10.2016 wird u. a. über Verzögerungen bei der Genehmigung der Bauanträge berichtet. Verursacher der Verzögerungen werden darin in der genehmigenden Behörde sowie in einer Stellungnahme durch unsere Bürgerinitiative zu den von der Fa. SL Windenergie GmbH zur Genehmigung vorgelegten artenschutzrechtlichen Gutachten erkannt. Dies alles passiert im Vorfeld der Langenfelder Ratssitzung am 25.10.2016. Im nicht öffentlichen Teil der Sitzung erfolgt die Abstimmung nach „Gemeindliches Einvernehmen“ gemäß § 36 BauGB erfolgen.

Beitrag von Andreas Lobb 

Kurz nach dem Einreichen der Bauanträge über die vier Windkraftanlagen (WKA) in Reusrath durch die Fa. SL Windenergie GmbH an die genehmigende Behörde des Kreises Mettmann Anfang Juni 2016 berichtete die Rheinische Post in ihrem Artikel (Link). Damals hieß es:

„Die gesetzlich vorgeschriebenen Gutachten etwa zum Umwelt- und Artenschutz seien vollständig eingereicht." Einer Genehmigung durch die Kreisverwaltung Mettmann steht nichts entgegen. In drei Monaten dürfte sie erteilt sein, so dass sich die vier Windräder wohl Anfang 2017 drehen werden."“

Nicht ganz zwei Wochen später erschien der nächste Artikel (Link). In diesem Artikel beschreibt Herr Schulze Langhorst (Geschäftsführer der SL Windenergie), warum der neue Projektansatz mit 100 m hohen WKA der Fa. SL Windenenergie GmbH nun doch wirtschaftlich sein soll. Als Begründung wird eine Mischkalkulation aus zwei neuen Anlagen und zwei gebrauchter Altanlagen genannt. Interessant ist dies, da er nicht ganz ein Jahr zuvor ein Revisionsverfahren gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf über die Ablehnung von 150 m hohen WKA angestrengt hat, weil 100 m hohe Anlagen nicht wirtschaftlich wären. Nach unseren Erkenntnissen ist dieses von ihm angestrengte Verfahren beim Oberverwaltungsgericht Münster noch nicht zurückgezogen.

Am 21.10.2016 erschien nun ein weiterer Artikel: „Politiker sollen vier Windräder absegnen“ (Link) zu diesem Thema.

Da der Inhalt dieses Artikels missverständlich ist und unserer Meinung nach wesentliche Aspekte außeracht lässt, haben wir die Rheinische Post um die Veröffentlichung unserer Stellungnahme zu diesem Artikel gebeten (Link). Lesen Sie bitte auch unser anhängendes Anschreiben an die Rheinische Post.

Download: Beitrag

Sehr geehrter Herr Meisel,

in Ihrem o. g. Artikel wird Joachim Schulenberg, Projektleiter der SL Naturenergie GmbH, mit den Worten zitiert:

„Wir haben alle Unterlagen beim Kreis Mettmann eingereicht. Das Verfahren zieht sich leider länger hin als von uns vermutet und erhofft. Die Einschätzung des Gutachters – gemeint ist die Fa. ECODA, die die Artenschutzgutachten erstellt hat – ist eben keine mathematische Formel, die mit der Schablone bewertbar ist.“

Hierzu stellen wir Folgendes klar: 

- Wie Sie vielleicht wissen, haben wir Akteneinsicht beim Kreis Mettmann erhalten. 

- Auf dieser Basis haben wir eine Stellungnahme im Umfang von 45 Seiten gegenüber dem Kreis abgegeben. Die Stellungnahme befasst sich insbesondere mit den Themen Artenschutz, Schall und Schattenschlag. 

- Unsere Überprüfung hat ergeben, dass die Fachgutachten an zahlreichen elementaren Fehlern und Mängeln leiden, die es nach unserer Meinung dem Kreis Mettmann unmöglich machen, die beantragte Genehmigung zu erteilen.

