30.03. Kaisereichenrunde


wieder ein wetter wie im mai. das muss ich nutzen und mach mal wieder die standardrunde zur kaisereiche.
tom ist leider verkühlt, so muss ich mich eben alleine auf den weg machen.

kurz vor mittags geht's los.
das enge unterleiber, ein langärmliges drüber und das windschild. paaassst. es geht kaum wind und daher komm ich gut voran.

auf der windner strasse nach 2 km bremse ich mich ein, denn da sonnt sich eine äskulapnatter am weg. ich versuche das handy aus der tasche zu kriegen und ein foto zu machen, aber leider hat mich die schlange bemerkt und noch bevor ich die fotoapp geöffnet habe, war sie auch schon wieder im gras verschwunden :( den fotoapparat hab ich leider hinten im rucksack eingepackt. 
blöder fehler :(

es geht weiter zum angerdorf. na habiderre, die bauen da recht hefig um/aus. sieht anders aus als sonst und in ein paar wochen, wenn ich vor habe wieder hier vorbei zu fahren, sicher wieder ganz anders. ein paar schluck trinken und weiter gehts zur strasse, drüber und gerade aus, NICHT runter in die wolfsgrube sondern die umfahrung bis zum roten mordkreuz und dann ein stück dem wanderweg 999 entlang. normalerweise ist alles hier total verwachsen und es gibt kein durchkommen. im frühjahr ist es besser und so kann ich ohne probleme durchfahren.
dann gehts auch schon rechts weg einen waldweg mit schranken, aber der ist mir egal :)

auf alt bekannten wegen geht es rauf zum hoadl, einer großen wiesenfläche mit einer jagdhütte. schnell drüber über die wiese und am anderen waldrand wieder rein, damit mich kein jäger sieht, denn eigentlich dürft ich da nicht radeln. aber jetzt fahr ich schon seit 45 jahren am berg herum, da lass ich mir das auch die nächsten 45 jahre nicht nehmen :)
alle wege sind frei und nix verwachsen. naja, um die jahreszeit hab ich mir nix anderes erwartet :)
bald kommt dann auch wieder die große straße, rechts rauf und vor der nächsten linkskurve such ich den ganz alten weg und kann ihn auch erkennen. kurz quer durchs gestrüpp und dann am alten weg weiter. bringt's aber nicht wirklich, denn dieser verläuft parallel zum neuen hauptweg, ist aber recht rumpelig zu fahren. naja, bald bin ich wieder beim abzweiger rechts rein beim großen "kreisverkehr".
die nächsten 2 km sind oft rech sumpfig, aber auch heute kaum große lacken. ein paar meter sind gatschig, aber das ist so gut wie nix. hat doch schon laaang nimma geregnet und daher ist alles gut zu fahren. kurz nach diesem abschnitt geht es über einen recht furchreichen weg runter und wieder rauf und dann bin ich wieder auf "normalen" forststrassen untewegs.

es dauert nicht lange und der 7-linden-platz ist auch schon erreicht.
na den haben's aber abgeholzt. alle linden gefällt (angeblich weil sie alle bedient waren vom windbruch letzten herbst) und 7 neue gepflanzt.
normalerweise ein schöne schattenplatzerl im sommer, aber schatten gibts da bein den bänken keinen mehr. jetzt stört mich das nicht, da ich eh ein wenig sonne tanken möchte.
das nasse "unterleiberl" ausgezogen und in die sonne gehängt. hab ja ein zweite zum umziehen mit :)
es gibt auch ein neues schild mit der aufschrift "das geheimnis der 7 linden". schön und gut, aber was ist jetzt das geheimnis, denn eine erklärung dazu gibt es nicht :(
hier begegne ich auch den ersten "fremden", denn dieser platz lieg auch an einem beliebten weg zwischen donnerstkirchen und mannersdorf.

nach laaangem sonnengenuss geht es aber dann wieder weiter am "durch die wüste"-weg, vorbei am binderkreuz und dann rauf zur kaisereiche.
die bänke sind leider besetzt. so knotz ich mich ins gras in der sonne und trink ein wenig was.
da ich aber bei den 7 linden seeehr lange gesessen bin, trete ich schon nach 5,6 minuten wieder die weiterreise an.
der "downhill"-abschnitt macht immer wieder großen spass :)

in donnerskirchen ist das ziegenplatzerl leer und so setz ich mich in der sonne auf ein bankerl und geniesse meine 2 mandarinen, schreib und surf ein wenig im inet.
beim radeln hatte ich noch nie mandarinen mit. naja, ich war ja auch noch nie sooo früh im jahr so viel unterwegs.
ein wenig dehnen und nach 30 minuten gehts auch wieder weiter.

standardweg = kirschblütenweg = auf grund des schönes wetter stark besucht und in gebrauch vor allem von spaziergänger(innen).
heisst aufpassen und sich immer wieder langsam vorbeischlängeln.
kurz nach purbach eine kurze rast am standardrastplatz. ist aber keine sonne daher nur eine trinkpause.
in breitenbrunn am spielplatz dann wieder eine trinkpause und die nächste längere gibts dann beim jägerbründl.

irgendwie schön diese gegend, aber den weg eben schon dutzende male gefahren und daher auch ein wenig fad. deswegen stelle ich mir immer vor, es fährt jemand mit mir mit, der den weg noch nicht kennt und ich erkläre ihm/ihr alles. so frische ich meine orts- und wissens-kenntnisse auf indem ich sie aus den letzten ecken meines hirns hervorkrame und so vergeht auch die zeit beim radeln :)

bei reifenflickerbankerl gibt es dann die letzte rast. schööön das platzerl auch wenn die autobahn recht deutlich zu hören ist. aber die aussicht ist immer wieder ein traum.
in bruck gehts dann durch den park, große runde, hinten raus bei der spannweide, den "verkehrten" weg retour, den wir (uschi und ich) manchmal abends zur entspannung mit dem rad fahren.

60km sind ganz ok und ich bin doch geschlauchter als dachte.
freu mich schon aufs futter!

Bilder des Tages.  Strecke/Statistik des Tages.
Tages-Statistik:
  • Start: 11:56
  • Ende: 17:20
  • 03:17 h netto 
  • 60,0 km
  • 18,4 km/h Ø
  • 845 Höhenmeter ↑
  • 845 Höhenmete
  • max. Höhe: 350 m

  • Muskelkraft: 60%
  • Motor: 40%
  • Restakku: 47%