04.08. Nachtfahrt Hainburg


heut is endlich so weit, die erste nachtfahrt mit dem ebike steht an. tom hat leider keine zeit, schade, denn zu zweit macht es mehr spass!
so zieh ich mich dann gegen 20:15 mal um. als ich dann fertig im wohnzimmer steh, sagt uschi, dass sie nicht glaubte, dass ich das wirklich ernst meine. naja so kann frau sich täuschen :)

beim wegfahren ist es noch dämmrig und nicht wirklich finster. aber ich schalte mein rücklicht mal ein, denn ich muss doch über die strasse richtung alter hainburger weg; sicher is sicher.
die "fiecherln" fliegen tief und gottseidank hab ich eine brille mit gaaanz hellem glas gefunden und diese auch mit. ich setzt diese dann gleich auf, denn ohne zu fahren ist kaum möglich, leider.

das licht am rad funktioniert super. ein klein wenig stärker wäre gut. mein ebike hat noch den alten 12V-stromkreislauf, die neuen haben dann schon einen 24V-kreislauf und dann ist das licht um vieles stärker.
als ich dann beim heidentor angekommen bin, ist es dann schon richtig finster.
ich mach ein paar fotos, muss aber dann wieder weiterfahren, denn die gelsen sind lästig :(

am standardweg geht es weiter richtung hainburg. ohne den weg zu kennen, ist es nicht so einfach, denn man sieht die schilder am wegesrand nicht so gut. da wäre es ideal auch noch eine stirnlampe zu haben um diese dann gut sehen zu können.

es sind sehr sehr viele feldhasen unterwegs und mann muss sehr aufpassen, dass so ein hasal einem nicht ins rad läuft. des öfteren musste ich abbremsen, da ich nicht wusste, was der hase jetzt vorhat :) grad weiter, oder rein ins feld und dann wieder raus. nicht zu durchschauen :)

ich durfte dann im laufe der nachtfahrt auch rehe beobachten, aber auch ein feldhamster, ein igel und eine feldmaus waren unter den zubestaunenden tieren, deren bahnen ich gekreuzt habe.

in deutsch-altenburg, wo der weg unter der donau-brücke durch geht, gibts ein festl am tontaubenschießplatz. na servs, da is viel los und ganz viel umtata. gottseindank ist der weg nicht gesperrt und so kann ich da rasch durchdüsen. 
bald ist auch die donau erreicht. is ja uurfinster da, dachte mir dass da mehr sicht is, daher zahlt sich ein foto nicht aus, weil ja nix zu sehen wäre darauf :)
ich setzt mich auf ein bankerl an der donau und hoffe, dass ein schiff zu sehen ist. nach 5 minuten und den ersten gelsenattaken mach ich mich aber auf den weg in die stadt, denn dort hoffe ich, dass es nicht so "gelsig" ist.

am hauptplatz find ich ein schönes platzerl wo ich es mir gemütlich mache. schon sehr verführerisch diese eisgeschäft und die passanten mit den eistüten. .... egal ich gönn mir jetzt ein eis. schiebe das rad zum eisgeschäft und hol mir ein 3-gupf-eis um 3 euro und schieb wieder zurück auf das platzerl neben der kirche. 
dort kann ich in ruhe mein eis essen und ein wenig schreiben.
nach so ca. 12-15 minuten wirds aber wieder zeit und ich sollte mich wieder auf den heimweg machen.

bis nach bad-deutsch-altenburg gehts am selben weg wieder retour. 
dort nehm ich dann den weg richtung hollern über die felder. beim bergabfahren richtung hollern rein, darf ich nicht volles tempo fahren, denn der lichtkegel ist nicht lang genug um dann alles sehen zu können. naja so gute 35 km reichen auch, wenn auch nicht ungefährlich, wegen der feldhasen.
in hollern geht es dann hinten durch rüber zur leitha und dem fußballplatz. na servas, da ist auch einiges los dort. viele zelte und viele jungendliche. da scheint es wohl auch ein kleines fest zu geben :)

über die felder und die dunkle nacht geht es weiter. irgendwie verpasse ich dann den abzweiger richtung pachfurth und so fahre ich immer gerade weiter, vorbei an der biogasanlage, unter der a6 unten durch immer weiter bis ich dann in parndorf wieder zivile wege erreiche :)
ganz so weit wollt ich zwar nicht fahren, aber egal, so komm ich wenigstens auf ein paar kilometer mehr, auch nicht schlecht.
ab jetzt gehts wieder am normalen radweg richtung feriensiedlung, lindenbreite und dann bruck.
nicht viel los auf den strassen um mitternacht, und auf den radwegen schon gar nicht *hihi*.

gegen viertel eins bin ich dann wieder zu hause.
rad in den keller, selber rauf in den zweiten stock, alles wegräumen und duschen gehen.
uschi ist schon vor fast 1,5 stunden schlafen gegangen. ich setz mich noch zum tv und glotz bis ca halb 2. dann geh ich auch schlafen.
a guat's nächtle :)

fazit:
- wenn es tagsüber heiss ist, ist das ein super idee trotzdem was tun zu können.
- den weg sollte man kennen, oder nach route fahren, laut ebike und ev. handy.
- unbedingt eine klarglasbrille aufsetzen wegen der fiechaln, sonst geht das rasch ins auge :)
- man muss viel mehr aufpassen, wenn man über die felder fährt, denn ein hase oder ein reh aus einem angrenzenden (mais)feld steht ganz rasch vor einem und dann wird's eng, wenn man zu schnell unterwegs ist. daher bin ich auch viel verkrampfter gefahren.
- das licht ist ok, aber noch ein wenig stärker um auch bei geschwindigkeiten über 25km/h gut sehen zu können wäre sehr von vorteil.
- bei engen kurven sollte man nicht zu rasch unterwegs sein, da der lichtkegel nur einen teil des weges ausleuchtet. da ist vorsicht geboten.
- ev. auch eine stirnlampe wäre recht vorteilhaft, muss aber gut überlegt sein.


Bilder des Tages.  Strecke/Statistik des Tages.
Tages-Statistik:
  • Start: 20:36
  • Ende: 00:11
  • 02:53 h netto 
  • 55,0 km
  • 18,9 km/h Ø
  • 247 Höhenmeter ↑
  • 247 Höhenmete
  • max. Höhe: 176 m

  • Muskelkraft: 75%
  • Motor: 25%
  • Restakku: 72%