- Hauptgrund unserer Beanstandungen sind die veralteten und mangelhaften Artenschutzgutachten. Die Datenerfassung für die Gutachten beruht auf Untersuchungen aus dem Jahr 2012 und wurde schon in den Anträgen zur Genehmigung der 150 m hohen Windkraftanlagen (WKA) im Jahr 2013 genutzt. Zur Antragstellung der vier WKA im Jahr 2016 wurden die Artenschutzgutachten nur redaktionell angepasst. Dabei blieb unberücksichtigt, dass im Jahr 2013 der „Leitfaden Umsetzung des Arten- und Habitatschutzes bei der Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen in Nordrhein-Westfalen“ des MKULNV und LANUV vom Umweltminister NRW in Kraft gesetzt wurde. Dieser Leitfaden ist verbindliches Recht.

Gegen die Vorgaben des Leitfadens wurde in den Gutachten mehrfachst verstoßen!

- Herr Schulenberg vermittelt mit seinen Äußerungen den Eindruck, die SL Naturenergie GmbH habe bereits alle Genehmigungsvoraussetzungen erfüllt und das Verfahren werde unnötig durch den Kreis und/oder unsere Bürgerinitiative verzögert.

- In Wahrheit liegt die Genehmigung bis heute nicht vor, da die SL Naturenergie GmbH Gutachten vorgelegt hat, die nicht nach gültigem Recht erstellt worden sind. Nach unserer Meinung müsste die SL Naturenergie GmbH auf Basis einer aktualisierten Datenerfassung die Fachgutachten komplett neu erstellen.

- Nach den vorliegenden Daten ist davon auszugehen, dass der Bau der WKA gegen das Tötungsverbot des § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG verstößt.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie unsere Klarstellung bis kommenden Dienstag in einer Ihrer Ausgaben berücksichtigen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Andreas Lobb
Sprecher der Bürgerinitiative „Ruhiger Horizont Reusrath“


Aus für Windkraftanlagen in Dänemark?

veröffentlicht um 12.03.2015, 12:51 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 13.03.2015, 14:14 ]

Was ist los im Staate Dänemark? Momentan gehen in Dänemark kaum noch Windkraftanlagen in Betrieb! Ursache ist die Angst vor Gesundheitsschäden durch Infraschall (unhörbarer Schallschwingungen mit niedriger Frequenz von unter 20 Hertz). Eine staatliche Untersuchung wurde eingeleitet. Es werden im ehemaligen Vorreiterland für Windkraftanlagen (40% Anteil an der gesamten Stromerzeugung) fast nur noch Anlagen auf See und nicht mehr an Land gebaut! Die deutschen Behörden spielen das mögliche Problem herunter. 

Beitrag von Andreas Lobb

Die Lawine kam ins Rollen als am 6. Dezember 2013 ein dänischer Nerzzüchter aus Vildbjerg, dessen Hof sich in 561 Metern Entfernung von vier Windkraftanlagen befindet, seine Tiere kreischend und tobend in ihren Käfigen vorfand. In kurzer Zeit hatten sich mehr als 100 Tiere gegenseitig tot gebissen.

Dieses Ereignis machte Schlagzeilen und beschäftigte immer mehr Dänen. Weitere Berichte aus anderen Landesteilen folgten. Aus Angst vor gesundheitlichen Schäden zogen einige Familien aus dem näheren Bereich der Windkraftanlagen weg. Anwohner in der Nähe von Windkraftanlagen klagen öffentlich über Schwindel, Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit. Aufgrund des immer weiter steigenden Interesses und Widerstandes der dänischen Bevölkerung beschäftigte dieses Thema sogar das Parlament. Die dänische Regierung gab Ende 2013 eine Studie über mögliche Gesundheitsgefahren von Windkraftanlagen in Auftrag. Seit dieser Zeit gehen in Dänemark kaum noch Windkraftanlagen in Betrieb. Im Jahr 2013 wurden Windkraftanlagen mit einer Leistung von 694 MW in Betrieb genommen. Im Jahr 2014 waren es dagegen nur noch 67 MW. Zurzeit erfolgen Zulassungen von Windkraftanlagen fast ausschließlich auf See.

