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05.05.2018 Strahlkopf (1.366m) über Äuelegrat und Bepposteig


Start- und Zielpunkt: Hohenems, Parkplatz am Schießstand Ledi (ca. 470m)
 
Route: Ledi - Äuelegrat - Bepposteig - Luchsfalle - Strahlkopf (1.366m) - Emser Hütte - Ledi (über Wandfluh)

Höhendifferenz:  ca. 1.000 m
 
Gesamtzeit: ca. 05:00 Stunden
 
Schwierigkeitsgrad: schwer, T4, I
 
Distanz gesamt: ca. 12 km
 
Entfernungen: 

Ledi - Abzweigung Bepposteig (über Äuelegrat) 1:00
Abzweigung - Luchsfalle 1:15
Luchsfalle - Strahlkopf (Aussichtspunkt) 0:40
Strahlkopf - Emser Hütte 0:10
Emser Hütte - Ledi (über Wandfluh) 1:40
 
Einkehrmöglichkeit(en): Emser Hütte
 
Gipfelstürmer: Mark und Sabine

Vorgefundene Verhältnisse: Gesamter Weg in sehr gutem Zustand und schneefrei.
 
Gesamteindruck der Tour: Eher selten begangener Weg über einen schönen Grat und den Bepposteig hinauf zu einem tollen Aussichtspunkt über das Rheintal
 
 
Wichtiges:

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Aufstieg:

Vom Parkplatz weg geht man nur ca. 100 Meter dem Güterweg entlang über die Brücke. Vorbei an der Fahrverbotstafel geht es schon bei der ersten Regenrinne links in den Wald hinein. Die Trittspuren sind hier vor allem anfangs nur schwer auszumachen. Ein wenig Orientierungssinn ist somit schon hier gefragt. Im Wald geht es steil aufwärts. Nachdem sich der Weg dann etwas verflacht erreicht man auch schon den Äuelegrat. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unbedingt erforderlich. Der Grat ist zwar nicht extrem schmal, aber ein Fehltritt könnte schon fatale Folgen haben. Nach der schmaleren Passage geht es meist steil bis sehr steil im Wald weiter aufwärts. Auch hier ist ab und zu der Weg nur schwer zu finden, durch das Gelände aber meist gut vorgegeben. 
Schließlich erreicht man im Wald eine Abzweigung (Alpe Gsohl und Gsohl Älpili stehen hier zur Auswahl). Wer sich geradeaus flach Richtung Alpe Gsohl orientiert gelangt so auf den breiten Weg zum Gsohl. Also folgen wir der Tafel zum Gsohl-Älpili. Nach einem kurzen steileren Anstieg geht es dann einige Zeit flach und teilweise sogar etwas abwärts in südlicher Richtung. An einer weiteren Abzweigung stand da wohl mal ein Schild. Aktuell ist nur noch ein Gestell übrig. Hier links und schon steht man am Bepposteig. Die Stahlseile hier sind mittlerweile NEU. Somit kann man den Steig auch ruhigen Gewissens in Angriff nehmen. Alles in allem geht es nur ein paar Kurven unschwierig am Fels nach oben. Gute Kletterer werden das Stahlseil hier nicht benötigen. 
Der Ausstieg führt dann kurz über die Wiese auf den Güterweg. Wenn man dem Güterweg 5 Minuten aufwärts folgt gelangt man zu einer weiteren Abzweigung. Rechts geht es zur hohen Kugel, links kann man zur Luchsfalle hinüberqueren. Wiederum mit einigen Metern Höhenverlust gelangen wir so zu dem schönen Platz wo im Felsen auch noch die ehemalige Luchsfalle erkennbar ist. 
Rechts steigen wir dann Richtung Emser Hütte auf. Kurz vor der Hütte kann man direkt durch den Wald zum Strahlkopf hinauf queren. Man kommt dabei wieder auf den Wanderweg. Wenn man diesem Weg folgt gelangt man zu dem sehr schönen Aussichtspunkt mit zwei Bänken.


Abstieg:

Auf dem Waldweg geht man zurück bis zur Emser Hütte. Von dort dann einige Meter auf dem Güterweg und dann auf dem markierten Wanderweg wieder hinunter zur Luchsfalle. Dieses Mal dann aber geradeaus weiter über einige schön angelegte Treppen und recht schmal aber auf gutem Weg nach Nordwesten Richtung Tugstein. Über den Wanderweg erreicht man wieder einen Güterweg. Hier zuerst rechts. Wir haben dann hier bei der nächsten Abzweigung nicht den Weg hinunter nach Tugstein genommen, sondern links den kleinen Waldweg der dann steil hinunter führt. Man quert hier dann einige Male einen Güterweg und hält sich dabei immer linksseitig. Schließlich dann auf dem Güterweg der Tafel auf gutem Wanderweg nach Hohenems folgen. So erreicht man am Ende des Wanderweges wieder einen Güterweg der zurück zum Schießstand führt. 

Die Fotostory


auf dem Äuelegrat



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