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02-04.08.2019 Alphubel (4.206m)

Ausgangs- und Zielpunkt:  Täschalp/Ottawe (ca. 2.150m)
 
Route: 
Tag 1: Anfahrt - Täsch - Täschalp (Parkplatz) - Täschhütte (2.701m)
Tag 2: Täschhütte - Alhubeljoch - Alphubel (4.206m) - Alphubeljoch - Täschhütte
Tag 3: Täschhütte - Wissgrat (3.094m) - Weingartensee - Täschalp - Heimfahrt
 
Höhendifferenz:
Tag 1: ca.     550 hm
Tag 2: ca.  1.600 hm
Tag 3: ca.     500 hm
 
reine Gehzeit: 
Tag 1: ca. 1:20 Stunden
Tag 2: ca. 9:00 Stunden
Tag 3: ca. 4:00 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad:
Hochtouren: PD


Distanzen:

Tag 1: ca.       3 km
Tag 2: ca.  13,5 km
Tag 3: ca.       6 km
 
Einkehrmöglichkeit(en): Täschhütte; Täschalp
 
Entfernungen:

Täschalp - Täschhütte         1:20
Täschhütte - Alphubeljoch   3:30
Alphubeljoch - Alphubel      2:00
Alphubel - Alphubeljoch      1:30
Alphubeljoch - Täschhütte   2:00

Tourengeher: AV Feldkirch 
 
Gesamteindruck der Tour:  Technisch nicht allzu schwer, aber konditionell fordernde Tour auf die Aussichtskanzel mit atemberaubendem Rundblick. 

Vorgefundene Verhältnisse:
Der Alphubelgletscher ist auf dem Rückzug. Betreten des Gletschers erst auf ca. 3.300 Metern. Dazu bis rund 100 Meter unter dem Joch meist blankeis, aber trotzdem noch recht gut zu gehen. Im oberen Bereich Eisnase abgeblasen und ebenfalls Blankeis. Deshalb ausgewichen
über die Ostseite. Vorsicht: Viele teils verdeckte Spalten. 
 
 
Wichtiges:

Die Anfahrt hinauf zur Täschalp erfolgt über ein leicht abenteuerliches, kleines Sträßchen das kaum einen Gegenverkehr verträgt. Ausweichnischen sind aber vorhanden. Zeitbedarf von Täsch zur Täschalp ca. 25 Minuten.  


Aufstieg:

Tag 1:
Nach der oben beschriebenen Anfahrt zur Täschalp wandert man auf gutem und einfachem Wanderweg gemütlich zur Täschhütte. Nur die letzten rund 100 Höhenmeter sind etwas steiler. 

Tag 2:

Nach einer recht kurzen Nacht wurde um 03:30 Uhr gefrühstückt und eine Stunde später ging es mit Stirnlampen ausgerüstet los mit dem Aufstieg zum Alphubelgletscher, dessen Südarm wir auf ca. 3.300 Metern nach rund 1:45 Stunden mit den ersten Sonnenstrahlen am Matterhorn erreichten. Über den im unteren Bereich doch stark in Mitleidenschaft gezogenen Gletscher (teilweise Blankeis) ging es zügig hinauf zum Alphubeljoch wo wir eine kleine Pause einlegten. Die sehr freundliche Hüttenwirtin Renata hatte mich schon darüber informiert dass die "Eisnase" derzeit nicht ohne Risiko begangen werden kann, da sie abgeweht und deshalb mit Blankeis versehen war und sie hatte empfohlen über die Ostflanke aufzusteigen. Da es auch vor Ort am Alphubeljoch schwer zu beurteilen war und wir kein Risiko eingehen wollten wurde der Weg über die Ostflanke für den Aufstieg gewählt. Die Spur war einigermaßen zugeweht und einige Spalten mussten überquert werden. Die letzten ca. 300 Höhenmeter ging es so sehr steil und anstrengend hinauf auf den Gipfel, den alle Teilnehmer sicher und glücklich erreichten!

Nach einer ausgiebigen Rast ging es auf gleichem Weg wieder hinunter zum Alphubeljoch und anschließend zurück zur Täschhütte wo wir bereits um ca. 14:30 Uhr wieder eintrafen. Der restliche Nachmittag wurde in der Sonne bei einem (oder zwei) Getränk(en) genossen! Nach einem wiederum sehr guten Abendessen (Dank an die Täschhütte für eine ausgezeichnete Bewirtung und auch sonst eine perfekte Betreuung/Unterkunft) waren alle Teilnehmer aber auch froh etwas mehr Schlaf genießen zu können, da wir am letzten Tag nur noch einen kurzen Ausflug geplant hatten.


Tag 3:
Um 08:00 Uhr starteten wir am Sonntag zum Weingartensee. Auf gutem und durchaus schönem Bergweg ging es hinauf zur Lücke auf dem Wissgrat knapp unter 3.100 Metern (höchster Punkt auf der Karte 3.194m). Hier gibt es einen wirklich tollen Aussichtsplatz in einem Meer aus Steinmännchen bzw. Steinplatten die aufgestellt wurden. Das hat etwas Spirituelles und so wurde hier Pause gemacht und es entstanden einige lustige Bilder (siehe Fotostory). Anschließend wanderten wir vorbei am nur noch kleinen Weingartensee hinüber zur Moräne die dann steil hinunter führt zurück zur Täschalpe.. Der Weingartensee wird übrigens aktuell immer abgelassen da er vor einigen Jahren Verwüstungen bis hinunter nach Täsch angerichtet hat.

Die Fotostory


https://photos.google.com/u/1/share/AF1QipPFNCKumyNHTu_tguN0GsLcTWAtMtIL7sPqCbQYrRjRKg21j5e4fve8W8VLWi2DaA?key=Q19YaUNCT0wtRWlvTGJtSmdPcjVzWURkczhVZFBB

3D-Kartenflugreise


Der Weg in Google Maps


2019-08-03 Alphubel









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