Dänemark mit knappen 6 Millionen Einwohnern bezieht ca. 40% des Strombedarfes aus Windkraft. Mittlerweile gibt es dort mehr als 200 aktive Bürgerinitiativen gegen Windkraft.

Kommentar von Andreas Lobb:
Auch unsere Bürgerinitiative fordert einen Stopp für Genehmigungen von Windkraftanlagen bis konkrete Ergebnisse aus den Studien zur Gesundheitsgefährdung vorliegen

Download: Beitrag
Zeitungsartikel aus Die WELT: Link
Lärm den man nicht hört von ARD 13.3.2015: Link


Infraschall – Deutliche Gefahr für die Gesundheit

veröffentlicht um 27.01.2015, 13:46 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 15.04.2015, 11:11 ]

WKAs erzeugen Infraschall! Wie wirkt sich Infraschall aus? Was bedeutet es für die betroffenen Menschen? Was kann unternommen werden, damit es zu keiner Schädigung kommt?

Beitrag von Heike und Michael Hungenberg

Im Februar 2014 berichtete Wissenschaftsjournalist H.J. Neubert erneut über die Auswirkungen von Infraschall durch Windkraftanlagen: Schwindel, Übelkeit, Konzentrationsstörungen: Das sind nur einige der Symptome, über die Anwohner in der Nähe von Windkraftanlagen (WKAs) klagen. Mediziner und Psychologen nennen es das Wind-Turbinen-Syndrom (WTS) [1].

In seinem Artikel wird auch darauf hingewiesen, dass das deutsche Umweltbundesamt die Bevölkerung vor Infraschall-Lärm schützen möchte. Weil es sich dabei aber nur auf sehr wenige umweltmedizinische Studien stützen konnte, wurde 2011 eine Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall (Bericht 40/2014, UBA-FB 001948) zu dieser wichtigen Thematik angestoßen, deren erste Ergebnisse nun seit 2014 vorliegen [2].

In dieser Studie wurde deutlich herausgearbeitet, dass WKAs relevante Quellen für Infraschall sind. Auf S. 135 dieser Studie wurde auch beispielhaft ein entsprechendes Messprotokoll aufgeführt, welches die Erzeugung von Infraschall belegt.

Im Dezember 2014 fand ein Ärzteforum zum Immissionsschutz (AEFIS) statt, welches die Studie des Umweltbundesamtes zitiert und zum gleichen Ergebnis kommt, dass aktuelle Normen und Verordnungen zur Genehmigung von WKAs für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zweifelhaft sind [3].

Die mit Windrädern verbundenen Risiken für die Gesundheit sind unter anderem:

  • Tieffrequenter Schall versetzt das Stammhirn in einen „Alarmzustand“, die Folge: Schlafstörungen, Panik, Blutdruckanstieg, Konzentrationsstörungen
  • Infraschall beeinflusst das Innenohr, die Folge: Pulsation, Unwohlsein, Stress

Bis zum Vorliegen belastbarer Ergebnisse aus Langzeituntersuchungen fordern AEFIS, dass auch für den Gesundheitsschutz der Bevölkerung vorsorglich bundesweit der „Bayrische Mindestabstand“ von 10H festge-schrieben werden sollte und weiterhin eine Überarbeitung der Abstandsflächen bezüglich

1. Mindestabstand 10xH (Anlagenhöhe), für Gesundheitsstandorte 15xH
2. Einbeziehung der C‐Schallbewertung in die Schallprognose
3. Abschaltalgorithmen in Bezug auf:
a) ungünstige meteorologische Bedingungen mit geringerer Luftschalldämpfung (Luftfeuchtigkeit,
Luftschichtung)
b) verstärkte Körperschallübertragung
c) ungünstige Windrichtung
d) Hintergrundschallbedingungen (Amplitudenmodulation und tonale Spitzen dürfen den Level des
Hintergrundrauschens nicht übersteigen)

