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Methoden

Sprechaktivitäten

Lehrwerk Netzwerk 
23 Unterrichtstipps A1 kostenlos zum Herunterladen!
www.klett-sprachen.de/netzwerk

Hier eine Auswahl:

Artikelgymnastik 
Die Schülerinnen und Schüler (SuS) bilden 3 Gruppen, jede Gruppe bekommt ein Artikelschild. 
Nennen Sie Substantive ohne Artikel, die jeweilige Gruppe, die den passenden Artikel hat, muss aufstehen. SuS, die falsch reagieren, scheiden aus. 
Welche Gruppe hat am Ende (nach 5 Minuten oder 20 Substantiven oder...) noch die meisten Mitspieler? Diese Gruppe hat gewonnen.
In sprachlich stärkeren Klassen können Sie auch einen Lückentext (Text ohne Artikel) vorlesen bzw. den unbestimmten Artikel mit einbeziehen.


Sprechen wie ein... 
Die Schülerinnen und Schüler (SuS) bekommen ein Kärtchen mit einem einfachen Satz aus dem aktuellen Kapitel. Sie lernen diesen Satz auswendig.
Dann schlägt irgendein S eine Rolle vor (z.B. wie ein Opa, ein Lehrer, ein Arzt, ein General, ein Baby, eine Sängerin, ...).
Der S mit dem Kärtchen spricht den Satz und verändert dabei, je nach Rolle, seine Mimik und Gestik und seine Stimme. Das lässt sich pro Kärtchen beliebig oft wiederholen.
Empfehlung: 3 verschiedene Rollen pro Kärtchen und S. Alternativ können auch ganze Kursbuch-Dialoge eingesetzt werden. 

Wirbelgruppen
Es werden 3 Expertengruppen A, B und C gebildet. Jede Expertengruppe bereitet zu einem von 3 verschiedenen Themen eine Präsentation vor. Dann werden neue Gruppen gebildet, in denen jeweils ein Experte aus jeder Expertengruppe A, B, C vertreten ist (AAA, BBB und CCC werden zu ABC, ABC und ABC).
Die Experten stellen sich gegenseitig die Ergebnisse aus der Expertengruppenarbeit vor.
Dann gehe die SuS zurück in ihre Ausgangsgruppe (ABC, ABC, ABC werden wieder zu AAA, BBB, CCC) und tauschen sich darüber aus, was sie von den anderen Experten erfahren haben.
In einem Quiz kann die Lehrkraft noch einmal überprüfen, wie gut die Erarbeitung des Themas funktioniert hat.

"Groningse scholen doen mee aan een onderzoek waarbij leerlingen staand en bewegend leren rekenen. Kremers: 'Leraren zijn nog zo opgeleid dat ze alle leerlingen willen zien zitten. Zitten staat voor structuur, staan voor chaos. Maar er komt bewijs dat bewegen ook beter is voor cognitieve vaardigeden. Kijk, dan wordt het ook voor scholen interessant.'" Artikel in De Volkskrant, 7 januari 2016

Eine weitere effiziente Arbeitsform, in der die Aktivität der Lernenden auch physisch erhöht werden kann, ist das Laufdiktat. 

Beim Laufdiktat arbeiten die Lernenden zu zweit. Sie hängen die Textvorlagen A und B weit vom eigenen Tisch entfernt an eine Wand oder legen die Vorlagen auf einen entfernten Tisch. Dann pendelt ein Lerner zwischen Sitzplatz und Textvorlage A hin und her, wobei er sich immer kleine Textportionen merkt und diese seinem Schreibpartner diktiert. Nachdem er Text A fertig diktiert hat, wechseln die Partner ihre Rollen. Jetzt pendelt der andere Lerner zwischen Platz und Vorlage B hin und her und diktiert seinem Partner den Text Satz für Satz. Im Anschluss korrigieren die Partner dann die Texte des jeweils anderen. 

Noch ein Tipp: Kopieren Sie bei größeren Lernergruppen die Texte 2- bis 3-mal, damit nicht alle Lernenden zum selben Blatt laufen müssen.

