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08.09.2018 Bös Fulen (2.802m)

Start- und Zielpunkt: Braunwald (1.256m)

Route: Braunwald - Gumen - Bützi - Bös Fulen (2.802m) - Bützi - Gumen - Braunwald

Höhendifferenz:  ca. 1.050 m
 
Gesamtzeit: ca. 07:00 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad: schwer, T5, I+
 
Distanz gesamt: ca. 11 km
 
Entfernungen: 

Braunwald - Gumenbahn 0:15
Gumen - Bützi - 0:55
Bützi - Punkt 2.468 (Schäferhütte) 1:00
Punkt 2.468 - Bös Fulen 1:50
Bös Fulen - Punkt 2.468 1:30
Punkt 2.468 - Bützi 0:45
Bützi - Gumenbahn Bergstation 0:45
Gumen - Braunwald 0:15 (mit Bahn)
 
Einkehrmöglichkeit(en): Gumenbahn Berghaus, diverse Möglichkeiten in Braunwald.
 
Gipfelstürmer: Mark, Anna und Tanja

Vorgefundene Verhältnisse: Gesamter Weg in gutem Zustand. Das Schneefeld unterhalb des schuttigen Bandes kann rechtsseitig umgangen werden (Steinschlag beachten). Grat in bestem Zustand. 
 
Gesamteindruck der Tour: Großartige Tour mit einem krönenden Abschluss über einen ausgesetzten Grat zum höchsten Gipfel des Kantons Schwyz.

 
Wichtiges:

Der Ort Braunwald ist autofrei! Kosten für Auffahrt mit der Standseilbahn plus Gumenbahn hin und retour im Sommer 2018: CHF 36,--

Das zum Ende hin recht steile Schneefeld unterhalb des Schuttbandes kann rechtsseitig im Fels umgangen werden. Auf Steinschlag muss dabei aber geachtet werden.
Angesichts des unangenehmen Gerölls im Schuttband muss so oder so ein Helm auf dieser Tour Pflicht sein.


Aufstieg:

In Braunwald folgt man der Beschilderung zur Gumenbahn. Die Bahn ist recht interessant, hat sie doch abwechselnd Kabinen sowie Sessel, wobei die Sessel nach außen gerichtet sind! Von der Bergstation der Bahn folgt man dem markierten Weg zur Alp Bützi. Ab der Tafel in Bützi geht es weglos nach Norden weiter (Trittspuren in der Wiese sichtbar). Durch das imponierende Karstgelände sucht man sich seinen Weg, wobei meistens Steinmandl zu finden sind wenn man genau schaut. Sobald man etwas höher kommt ist dann auch die Schäferhütte (ohne Schafe.....) immer wieder sichtbar (auf der Karte als Punkt 2.468 markiert), die auch als Anhaltspunkt für die Wegfindung dienen kann. 
Wir sind direkt zur Hütte gegangen (einige Markierungen zeigen einen Weg weiter westlich). Von dort aus geht durch Felsplatten hinauf auf eine kleine Moräne und hinter ihr kurz hinunter zu den noch bestehenden Schneefeld. Wir sind etwas rechts der steilsten Stelle auf dem noch recht harten, aber auch ohne Steigeisen begehbaren Schnee zu den Felsen hin gequert und sind so die gefährlichste Stelle umgangen. Nach kurzer und einfacher Kraxelei kommt man auf das Schuttband das vielfach mit Geröll bedeckt ist und somit wohl die unangenehmste Stelle der Tour ausmacht. Es geht steil in Serpentinen hinauf auf die Scharte (Punkt 2.757 auf der Karte), wobei man immer aufpassen muss kein Geröll oder Steine loszutreten. 
Am Grat oben angekommen folgt dann aber das absolute Highlight der Tour. Auf dem teilweise sehr ausgesetzten Grat geht es meist flach Richtung Gipfel. Die erste Schlüsselstelle folgt schon nach wenigen Minuten, ein kurzer aber steiler Aufschwung den man direkt am Grat aufklettern muss (darf). 
Da es aber überall gute Tritte und Griffe gibt und der Fels absolut fest ist, macht es richtig Spaß hier in Genusskletterei aufzusteigen. Trotzdem ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit hier unabdingbar. Auch sollte man einfache Kletterstellen im ausgesetzten Gelände schon geübt haben, da diese Stelle auch vom Kopf her anspruchsvoll wird wenn man solche Passagen nicht öfters gemacht hat. Wir mahnen hier somit zur Vorsicht - für Ungeübte ist dieser Grat nicht geeignet.
Für den geübten Bergsteiger wird der Grat aber umso mehr ein Vergnügen sein. 
Weitere zwei Schlüsselstellen können auf der Nordseite des Grats eher einfach umgangen werden (Trittspuren). So erreicht man nach 20 - 30 Minuten (je nach Gehtempo am Grat) den aussichtsreichen Gipfel. 


Abstieg:

wie Aufstieg!


Die Fotostory


https://photos.google.com/u/1/share/AF1QipO1eOmHe_pAEvNqdpL95oeLBXIJl-kn9lmPfWiVKP8JgBTs-Mxq-9cvAx0XbbwLIQ?key=dGpHT1Q4MVhnZ3BWMGJtaTNTZlhYc0ozbjc4a1JB

2D-Höhenprofil


3D-Höhenprofil


3D-Kartenflugreise


Der Weg in Google Maps




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