Gesundheitsschutz der Bevölkerung muss ernst genommen werden, da nach statistisch überschlägiger Berechnung bei weiterem ungebremsten Ausbau der Windkraft von derzeit 24.000 WKAs in Deutschland auf 40.000 WKAs in dem derzeit ungeschützten Bereich von bis zu 2 km Entfernung zur nächstgelegenen WKA rund 7 Millionen Menschen wohnen. Bei einer derzeit anzunehmenden 20%‐igen Erkrankungshäufigkeit bedeutet dies langfristig für 1,4 Millionen Menschen in Deutschland den ungewollten Erwerb einer chronischen Erkrankung!
Als Ärzte haben wir die Verpflichtung, unsere Patienten vor den Nachteilen einer zunehmenden Technisierung unserer Umwelt zu schützen und werden immer wieder darauf hinweisen, dass gesundheitliche Schutzbereiche im Sinne unserer Patienten nicht verhandelbar sind [4] .

Download: Beitrag

[1] Neubert, H.J., Windkraftwerke: Macht Infraschall krank?, 21.2.2014, www.wissenschaftsdebatte.de

[2] Umweltbundesamt: Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall, Juni 2014, Prof. Krahé et al. (40/2014, UBA – FB 001948, Link

[3] Positionspapier zu Gesundheitsrisiken beim Ausbau der Erneuerbaren Energien, DokumentLink

[4] Statement zu Abstandsregelungen, Ärzteforum Emissionsschutz (2014), Dokument, Link


Nachtrag:
Auf Nachfrage beim Bundesumweltamt zum Thema Infraschall bekamen wir die Antwort: "In 1 bis 2 Monaten wird eine sogenannte Laborstudie zum Infraschall beginnen. Diese Studie ist für eine Laufzeit von 3 Jahren geplant und hat unter Laborbedingungen zum Ziel die langfristigen Auswirkungen von Infraschall, insbesondere auch im niedrigeren Pegelbereich, zu erforschen."


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Sicherheit von Windkraftanlagen

veröffentlicht um 29.10.2013, 06:49 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 03.05.2015, 04:47 ]

Was kann alles beim Betrieb von Windkraftanlagen schief gehen und vor allem, was passiert, wenn es passiert? 

Beitrag von Andreas Lobb 

Hersteller von Windkraftanlagen bewerben ihre Produkte mit Anlagenverfügbarkeiten um die 98%. Das heißt in nur 2% der Zeit müssen diese für Revisionszwecke / Kontrolle stillstehen. Auf ein Jahr gerechnet wäre dies nur eine Woche.

Es gibt insgesamt 3 Interessengemeinschaften: 

- den Betreiber 
- die Versicherungsbranche
- den Genehmiger

Der Betreiber hat in erster Line ein finanzielles Interesse. Je mehr Unfälle passieren, desto höher werden die Sicherheitsauflagen und die Versicherungsprämien. Somit erhöhen sich die Kosten und der Gewinn sinkt. 

Die Versicherungsbranche muss auf die erhöhten Ausfallkosten durch Prämienanpassungen reagieren und steht im Wettbewerb.

Der Genehmiger steht in der Haftung den Bau und Betrieb einer Windkraftanlage genehmigt zu haben. Daher wird auch diese Behörde sich vorbehalten auf Schäden an Kraftwerken zu reagieren.

Das Institut für Solare Energieversorgungstechnik hat eine Studie über die Ursachen an Windkraftanlagen im Zeitraum 1992 bis 2007 erstellt [1]. Danach kam es zu folgenden Störungen:

 Anlagenregelungen  22,8%
 Bauteildefekte  36,7%
 Bauteillockerungen  3,4%
 Blitze  3,7%
 Eisansatz  3,2%
 Netzstörungen  6,5%
 Stürme &  Folgeschäden  5,2%
 viele kleinere  Störungen  11,0%
 Unbekannte Ursache  7,6%

Besonders die obersten beiden Ursachen, mit mehr als der Hälfte aller Störungen, machen mich stutzig. Erste betrifft den Betreiber, der mehr als das Maximale aus seiner Anlage herausholen möchte. Dann der Hersteller, der mehr als das Maximale aus dem Verkauf seiner Anlage herausholen möchte.