Neben dem Training des Hörverständnisses und der korrekten Schreibung wird auch die kommunikative Kompetenz der Lernenden erhöht: Sie müssen nachfragen, wiederholen, langsamer sprechen, das Verständnis sichern usw. Beim Laufdiktat sind die Lerner zudem motorisch aktiv. Aus der Lernpsychologie wissen wir, dass die Verbindung von Bewegung und Lernen sehr effizient ist. Nicht umsonst trainieren viele Rhetoriker ihre Reden während des Laufens, oder es fallen uns gerade beim Spazierengehen Dinge wieder ein, die wir bereits vergessen hatten. 


Eine weitere Arbeitsform, die Lernen und Motorik verbinden kann, heißt Kettenübung oder Reihenübung. Ein Schüler wirft einem anderen einen Ball zu und stellt eine Frage. Der Schüler, der den Ball gefangen hat, beantwortet die Frage und stellt sie danach einem anderen Schüler. Der Ball bestimmt, wer als nächstes das Rederecht bekommt. Wie Sie auf dem Foto sehen, sind alle Schüler sehr aufmerksam, denn sie könnten ja im nächsten Moment das Rederecht bekommen, d.h. an der Reihe sein.


DLL4, Kapitel 2.1


... aus dem Lehrwerk entwickeln 

(nach DaF unterrichten, Seite 20-22)
  • Ratespiele - Viele Einsetz- und Ergänzungsübungen lassen sich mit Bildern, von den Lernenden angefertigten Zeichnungen oder mit Gegenständen zu Ratespielen umfunktionieren.
  • Sortieren - Kategorien von Wortschatzübungen ändern, damit es Diskussionen in den Kleingruppen gibt
  • Aussortieren Beispiele: 
Welches Wort passt nicht?
Robbie Williams - Shakira - Britney Spears - Christina Aguilera
Mazedonien - Portugal - Schottland - Ungarn
Hose - Schuh - Hemd - Bluse
  • Lernende erstellen einen Fragebogen > Klassenspaziergang


Beim Klassenspaziergang gehen die Lernenden durch den Unterrichtsraum und befragen die Person, der sie begegnen, oder antworten ihr, führen kurze Gespräche oder lösen gemeinsam eine Aufgabe.

Jede/r Schüler/in bekommt vorher ein Kärtchen mit einer Frage oder einer Aufgabe. Dann gehen alle SuS durch den Klassenraum und treffen sich mit einer Person. 

  • Mit dieser Person sprechen sie über ihre beiden Fragen/Aufgaben. 
  • Wenn sie fertig sind, tauschen sie die Karten und gehen zur nächsten Person. Das kann man beliebig oft wiederholen.

Autogrammjagd

Spiel zum Einstieg  und Kennenlernen

Die SuS suchen zu jedem Punkt eine Person, die die Frage mit JA beantworten kann und daher unterschreiben kann.

Sie dürfen nur jeweils eine Unterschrift pro Person sammeln, laufen daher einfach im Raum herum und versuchen, so viele Personen wie möglich zu kontaktieren. 

Beispiel


Beim Karussell (auch Kugellager genanntbilden die Lernenden einen Innen- und Außenkreis und führen kurze Gespräche. Auf ein Zeichen des Lehrenden drehen sich die Kreise gegeneinander und ein neuer Dialogpartner steht dem Lernenden gegenüber. > Videos
Beispiel
3 Fragen: 
Wie heißt du? Wo wohnst du? Wie alt bist du?

https://sites.google.com/site/bijscholing2012/home/2017-01-09/methoden/rueckendiktat.png
Rückendiktat
Regeln für ein Rückendiktat: 
1 Die KT sitzen in PA Rücken an Rücken. 
2 Ein KT diktiert, der andere schreibt das Wort in die Lücke. Dann wird gewechselt. 
3 Erlaubt ist, das Wort dreimal zu diktieren. Wurde es dann noch immer nicht verstanden, wird mit dem nächsten Wort fortgefahren. 
Rückendiktate bereiten nicht nur sehr viel Spaß, sie trainieren alle Fertigkeiten auf vielfältige Weise. So müssen Wörter deutlich artikuliert werden, daneben ebenso gelesen, gehört und geschrieben werden. Auch üben die KT das Inferieren (Füllen von Lücken bei Nichtverstehen) und Antizipieren (vorausschauendes Vorwegnehmen von Wortschatz). 
Ein Beispiel, PDF, zu dem Lehrwerk Berliner Platz Neu 2

Autogrammjagd
Beispiel Ja/nein-Fragen PDF

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Wolfgang Schreiber,
07.01.2017, 15:03