Sicherlich alles verständlich aber auch akzeptabel?

Anbei möchte ich noch auf einen Bericht der Zeitung „Die Welt“ verweisen (Link).

Download: Beitrag

Nachtrag:

Am 12. Dezember habe ich einen Artikel in der Rheinischen Post gelesen, den ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

In diesem Artikel wurde von einem Sturmschaden an einem Windkraftwerk berichtet. Der Turm des WKA brach einfach in der Mitte durch. Was ein Irrsinn könnte man sagen! Da werden WKA errichtet, die erst bei Windstärken von 10 m/s in Ihren Leistungsmaxima arbeiten. Bei höheren Geschwindigkeiten werden die Rotorblätter eingestellt und somit der Energieeintrag auf die WKA verringert. Dies soll die WKA schützen.

In Heimbach-Vlatten brach allerdings der Turm von 100 Meter in der Mitte ab. Die Nabe fiel zu Boden und verschwand ca. 1,5 Meter im Boden.

Glück im Unglück, aufgrund der freien Lage, wurde kein Mensch verletzt!

Die Ursache, warum der Turm den Sturm Xaver nicht standgehalten hat, ist bislang unklar. Ein Gutachter besichtige den Unglücksort. Für eine Beurteilung müssen allerdings weitere Untersuchungen der Trümmerteile abgewartet werden.

Den gesamten Inhalt können Sie unter diesem Link einsehen.


[1] Website: http://www.windmonitor.de/, dort bitte „Anlagenzuverlässigkeit“ gefolgt von „Störungsursachen“ auswählen


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Das Ratsinformationssystem der Stadt Langenfeld

veröffentlicht um 11.05.2013, 01:59 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 12.03.2015, 12:59 ]

Das Ratsinformationssystem, ein möglicher Weg den Meinungsaustausch und die Beschlüsse der Ausschuss- und Ratsmitglieder unserer Stadt zum Thema "Windkraft" nachlesen zu können, zudem aber auch ein Weg sich als Bürger zu diesem Thema zu Wort zu melden. 

Beitrag von Matthias Saturnus

Das Thema "Windkraft", aber auch andere Themen, werden zu festgelegten Sitzungsterminen von den Ausschuss- und Ratsmitgliedern im Langenfelder Rathaus behandelt und sind öffentlich!

Der Beginn einer solchen Sitzung verläuft dabei in der Regel nach einem festen Verfahren.

Nach der Begrüßung der Anwesenden durch den Vorsitzenden und der Feststellung der form- und fristgerechten Einladung zur Sitzung wird diese damit formal eröffnet.

In der Regel folgt die so genannte "Bürgerstunde".

Hierbei hat der Langenfelder Bürger die Gelegenheit, nachdem er sich selbst namentlich vorgestellt hat, seine Fragen zu den ihm wichtigen Themen an die Ausschuss- und Ratsmitglieder zu stellen.

Wir, die Bürgerinitiative "Ruhiger Horizont Reusrath", haben von dieser Möglichkeit wiederholt Gebrauch gemacht und in der Vergangenheit unsere Bedenken sowie sachkritischen Fragen hinsichtlich einer möglichen Errichtung von Windkraftanlagen auf Langenfelder Stadtgebiet bei den Sitzungen des hierfür zuständigen "PU = Planungs- und Umweltausschuss" der Stadt Langenfeld in der "Bürgerstunde" vorgetragen.

Im Ratsinformationssystem der Stadt Langenfeld werden alle Ausschuss- und Ratssitzungen im Vorfeld mit ihren Sitzungseinladungen und deren Tagesordnungspunkten, sowie weiterer Antragsunterlagen oder Bezugsdokumente aufgeführt.

Über den Sitzungsverlauf und dessen Sitzungsergebnisse wird eine Niederschrift verfasst.

Dieser Niederschrift kann man die geäußerten Überlegungen, Meinungen und Beschlüsse unserer Ausschuss- und Ratsmitglieder zu den jeweiligen Tagesordnungspunkten entnehmen.

Nachlesen kann man hier u.a. aber auch die von der Bürgerinitiative "Ruhiger Horizonte Reusrath" in den Bürgerstunden vorgetragenen Bedenken und sachkritischen Fragen.

In unserer ersten Sitzungsteilnahme am 09.02.2012 wurden nicht nur unsere, in der Bürgerstunde vorgetragen kritischen Sachfragen in die Niederschrift übernommen, sondern auch der an die Stadt Langenfeld gerichtete Untersuchungsanforderungskatalog vom 15.01.2012 als Bezugsunterlage.

Wie man an die zurückliegenden Sitzungsinhalte, ihre Bezugsunterlagen und Niederschriften gelangen kann, zeigen wir nachfolgend an einem Beispielweg in das Ratsinformationssystem der Stadt Langenfeld auf:

1.) Den Internetauftritt der Stadt Langenfeld finden Sie unter www.Langenfeld.de
    (eine Verlinkung auf die eigentliche Website:
    http://langenfeld.active-city.net/city_info/webaccessibility/index.cfm?region_id=138&waid=9)

2.) Im Eingangsbild, in der Überschriftzeile, finden Sie die Rubrik „Stadt & Rathaus“ .
    Wählen Sie bitte: „Stadt & Rathaus“.
    → Angezeigt wird die Eingangsbegrüßung unseres Bürgermeisters im Internetauftritt der Stadt Langenfeld.

3.) Wählen Sie bitte: „Rat & Verwaltung".
    → Hier werden die Gremien, Abteilungen und anderen Einrichtungen der Stadt Langenfeld aufgelistet.

4.) Wählen Sie bitte: „Politische Gremien“.
    → Auf dieser Seite werden unter der Überschrift "Politische Gremien" dessen vier Institutionen und ein
    Organisationselement "Sitzungskalender" aufgezeigt.

5.) Wählen Sie bitte: „Ausschüsse“.
    → Auf dieser Seite werden neben dem Rat der Stadt Langenfeld auch die in einem festgelegten Rhythmus
    tagenden Ausschüsse der Stadt Langenfeld aufgelistet.

6.) Wählen Sie bitte: "Planungs- und Umweltausschuss"
    → Hier erscheint nun eine Auflistung aller Mitglieder dieses Ausschusses, dessen Funktionen innerhalb des
    Ausschusses und ihrer Fraktionszugehörigkeit.
    Wenn Sie die Website nach oben bzw. unten scrollen, werden Ihnen die anderen Ausschüsse mit ihren
    Kurzbezeichnungen angezeigt.

7.) Gehen Sie hier bitte ganz auf den Anfang dieser Seite. In der äußeren linken Spalte sehen Sie eine
    Strichauflistung von "Willkommen" bis "Recherche".
    Wählen Sie bitte die Strichaufzählung: "Sitzungssuche"

8.) Es erscheint eine Auflistung von ca. 20 aktuellen, noch anstehenden, Sitzungsterminen und den dabei
    tagenden Fraktionen/Gremien.

9.) Im oberen Teil der Seite befindet sich eine Suchfunktion mit dessen Hilfe man auf alle Sitzungen, auf eine
    spezielle oder aber auf alle Sitzungen in einem bestimmten Zeitraum, zugreifen kann.
    Letzteres wollen wir hier in Angriff nehmen.
    Geben Sie hierzu unter der Spalte von (tt.mm.jj) bis (tt.mm.jj) den gewünschten Zeitraum ein und wählen in
    der Rubrik "Fraktion/Gremium" den Planungs- und Umweltausschuss aus.
    Will man sich das Tippen ersparen, geht man in die Hilfestellung der Pfeilfunktion.
    Haben Sie die Eingaben vollzogen, bleibt nur noch die Suchfunktion zu aktivieren.

10.) Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wie vom Planungs- und Umweltausschuss das Thema
    "Windenergie in Langenfeld ermöglichen" bisher behandelt wurde und welche Stellung wir als Bürgerinitiative
    dazu genommen haben, geben Sie einfach den Zeitraum 06.12.2011 bis 28.02.2013 ein und aktivieren die
    Suchfunktion.
    Bei allen aufgelisteten Ausschusssitzungen, bis auf die vom 31.01.2013. wird das Thema "Windenergie in
    Langenfeld ermöglichen" behandelt und der stattgefundene Meinungsaustausch zu diesem Thema in den
    jeweiligen Niederschrift dokumentiert.

Eine wirklich lohnende Vorgehensweise, um sich ein Bild über dieses Thema zu verschaffen. Aktuelle Sitzungstermine finden Sie auf unsere Homepage unter der Rubrik Veranstaltungen. Zusätzlich werden wir entsprechende Verlinkungen in unseren Beiträgen einbauen.

Download: Beitrag


Windkraft in Langenfeld?

veröffentlicht um 16.01.2013, 11:01 von Andreas Lobb   [ aktualisiert: 12.03.2015, 12:59 ]

Gastbeitrag von Günter Striewe

Soll ein gesetzlicher Rahmen für die Zulassung von Windkraftanlagen ausgereizt werden, oder gibt es Gesichtspunkte, die dagegen sprechen? Die Energiewende veranlasst auch in Langenfeld Verwaltung und Politik über die Errichtung von Windkraftanlagen nachzudenken.

Bereits vor Jahren ist eine Fläche im Süden der Stadt als Windkraft-Konzentrations-Zone ausgewiesen worden, um zu verhindern, dass eine solche Anlage überall im Stadtgebiet genehmigt werden müsste, die die Mindestabstände zu den Wohngebieten einhält.

Tatsächlich ist Langenfeld durch diverse Infrastruktureinrichtungen schwer belastet. Das beginnt mit den je zwei von Norden nach Süden verlaufenden Eisenbahnlinien und Autobahnen, setzt sich fort mit der Autobahnquerspange, die die Nord-Süd-Trassen verbindet, und endet noch längst nicht mit der Belastung durch die Einflugschneisen der beiden Flughäfen: Düsseldorf im Norden und Köln im Süden.

Im Grenzgebiet zu Leverkusen befindet sich ein großes Umspannwerk, das die Stromversorgung für die Region sicherstellt. Über weithin sichtbare Masten wird der Strom über zwei Haupttrassen verteilt.

Gerade in diesem Gebiet liegt die Windkraft-Konzentrations-Zone. Um die Landschaft nicht zusätzlich zu verschandeln, ist damals eine Höhenbegrenzung festgelegt worden, die sich an den Strommasten orientiert. Sofern kein anderer Standort gefunden wird, steht zur Diskussion, die Höhenbegrenzung zu ändern, obschon diese nach Aussage des städtischen Planers gerichtsfest sei.

Richtig ist, dass wir den Weg fort von der Atomkraft dringend brauchen, weil bis heute nicht geklärt ist, wie wir dauerhaft mit dem strahlenden Abfall umzugehen haben.  Auch sind die Kosten dafür bisher weitgehend vom Steuerzahler aufgebracht und nicht in den Strompreis einkalkuliert und über den Verbrauch finanziert worden. Richtig ist auch, dass es sinnvoll ist, den benötigten Strom möglichst dezentral und verbrauchsnah zu erzeugen, denn schon formieren sich Initiativen, die sich ebenso gegen die neuen Stromtrassen wenden, wie gegen die Verspargelung der Landschaft.

Gerade in den Ballungszentren gibt es aber kaum noch eine Zone, die wirklich für diese neue Industrie geeignet ist. Die Bürger brauchen nämlich ihre Naherholung. Wenn man erst das Auto bemühen muss, um ins Grüne zu fahren, stellt sich die Energiewende auf den Kopf. Deshalb sollte die Planung von Windkraftanlagen in die Regionalplanung aufgenommen werden und es so möglich machen, dass Städte über ihre Grenzen hinweg gemeinsam Windkraftanlagen betreiben und damit ihre Förderpflicht ausreichend erfüllen.

In Ballungszentren bieten sich andere Techniken der dezentralen Stromerzeugung an. So stehen reichlich Dachflächen für Solaranlagen zur Verfügung und der Wärmebedarf könnte auch verstärkt durch Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erzeugt werden. Auch Brennstoffzellen liefern zunehmend Strom ins Netz. Es gibt also genügend andere Verfahren, mit denen Langenfeld bereits punkten kann.

Ich bin ein Westfale im Rheinland und was liegt da näher, den kulturellen Unterschied dieser Landschaften ins Gespräch zu bringen.

Vergleicht man das Münsterland mit dem Ballungszentrum, von dem Langenfeld umgeben ist, gewinnt der Ausdruck "Außenbereich" im Sinne der Privilegierung nach §35 Abs. 1 Nr. 5 BBauG eine völlig neue Bedeutung. Ist der Begriff kleinräumig zu verwenden mit der Folge, dass innerhalb eines Ballungsgebietes jede Freifläche außerhalb der planungsrechtlich gestalteten Siedlungsfläche bereits für den Bau einer Windkraftanlage privilegiert ist, oder ist da nicht doch eher in Regionen zu denken?

Landwirtschaft im Münsterland zeichnet sich dadurch aus, dass die Höfe mitten in der Landschaft außerhalb der geschlossenen Siedlungsfläche gelegenen sind.

In einer solchen Landschaft mit offener Siedlungsstruktur und rein landwirtschaftlicher Nutzung lassen sich geeignete Standorte für Windkraft-anlagen finden. Für die im Wesentlichen allein betroffenen Landwirte ist es das Zubrot, mit dem sie den Ertrag ihrer Betriebe steigern. Damit haben sie ganz persönlich einen finanziellen Ausgleich für die mit den Windkraftanlagen verbundenen Nachteile. Kompakte Siedlungsräume sind mehrere Kilometer entfernt.

Hier im Ballungszentrum der Rheinschiene ist die Hofstruktur eine völlig andere. Die wenigen noch vorhandenen Ackerflächen stehen kaum in einer unmittelbaren Verbindung zu einem von ihnen umschlossenen Bauernhof. Die Hofgebäude sind meistens in die Siedlungsfläche integriert und die Äcker grenzen nicht selten unmittelbar an die Wohnsiedlungen.

Hinzu kommt, dass für viele Landwirte im hiesigen Raum der Betrieb auf den durch die Ausdehnung der Siedlungsflächen immer kleiner werdenden Hofflächen nicht mehr rentabel war. Die Betriebe wurden eingestellt. Die verbliebenen Landwirte haben ihren Betrieb dadurch gestärkt, dass sie die zu den aufgegebenen Höfen gehörenden Restflächen für ihre Zwecke hinzugepachtet haben.

Wenn nun die Verpächter Lust auf höhere Erträge bekommen und Teile des Ackers an Investoren für die Errichtung von Windrädern verpachten wollen, ist das marktwirtschaftlich verständlich. Solches Handeln beeinträchtigt aber massiv die wirtschaftliche Grundlage der auf den gepachteten Flächen wirtschaftenden Bauern. Und beeinträchtigt werden die Anwohner der nahen Siedlungsgebiete, die keinerlei Vorteil aus diesen Geschäften erzielen, sondern nur die Nachteile eines unruhigen Horizonts ertragen müssen. Hier macht sich dann die ungute Praxis breit, dass die einen den Gewinn ein- streichen und die anderen die Lasten zu tragen haben.

Im Übrigen besteht zur Zeit keine Eile, den Ausbau der regenerativen Stromerzeugung zu forcieren. Wir haben Strom im Überfluss.

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